Die Welt - Schreiben, Malen
und Gewinnen
Geschichte:
Das Weihnachtsmärchen
Donnerstag,
21. Dezember 2000 - per Post
Beitrag von Lisa Plankmeister (10) aus Hahnheim
Weihnachtsmann
und Grantelbart
Kapitel 1 - Ein ganz normaler Morgen
Li, die kleine Elfe, Tom, der kleine Elfenjunge und Tim der kleine
Elfenjunge wachten gemeinsam auf. Es war ein ganz normaler Morgen. Aber was
war das? Die drei Elfenkinder waren nicht gerade erfreut. Der Weihnachtsmann
merkte nichts, weil er ja noch schlief. Li, die kleine Elfe, fragte Tom und
Tim: "Was habt ihr denn geträumt?" "Ich habe geträumt, dass alle Geschenke
nicht mehr da wären", antwortete Tom. Und Tim sagte: "Ich habe geträumt,
dass Rudolf, unser Rentier mit der roten Nase, weg ist." "Das haben wir auch
geträumt", sagten Li und Tom. Tom kam jetzt zu Wort: "Wir haben alle das
gleiche geträumt. Das mit Rudolf und mit den Geschenken." "Ja genau", sagten
auch Li und Tim. Die drei grübelten.
Endlich kam Hilfe. Der Weihnachtsmann
guckte noch ganz verschlafen. Dann sagte er: "Na, es ist gut, dass ich schon
wach seid, dann können wir gleich mit den Geschenken anfangen." "Du,
Weihnachtsmann", begann Li, "wir haben alle drei etwas ganz Schlimmes
geträumt." "Und was war das?" fragte der Weihnachtsmann. "Also das ist so.
Wir haben geträumt, dass Rudolf weg ist und die Geschenke - also die
Geschenkmaschine!" berichteten ihm die Elfen. "Dann müssen wir ihn suchen",
beschloss der Weihnachtsmann.
Kapitel 2 - Wo ist Rudolf?
Als Li, Tom und Tim dem Weihnachtsmann alles erzählt hatten, machten sie
sich auf die Suche nach Rudolf. Sie suchten im Wald und fragten einen Hasen,
einen Fuchs und einen Vogel. Aber all diese Tiere hatten keine Ahnung, wo er
stecken könnte. Zum Schluss fragte Li noch ein kleines Eichhörnchen: "Hast
du vielleicht Rudolf gesehen, das Rentier?" "Ja, ich habe ihn gesehen, er
hat doch eine rote Nase?" fragte das Eichhörnchen. "Ja hat er", antwortete
Li. "Wo ist er denn?" wollte sich Tom erkundigen. Das Eichhörnchen sagte:
"Es war hier im Wald zum Spazieren gehen. Dann ist er plötzlich von
Grantelbart geschnappt worden." Die vier hörten zu. Das Eichhörnchen
erzählte weiter: "Grantelbart hat ihn dann mit in sein Haus genommen".
Die
vier bedankten sich für die Auskunft und gingen los. Vor Grantelbarts Haus
blieben sie plötzlich stehen. Hatten sie da nicht einen Hilferuf gehört? Das
war doch Rudolf. Schnell gingen sie in das Haus vom bösen Grantelbart.
Grantelbart hörte, dass seine Haustür geöffnet wurde. "Hände hoch!" schrie er. Der Weihnachtsmann ging an den Sessel. Auf dem
Sessel thronte Grantelbart, der geglaubt hatte, das Fritz, der kleine freche
Kobold, die Tür aufgemacht hatte. Fritz wohnte nämlich bei ihm. Er ist aber
lieb. Befriedigt guckte er weiter Fernsehen. Der Weihnachtsmann aber gab dem
Sessel eine Schups und plumps, fiel der Sessel auf Grantelbart nieder.
Grantelbart schrie auf, dann blieb er liegen. Schnell holten Tom und der
Weihnachtsmann den armen Rudolf aus dem kalten Keller. Danach machten sich
Li, Tom, Rudolf, Tim und der Weihnachtsmann aus dem Staub. Grantelbart aber
stellte seinen Sessel wieder richtig hin und blieb verdutzt auf dem Boden
sitzen.
Kapitel 3 - Wo sind die Geschenke und die Geschenkmaschine?
Als der Weihnachtsmann und die drei Elfen wieder zu Hause waren, rief der
Weihnachtsmann Fritz, den kleinen Kobold zu sich. "Fritz", sagte der
Weihnachtsmann, "weißt du vielleicht, wo die Geschenke und die
Geschenkmaschine sind?" "Ja", sagte Fritz. "Wo sind sie" wollte sich Tom
erkundigen. Grantelbart hat sie gestohlen und sie einem Kind geschenkt", antwortete
Fritz. "Wo wohnt denn dieses Kind", fragte Tim. "Das weiß ich nicht. Aber
ich geh' mal fragen", versprach ihm Fritz. Schnell lief er zu Grantelbart
und fragte ihn. Dann kam er wieder und sagte, "in der Häusergasse 4 in
Ernsthofen".
Die vier bedankten sich und flogen in die Häusergasse 4 nach
Ernsthofen. Als sie angekommen waren, holte der Weihnachtsmann die Geschenke
und Geschenkmaschine. Dafür legte er dem Kind andere Geschenk hin und eine
verkleinerte Geschenkmaschine. Dann flogen sie wieder nach Hause und dankten
noch einmal Fritz für die Auskunft.
Kapitel 4 - Wieder zu Hause
Endlich waren sie wieder zu Hause. Sie brauchten sehr lange, bis sie mit dem
Aufbauen der Geschenkmaschine fertig waren. Und sie mussten auch die
Geschenke alle wieder verpacken, weil Mario, so hieß das kleine Kind, sie ja
auch aufgemacht hatte. Bücher wurden auf einen Haufen gestapelt,
Eisenbahnen, Plüschtiere, kleine Autos mussten auch noch auf einen Haufen
gestapelt werden. Dazu kamen noch Malstifte, Malbücher, Schulsachen, Socken
und was es noch so alles gab.
Li und Tom mussten gucken, ob alles ganz war, was aus der Geschenkmaschine
kam. Tim und der Weihnachtsmann packten die Päckchen. Als alles dann fertig
war, packten Tim, Li, Tom und der Weihnachtsmann die Geschenke auf den
Schlitten. Dann fuhren sie los. Als sie dann wieder nach Hause kamen, ruhten
sie sich aus.
Kapitel 5 - Was Grantelbart geschenkt bekommen hatte
Die vier Freunde setzten sich vor die Beobachtungsmaschine und guckten sich
an, wie der fiese Grantelbart sein Geschenk entgegen nahm. Er hatte eine
Kasperpuppe geschenkt bekommen, die ihm immer die Ohren voll plapperte.
 
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