Die Welt - Schreiben, Malen
und Gewinnen
Geschichte:
Das schönste Geschenk
Dienstag,
12. Dezember 2000 - 17:28
Beitrag von Ann-Kathrin Brocks (12) aus Oberhausen
Das
schönste Geschenk!
Es ist in der Vorweihnachtszeit.
Die Klasse freut sich schon auf die Ferien, die Lehrerin fragt: "Was ist denn euer schönstes
Weihnachtsgeschenk, das was ihr euch am meisten wünscht?"
Tina: "Ein Buch, ein Spiel, eine CD und eine CD-Rom!"
Lehrerin: "Ich dachte eigentlich an nur eine Sache!"
Tina: "Hmmmm, nur eine Sache??? Aber warum das denn?"
Anna: "Ja warum???"
Lehrerin: "Na weil Weihnachten eigentlich kein Fest der Geschenke ist.
Wir erinnern uns an was ganz anderes! Kann mir jemand sagen an was???"
Sandra: "Da wurde Jesus geboren!"
Lehrerin: "Ja das stimmt! Daran erinnern wir uns eigentlich!"
Mark: "Weihnachten ohne Geschenke? Kein Schlitten, keine Autorennbahn, kein
PC- Spiel?"
Lehrerin: "Richtig!"
Mark: "Nie!"
Lehrerin: "Also was wünscht ihr euch am meisten?"
Julia: "Einen eigenen Fernseher!"
Toni: "Eine Stereoanlage."
Tina: "Also wenn ich mich entscheiden muss, dann eine CD-Rrom!"
In dem Augenblick schellt es!
Lehrerin: "Bis morgen schreibt ihr auf, was euch an Weihnachten wichtig ist!"
Mark: "Mann oh!"
Florian: "Muss das sein?"
Der Lehrerin ist aufgefallen, das Clement, ein Junge aus Ghana, nichts
gesagt hat! Sie spricht ihn an.
Lehrerin: "Warum hast du nichts gesagt?"
Clement: "Wir feiern kein Weihnachten so wie hier! Wir feiern es mit Essen, das ist unser Geschenk, ein richtiges Festessen mit
allem drum und dran. Manchmal schlachten wir auch ein Schwein! Aber andere Geschenke gibt es nicht! Manchmal ist es wie ein
normaler Tag weil wir nicht genug Geld haben!"
Die Lehrerin ist nachdenklich geworden.
Sie denkt lange nach und kommt zu dem Entschluss, dass Clement am nächsten Tag von
seinem Weihnachten erzählen soll!
ENDE
Ann-Kathrin
hat heute noch einen zweiten Beitrag geschickt. Und weil der so gut zu
dieser Geschichte passt, kommt er gleich hier mit auf die Seite.
Geschenke die nichts kosten
Ein freundliches Gesicht
Ein Wort der Anerkennung
Ein behutsames schweigen
Ein kleiner Dienst
Ein Wort des Scherzes
Ein herzlicher Händedruck
Ein geduldiges zuhören
Ein Blick des Mitgefühls
Ein ehrliches bekennen
Eine bitte um Versöhnung
Ein Brief von unterwegs..........
PS. Es ist nicht von mir selber,
aber hoffe, ich kann trotzdem damit teilnehmen!!
Klar
Ann-Kathrin, wenn eine Sache gut ist, kommt die hier trotzdem rein. Es
muss nicht immer selbst erdacht sein. Es gibt z.B. viele gute
Weihnachtsgedichte, auch weniger bekannte, die noch nicht hier auf den
Blinde Kuh Weihnachtsseiten zu finden sind.
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