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WebApps und Kinderrechte

Blinde Kuh macht mit bei der WebApp Revolution und stärkt damit die Rechte der Kinder

Okay, die eigentliche Revolution machen nun die Anbieter Google, Microsoft, Apple und die Mozilla Foundation, also die großen Browserhersteller. Nicht wir, wir machen da jetzt nur mit.

Für uns stellen WebApps allerdings ebenfalls eine Lösung aus einem Dilemma dar. Nun hat sich der Hype um das angeblich „mobile“ Internet so dermaßen hochgeschaukelt, dass viele Anbieter zu ihrer Webseite eine eigene Konkurrenz schufen, die „mobilen“ Apps. So ganz „mobile first“ war das Ganze dann eben nicht, sondern eine völlig andere Welt. Große Anbieter, wie etwa die Öffentlich-Rechtlichen, haben das nicht durchgehalten, vielerorts ihre Kinderseite aufgegeben, und bedienen nun die Appstores und Social Media, hier haben aber Kinder eher keine Vorfahrt. Mal abgesehen davon, dass der Entwickleraufwand für diese extra mobile Welt enorm hoch und ständig zu aktualisieren ist, kommt für uns ein anderes Problem hinzu:

Wir machen Internet. Das Ziel der Blinden Kuh ist es, Kindern einen möglichst breiten Zugang zu den Angeboten zu schaffen, die für sie gedacht, für sie gemacht oder für sie auch sonst interessant sind. Dies wird in keiner einzigen mobilen App abgebildet. Ganz im Gegenteil. Für uns ging die „mobile“ Entwicklung eher zurück in die 90er-Jahre, als vor allem Anwendungen auf Windows programmiert wurden, und kaum jemand Webseiten bauen wollte. Der Unterschied zu den jetzigen Apps in den Stores, egal ob für Android oder iOS, ist da nicht sehr groß.

Das World Wide Web ist um vieles größer. Und es ist ja auch nicht von ungefähr so, dass vor allem riesige Webunternehmen das Rennen bei den Apps machen, und die 98% der anderen Apps niemand auf sein Handy installiert. Der Inhalt ist dann auch schlichtweg nicht erreichbar für den Nutzer dieses Gerätes, wenn er die App nicht installiert. Dazu gehört, dass er sich mit einem Profil in AppStores ausgeben muss und dann riesige Dateien auf sein Handy lädt, die den eh schon knappen Speicherplatz langsam wegfressen. Wir wollen keine Kinder zwingen, irgendwo Kunden oder Mitglieder zu werden, nur um ein Spielchen zu spielen oder sich irgendwelche Informationen zu holen, nur um Teil zu haben am Internet. Kinder sollen sich eben nicht identifizieren müssen, wenn es eigentlich nur um Datensammlungen geht.

Es steht weltweit ein enormes Angebot in diversen Sprachen für Kinder zur Verfügung. Viele Menschen finden das albern. Wir finden diese Menschen albern, die das albern finden. Museen, Sportvereine, andere Kinder, Zeitungen, Sender, Einrichtungen aller Art, Schulen, politische oder religiöse Institutionen, alle möglichen Anbieter bieten eben auch Informationen für Kinder an. Oft kostenlos, was wir begrüßen, da nur so eine Gleichberechtigung für Kinder möglich ist. Es gehört zu ihren Rechten, sich informieren zu dürfen, teilzunehmen, sich zu äußern und Positionen einzunehmen, ja sogar sich einfach nach Belieben zu amüsieren, womit und wann immer sie wollen. Das World Wide Web war ein Geschenk für die Kinderechte. Endlich gab es ein Medium, das alle Kinder nutzen könnten, sofern man sie es auch nutzen lässt, bzw. dafür sorgt, dass etwa der Einsatz in den Schulen auch vernünftig aufgebaut wird.

