Die Blinde Kuh - Das Sonnensystem
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Blinde Kuh - Unser Sonnensystem
Unser Mond (Luna)

Entfernung von der Sonne: 147-152 Mio km
Entfernung von der Erde: 384.400 km
Größe/Durchmesser: 3.476 km
Umlaufzeit um die Erde: 29,5 Erdentage
Größe/Durchmesser: 3.476 km
Zum Mond fliegen ...

Der Mond wird auch "Luna" genannt. Er ist der einzige Himmelskörper, der sich um die Erde dreht. Seine Bewegungen haben Einfluß auf das Wetter auf der Erde. Die Gezeiten, Ebbe und Flut richten sich nach ihm.

Auch andere Planeten haben Monde.

 
Die Größe und Umdrehung

Die Erde ist im Durchmesser in etwa 4 mal größer als der Mond. Aber so klein im Verhältnis zu seinem Planeten ist er dann nun auch wieder nicht. Er ist im gemessen an den anderen Monden im Verhältnis zu seinem Planeten ziemlich groß, so groß, dass man lange glaubte, der Mond war selbst einmal ein Planet. Vor der Entdeckung des Plutomondes Charon dachte man sogar, unser Mond sei gemessen zu seinem Planeten der größte Mond unseres Sonnensystemes.

Der Mond dreht sich fast so schnell um sich selbst, wie er sich um die Erde dreht. Das führt dazu, dass er der  Erde immer die selbe Seite von sich zeigt. Erst als die Menschen  die erste Weltraumsonde (Luna 2, 1959) um den Mond geschickt hatten, konnten sie sehen, wie eigentlich die Rückseite des Mondes aussieht.

Hier kannst du dir eine Simulation ansehen, wie der Mond um die Erde und die Erde um die Sonne kreist.

Woraus besteht der Mond?

Das Innere des Mondes ist teils fest, teils flüssig. Der Mond besteht aus Gestein und enthält auch Eisen, Aluminium und Magnesium.

Die stark verkraterte Oberfläche wurde vor Urzeiten von Lava überflutet. Der Großteil des Mondes ist mit Geröll in der Größe von feinem Staub und Mondsteinen bis zu 80 cm bedeckt. Die dunklen Flächen auf dem Mond sind riesige Einschlagkrater. Am Südpol des Mondes befindet sich der größte Einschlagkrater, der in unserem Sonnensystem bekannt ist. In tieferen Kratern an den Polen des Mondes soll es sogar Wassereis geben.

Der Mond hat keine Atmosphäre.

Auf dem Mond herrschen Temperaturen von +120°C am Tag bis zu -130°C in der Nacht.

Die Umlaufzeit und Mondphasen

Der Mond braucht 29,5 Tage, um einmal um die Erde zu kreisen. Dabei entfernt er sich jedes Jahr um ca. 4 cm (gut zwei Finger breit) von der Erde.

Wie Du ja weißt, sieht der Mond immer mal anders aus. Das hat einen guten Grund:

Weil der Mond um die Erde kreist, ist er manchmal ganz, halb oder auch fast gar nicht zu sehen. Das unterschiedliche Aussehen liegt daran, dass die Sonne ihn, von der Erde aus gesehen, verschieden beleuchtet.

mondphasen.jpg (25276 Byte)

Wenn der Mond fast zwischen Erde und Sonne steht, dann ist es Neumond, man sieht ihn kaum. Steht er hinter der Erde, ist er ganz zu sehen, dann ist Vollmond. Dieses unterschiedliche Aussehen nennt man Mondphasen.

Es gibt zwei besondere Fälle bei den Mondphasen. Die erste ist, wenn die Erde genau   zwischen der Sonne und dem Mond steht und dadurch der Mond im Schatten der Erde liegt. Diesen Fall nennt man Mondfinsternis.

mondfinsternis.jpg (21824 Byte)

Der zweite spezielle Fall ist, wenn der Mond genau zwischen Sonne und Erde steht. Dabei verdeckt der Mond die Sonne ganz und wirft einen kleinen Schatten auf die Erde. Bei einem solchen sehr seltenen Ereignis spricht man von einer Sonnenfinsternis.

sonnenfinsternis.jpg (21071 Byte)

Unser Mond ist gerade groß genug, dass er die Sonne exakt verdecken kann. In diesem Fall spricht man von einer totalen Sonnenfinsternis. Und was erstaunlich ist, nur bei unserem Mond und sonst keinem anderen Mond in unserem Sonnensystem ist eine totale Sonnenfinsternis möglich.

