| Woraus
besteht der Jupiter ? Der
Jupiter ist im Durchmesser 11 mal so groß wie die Erde und 318 mal schwerer als
sie. Er hat keinen harten Eisenkern, sondern einen flüssigen aus
Wasserstoff und Helium. Vom Prinzip her besteht der Jupiter aus demselben Material wie die
Sonne, er ist nur nicht so heiß wie sie.
Die
Oberfläche
Was auf der Oberfläche des Jupiters
los ist, weiß eigentlich keiner so genau, denn der Jupiter hat wahrscheinlich keine
richtige Oberfläche. Eine Sonde würde gar nicht auf ihm landen können, sondern im
flüssigen Kern ertrinken.
Die
Atmosphäre
Die Farben des Jupiters kommen durch
den Schwefel in den Wolken, die durcheinander gewirbelt werden. Schwefel kann Farben von
Rot, Braun bis hin zu Weiß oder gar Schwarz annehmen.
Das Auge und
die Stürme
 |
Entlang des Äquators wüten
Stürme. Sie ziehen in Streifen einmal um den
ganzen Jupiter. Dabei weht der Wind in den daneben liegenden Streifen in entgegengesetzter
Richtung.Zwischen den
Streifen reiben sich die Winde und es kommt zu Wirbeln. Diese Wirbel
bleiben oft für Jahrhunderte oder länger an derselben Stelle stehen. Ein solch großer
Wirbel ist das Rote Auge des Jupiters. |
Die Ringe
des Jupiter
 |
Ein ganz feiner Ring umgibt den
Jupiter. Er besteht aus Millionen Brocken, die um den Jupiter kreisen. Dieser Ring wurde
erst sehr spät entdeckt, da er mit bloßem Auge kaum sichtbar ist. Diese kleinen Brocken stammen wahrscheinlich
von den Monden, auf denen ein Meteorit oder irgendein anderer Himmelskörper einschlug. |
Damit ist der Saturn
nicht der einzige Himmelskörper mit einem Ringsystem, obgleich der der einzige in unserem
Sonnensystem mit solch großen und hell erleuchteten Ringen ist.
Zusammenstoß
mit einem Kometen
Im Jahr 1994 ereignete sich ein
spektakuläres Schauspiel auf dem Jupiter. Der Komet Shoemaker-Levy 9
zerplatzte beim Eintritt in die Atmosphäre und die einzelnen Stücke schlugen
nacheinander wie eine glühende Perlenkette auf dem Jupiter ein. Jeder Einschlag hatte
mehr Wucht als eine Atombombe. Die dabei enstandenen dunklen Flecken konnte man fast ein
Jahr danach noch beobachten.
|