Die Kinderseitenlandschaft, die dazu noch extra für Kinder schreibt, zeichnet und wirkt und zusammen ein für Kinder geeignetes Internet geschaffen hat, in dem selbst Helikopter-Eltern ihr Kind lassen würden, ist ein meist ja eher ehrenamtliches, leider sehr fragiles Gebilde, das eben nicht mit einer mobilen App allein abgebildet werden kann. Es besteht auch darin, die freie Wahl zu haben, welches Angebot das Kind wann wie nutzen möchte, und dass es dies eben auch nicht nutzen muss, wenn es gar nicht möchte. Kinder sollen es leicht haben, ihre Sachen schnell zu finden. Das ist das Motto der Kindersuchmaschinen. Diese „Sachen“ sind dann nicht selbst in der Suchmaschine, wie offenbar manche Leute glauben, sondern durch die Suchmaschine auf den Seiten zahlreicher Internet-Anbieter zu finden. Das sind die schlagenden Herzen des einzig wahren Internets. Für die Kinder ist das Wo aber eigentlich erst einmal völlig egal. Hauptsache, das Gefundene, die Antwort auf die Frage, eine Lösungsidee für ein Problem, bringt das jeweilige Kind irgendwie weiter im realen Leben. Und darum geht es uns ja auch nur.

Die WebApps der Blinden Kuh ermöglichen es jedem Kind, aber auch allen Eltern, Lehrern und Erziehern etc., die mit Kindern zu tun haben, sich schnell und einfach ein Icon auf dem Bildschirm des eigenen Gerätes zu kleben, über das dann mit einem Klick die volle Breite der Blinden Kuh im Internet zu haben ist, ohne dass sie dafür irgendetwas besonders tun oder bezahlen müssen, oder irgendwer genau wissen will, welche Hobbies sie haben. Kommt hinzu, dass eben nicht Megabytes auf das Handy gedrückt werden, sondern nur wenig Speicher nötig ist.

Niemand muss einen Datenstriptease in einem Store hinlegen. Niemand muss einer Religion angehören, ob nun Android oder iOs oder gar Windows. Niemand muss irgendwem dafür Geld bezahlen. Niemand bekommt eine übermächtige Software aufs Handy gezimmert, die am Ende eben nicht einfach nur ein harmloses kleines Online-Spiel ist. Niemand hat ständig ein Sicherheitsrisiko, weil sein Handyhersteller keine Lust auf zeitnahe und wirklich hilfreiche Updates hat.

Es ist genau so, wie es mit den Webseiten war, nur eben jetzt noch mit Bildchen zum Draufklicken dazu.

Die Blinde Kuh macht mit einer Reihe WebApps in Deutschland den Auftakt, diese revolutionäre Entwicklung auch der Kinderseitenlandschaft zuzuführen. Nach und nach wird eine Kinderseite nach der anderen ihrer Webseite ebenso ein Icon zum Klicken für die Kinderhandys und –Tablets schaffen, weil das auch irgendwie ganz cool ist, wenn Kinder selbst Icons auf ihr Gerät heften dürfen, mit denen sie schnell zu ihren Lieblingsseiten kommen. Und das weltweit.

Es ist eben keine mobile App aus dem Store nötig, nur um das freie Internet ansurfen zu können.

The web is back – oder: Zurück in die Zukunft!

Bei der Blinden Kuh, oder Angeboten wie Blinde Kuh, die eh webbasierend sind (eine Suchmaschine von einem solchen Umfang ist ja im Internet und niemals auf einem Handy und funktioniert eben auch nicht ohne Internet), ist das auch eher irgendwie Schummel, daraus nun eine sogenannte mobile App zu bauen. Wie die meisten dieser Apps wäre sie es eben gar nicht wirklich, sondern eine Art hybride App, indem ein Fenster enthalten wäre, das wie ein Webbrowser funktioniert. Viele Anbieter haben auch einfach nur ein Starter-Icon gebastelt und viel Rummel um ihre angebliche App gemacht, die aber eben eigentlich doch nur ein Link zu ihrer Website war. Der große Teil der Apps in den Stores waren nichts anderes als WebApps in allen möglichen Formen, nur eben mit extra WebBrowser drumherum.

Jedenfalls technisch bestand für eine Suchmaschine nie die Notwendigkeit eine „mobile“ App zu bauen, es sei denn, man möchte Funktionen haben, die über die Mächtigkeit der Webtechnologie hinausgehen oder womöglich Zugriffe auf die Daten der Nutzer erfordern, die bewusst im freien Internet absolut tabu sind.

Nur um ein Starter-Icon auf dein Handy zu bringen und auf das deiner Kinder braucht niemand mehr „mobile“ Apps.

Jetzt leuchtet auch ein, warum gerade die Browserhersteller hier voranfiebern. Der Internetbrowser, der das am besten unterstützt, wird der Internetbrowser der Zukunft sein.