Ein "Erdaufgang" am Himmel des Mondes

Das war aus der Sicht der Erde, aber was ist, wenn man auf dem Mond steht und am Himmel die Erde "aufgeht"?

Den Mond anliegen ...

Das sieht schon eigenartig aus. Auf dem Mond ist alles umgekehrt. Am Boden, das ist der Mond, und am Horizont "scheint" die Erde. Die Sonne steht ganz oben am Himmel und erleuchtet nur die obere Seite der Erde. An der unteren Halbkugel der Erde ist es gerade Nacht und auf der oberen ist Tag.

Die Gezeiten: Ebbe und Flut

In Norddeutschland sagt man zu den Gezeiten auch "Tiden". Bei Flut steigt das Wasser und bei Ebbe zieht es sich zurück. Ganze Landstriche werden dann vom Wasser freigegeben, wie das Wattenmeer an der Nordseeküste. Daran ist der Mond schuld.

Seine Schwerkraft zieht und drückt an der Erde. Sie hebt den Meeresspiegel an der Seite wo der Mond steht, weil die Schwerkraft des Mondes das Wasser anzieht, aber sie drückt es gleichzeitig auf der anderen Seite der Erde wieder weg.

Weil die Erde sich um sich selbst dreht, "wandern" scheinbar dann diese Wasserberge. Zwischen den Wasserbergen wird das Wasser durch die Wasserberge (Flut) weggezogen. Dort ist dann Ebbe.

Ebbe und Flut Den Gezeitenwechsel kann man sich selbst ausrechnen:

Bei 2 Wasserbergen gibt es 4 Stellen, an denen sich Ebbe und Flut abwechseln. Wenn die Erde sich in knapp 24 Stunden um sich selbst dreht, dann sind das 24 : 4 = 6 Stunden, die Ebbe und Flut zum Abwechseln brauchen.

Auf dem Mond spazieren gehen ...Die Mondlandungen

Im Jahr 1969 landeten die Amerikaner mit einer kleinen Raumfähre (Apollo 11) auf dem Mond. Wie du sehen kannst, kann man zwar auf dem Mond herumspazieren, aber man muss dazu schon einen speziellen Weltraumanzug tragen.

Mittlerweile hatten die Amerikaner auch schon ein Mondauto zum Mond geschickt und sind damit auf dem Mond herum gefahren.

Allerdings sind Flüge zum Mond enorm teuer. So hatte man dann diese Flüge erst einmal (1972) eingestellt, nachdem man alles über den Mond dann wußte, was man wissen wollte.

Woher kommt der Mond eigentlich?

Lange Zeit stritten sich die Wissenschaftler, ob der Mond von der Erde nun eingefangen  oder als ein riesiges Stück aus der Erde abgebrochen war. Dieser Streit ließ sich nicht schlichten, und so beschloss man wohl mehr aus Spaß in den 70er Jahren, dass der Mond gar nicht existiert, weil er gar nicht entstanden sein konnte. Keine der Erklärungen war nämlich in der Lage, die Entstehung des Mondes wirklich zu erklären.

Heute geht man davon aus, dass ein Himmelskörper so groß wie der Mars die Erde traf. Dabei zerbrach er in viele kleine Stücke und auch etwas von der Erde brach ab. Das Bruchmaterial drehte sich um sich selbst und umkreiste dann die Erde. Dabei wurde es langsam aber sicher zu unserem Mond zusammengedrückt.

 

 

Mond-Links im Internet

Noch mehr Planeten-LinksPlanetenseiten

Mond von Bill Arnett's "Nine Planets"

Direkt zur NASA in den USANASA
(US-Weltraumbehörde)

Moonpage der NASA

Mond-Fotogalerie der NASA

Mond-Bilder aus dem (NSSDC) National Space Science Data Center

Bilder des Tages: Mond

Mond-Bilder vom Hubble-Teleskop

Weltraumsonden + Mondfahrt

Auf dem Mond landen ...Das Apollo-Programm
Mondlandungen der Amerikaner

Technische Zeichnungen
(Apollo)

Russische Mondfahrten

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Welcome to the Mars vom American Museum of Natural History

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von der US-Navy

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