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Beim Saturn kann man deutlich sehen, dass in dessen
Umlaufbahn allerhand Brocken und Staub um ihn kreisen. All das fliegt in dieser
Äquatorebene um ihn herum. Diese Planetenringe sind sehr dünn, können aber gleichzeitig sehr breit sein. Alle großen Planeten unseres Sonnensystems haben solche Ringe. Aber nur beim Saturn leuchten sie so hell. Die Achsen der Planeten sind ein klein wenig geneigt. Bei dem Planeten Uranus ist die Neigung so hoch, dass die Achse auf einer Linie mit der Umlaufbahn liegt. Dies ist aber der einzige Planet, bei dem die Neigung der Achse so groß ist. Mit oder gegen den Uhrzeigersinn drehen Dreht sich etwas in dieselbe Richtung wie die Zeiger auf der Uhr, dann sagt man: Es dreht sich im Uhrzeigersinn, andernfalls dreht es sich gegen den Uhrzeigersinn.
Die meisten Himmelskörper, ob Fels- oder Eisbrocken, ob Planet oder Mond, sind linksdrehend, drehen sich also gegen den Uhrzeigersinn. Der Aufbau der Planeten
Der Kern und der Mantel können fest oder flüssig sein. Die Kruste kann aus Gestein bestehen. Auf der Oberfläche des Planten kann allerlei herumliegen, oder es können sich Krater, Berge und Meere darauf befinden. Die Atmosphäre Das Teilwort "sphäre" kommt aus dem Griechischen und heißt "Kugelschale". Die Vorsilbe "Atmo" bedeutet so etwas wie Luft, etwas, das man atmen könnte. Es ist also eine Art Luftkugel, die um den Planeten herum ist. In ihr schwirren Wolken umher, und sie schützt vor dem Sonnenwind oder den Meteoriten. Man muss sich eine Atmosphäre als eine Kugel vorstellen, in der der Planet den Kern darstellt. In einer Atmosphäre können aber auch Gase sein, die man nicht atmen kann, weil sie sehr giftig sind. Und wenn es sehr kalt auf dem Planeten ist, kann das, was wir als Gas kennen, auch flüssig sein oder gar schon gefroren. Umgekehrt, kann es flüssig sein, was wir in festem Zustand kennen, wenn es sehr heiß auf dem Planeten ist. Nur die Erde hat genau das Luftgemisch, das wir zum Atmen brauchen. Wolken bilden sich immer nur in der Atmosphäre. Damit sie überhaupt in einer gewissen Höhe fliegen können, müssen sie leichter sein als das Gemisch in der Atmosphäre. Auch Monde können eine Atmosphäre haben, aber nur einer, der Titan, hat eine richtig dicke Atmosphäre. Die Farben Die Farben hängen davon ab, aus
welchen Stoffen der Planet
oder dessen Atmosphäre besteht und wie das Licht der Sonne darauf scheint. So sorgt der Stoff Schwefel auf der Oberfläche oder als Gas in der Atmosphäre für ein braun-gelbes Farbenspiel. Der Stoff Eisen hingegen färbt den Planeten etwas rötlich und das Gemisch Methan (Erdgas) sorgt im Sonnenlicht für ein helles Blau. Auf der Erde ist z.B. gefrorenes Wasser (Eis) und dampfförmiges Wasser (Wolken) weiß. Flüssiges Wasser (Meere) ist hingegen blau, wenn man vom Weltall aus auf die Erde schaut. Sand und Berge ergeben bräunliche Farbtöne. Da nicht überall dieselbe Mischung an Stoffen in der Atmosphäre oder auf der Oberfläche vorkommt, sehen alle Planeten und Monde eben anders aus, keiner gleicht dem anderen.
Die Monde drehen sich um die Planeten. Ihre Bahnen sind ebenfalls Ellipsen und keine Kreise. Um manchen Planeten drehen sich mehr als 10 Monde, manch anderer hat gar keinen Mond. Die meisten Monde drehen sich so schnell, wie sie an Zeit brauchen, einmal um den Planeten zu kreisen, was dazu führt, dass sie dem Planeten immer dieselbe Seite zeigen. Es kommt auch vor, dass gleich 2 oder gar 3 Monde auf derselben Bahn kreisen. Auch die meisten Monde drehen sich gegen den Uhrzeigersinn, aber einige, wie etwa der Titan vom Saturn, drehen sich im Uhrzeigersinn. Alle Monde haben wie die Planeten eigene Namen erhalten, bis auf einen. Unser Mond heißt immer noch einfach nur "Unser Mond". "Luna" ist ein Wort für "Mond" in einer anderen Sprache, aber kein richtiger Name.
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