Wenn wir es jetzt noch schaffen, die Kinderseitenlandschaft mit all ihren Webseiten mit solchen (Touch-)Icons zu versehen, hat auch sie eine echte Chance aus dem Dunkel, in das sie ständig pseudowissenschaftlich hineinphilosophiert wird, wieder ans Licht zu kommen. Klar ist eine ehrenamtliche Kinderseite echt nicht so der große Hit gegen die Millionen-Dollar-Maschinen YouTube, WhatsApp und wie sie alle heißen. Aber Internet ist ja nicht Big Brother, sondern ein verteiltes Netzwerk an Informationen und Diensten für alle Menschen und von allen Menschen, sofern sie denn wollen. Sicher stellt die Kinderseitenlandschaft auch mit 100 Millionen kindgerechten Icons keine Alternative zu hochgerüsteten kommerziellen Anbietern dar. Auf der anderen Seite wäre es aber auch wirklich komisch, wenn dem so wäre.

Wir gehen davon aus, jede Kinderseite könnte von einem Kind gewollt und kinderleicht auf seinem Endgerät so fixiert werden, dass es diese beim nächsten Mal schnell wiederfindet, ja seine Lieblinge alle zusammensammeln darf. Sein ganz persönliches Schatzkästchen (diesen Ausdruck haben wir uns ausgeliehen) sozusagen. Dann ist es irgendwie doch völlig egal, ob irgendwo bei YouTube ein tolles und total niedliches Katzenvideo läuft, zumal es ja auch nicht wegläuft. Und dies aus dem einfachen Grund, es ist technisch leicht zu realisieren und damit kommt es doch den UN-Kinderrechten entgegen, als Erwachsener alles zu tun, was Kindern den Zugang zu kindgerechten Informationen in einem geschützten Umfeld ermöglicht. Mobile Apps wären zu teuer und viel zu viel Tobak, für die meisten Anbieter gar nicht zu leisten, nicht einmal mit Geld, weil dann ganz andere Leute diese realisieren müssten.

Darum engagiert sich die Blinde Kuh für eine Kinderseitenlandschaft voller WebApps.

Das Argument, dass die Kinderseitenlandschaft im Web 1.0 ihre große Chance gehabt hat, aber von den Kindern eben dank der mobilen Welt komplett abgewählt wurde, lassen wir nicht gelten. Zum einen hatten sie eigentlich gar nicht die Chance erhalten, ihre Kinderseitenlandschaft wirklich voll zu nutzen (so schalteten sich deutschlandweit die Schulen ab, kamen meist auch gar nicht auf den notwendigen Level, Internet fachgerecht zu vermitteln), zum anderen wurde herzlich wenig dafür getan, das meist ehrenamtlich oder auch über die eigentliche Finanzierung hinaus engagierte Macher-Potential zu stabilisieren. Deutschland hat die Digitalisierung munter verdrängt. Es gibt preisgekrönte Angebote, deren Macher eben nicht wissen, wie bei der Digitalisierung einmal das Thema Arbeitsrecht Einzug halten könnte, oder so etwas wie soziale Sicherheit. Es ist eben eine Revolution, und auch sie frisst ihre eigenen Kinder.

Wir wissen daher nur zu gut, dass neue Icons allein auf dem Tablet oder Smartphone noch lange kein tolles Internet für Kinder machen.

WebApps bringen auch hier einen neuen Ansatz hinein. Die Kinderseitenanbieter konnten bei der „Mobilisierung“, die ja angeblich so wichtig war, nicht mithalten. Schon allein finanziell nicht. Das gesamte Internet würde in zwei Gruppen geteilt. 10-15 Weltkonzerne und der große unscheinbare Rest. Kann man machen, aber wir denken, Vielfalt ist der Grundstein der Demokratie. Ist die Webseite wieder das Maß der Dinge, die Werbeplattform schlechthin, haben Kinderseitenanbieter wieder eine Chance, wahrgenommen zu werden und müssen nicht technisch hochgerüstet sein, nur um endlich wieder ihre eigentliche Arbeit anzugehen, die sie mit Kindern machen und die übrigens nicht von YouTube, WhatsApp, SnapChat und Hast-du-nicht-gehört gemacht wird. Jetzt sind sie eben auch wieder realistisch finanzierbar.