Blinde Kuh Weihnachtstombola 2000

 

Die Welt - Schreiben, Malen und Gewinnen
Drei Geschichten

Donnerstag, 28. Dezember 2000 - 18:38
Beitrag von Barbara (11)

Die Sprungschanze

Vor einem Jahr trafen sich Thomas, Markus und David zum Schi und Schlitten fahren. Thomas und Markus waren mit Schiern unterwegs und begannen sich Sprungschanzen zu bauen. David fuhr immer nur mit dem Schlitten den Berg hinab.

Wahrscheinlich fand Thomas es lustig, denn auf einmal machte er sich über die Art, wie Markus die Sprungschanze baute, lustig und begann riesige Schneebälle zu werfen. Einer traf Markus direkt im Gesicht. Markus wurde wütend und er lief wutschnaubend auf Thomas zu. David wollte sich nicht einmischen und ging nach Hause.

Wie wild gewordene Affen führten sie sich auf, jeder zertrampelte des anderen Sprungschanze. Dabei bemerkten sie, dass die Sprungschanzen sehr stabil waren. Plötzlich sagte Thomas: "Entschuldigung, deine Sprungschanze war sehr stabil, tut mir leid!" "Deine aber auch, tut mir leid, jetzt ist sie kaputt!" entschuldigte sich Markus.

"Weißt du was, bauen wir gemeinsam eine neue Sprungschanze.", sagte Thomas. Und so wurde es doch noch ein schöner Tag. David kam auch wieder und alle waren versöhnt.

Gerhards Traum

Eines Abends ging Gerhard sehr früh zu Bett. Sofort schlief er ein und begann, einen wunderschönen Traum zu träumen.

Er nahm seine niegelnagelneuen Schi auf die Schulter und stieg zum Sprungturm hoch. Er bereitete sich auf den Absprung vor. Mit rasender Geschwindigkeit raste er die Sprungschanze hinunter. Alle Zuschauer jubelten, denn er hatte einen neuen Weltrekord aufgestellt.

Plötzlich rüttelte ihn jemand. Schlaftrunken öffnete er die Augen. "Was ist den mit dir los?" fragte ihn seine Mutter und legte ihn zurück in sein Bett. Noch bis spät in die Nacht hinein erzählte er seiner Mutter von seinem Traum.

Das dankbarste Geschenk

Es war ein stürmischer Weihnachtsabend. Familie Jareb saß unter dem Christbaum. Die Kerzen erhellten das kleine Zimmer. Im ganzen Haus war kein Strom mehr, der Schnee war undurchdringlich, nicht einmal der Schneeräumer konnte Familie Jareb befreien.

"Ein Weihnachtsfest ohne Computer, ohne Fernseher, das wird das schönste Weihnachten das wir ja hatten" meinte Frau Jareb. Doch die Kinder waren anderer Meinung, sie fanden es langweilig. Wie sollte Lexa sich ihre neue CD anhören? Michel konnte nicht mit der neuen CD-Rom spielen.

Die einzige, die zufrieden war, war Bärbel. Sie hatte ein Buch bekommen und konnte sich gar nicht mehr davon trennen.

Darum denkt daran, Bücher sind das Dankbarste, was es gibt, denn sie funktionieren ohne Strom und machen keinen Mucks.

PS: Ich wünsche allen Kinder schöne Weihnachtsferien. Besonders den Leseratten.

 

 
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