|
Manchmal
geht es einfach nicht weiter und das schon seit Jahren.
Das
ist alles nicht deine Schuld. Du hast da nichts falsch gemacht. Das
ist die Schuld von reichlich vielen dummen Erwachsenen, die einfach
nicht zuhören wollen oder können.
Wir
werden alles tun, damit sich das endlich ändert.
Aber
das dauert irgendwie reichlich lange, bis die Verantwortlichen
handeln. Die sagen zwar, dass sie das ändern wollen, aber schlafen
dann plötzlich ein. Natürlich wecken wir die wieder regelmäßig
auf.
Am
besten ist, du zeigst das erst einmal deinen Eltern und bittest die,
mit dir zusammen dann diese Seiten ohne den Kinderfilter zu
besuchen. Wenn deine Eltern meinen, das sei aber sehr komisch und
ungerecht, dann sollten sie sich bei den Herstellern beschweren. Am
besten mit einer Kopie an die Blinde Kuh, vielleicht hilft das ein
wenig.
Für die Erwachsenen haben wir dazu ein
Text
Es
gibt keinen Standard und es gibt keine echte Kindersicherung. Im
Gegenteil, alle engagierten Kräfte werden gar nicht mal gehört und
laufen Sturm, nicht nur die Betreiber von Kinderseiten. Selbst
Behördliche Stellen, die gerade für Jugendschutz im Internet
zuständig sind, beklagen laut und deutlich die eher lieblose und
äußerst unprofessionelle Initiave für den Jugendschutz seitens
diverser Unternehmen.
Leider
bekommen Sie als Eltern nur die Werbung dieser Unternehmen mit, die
sie eben auch mit sogenannten Pressemeldungen inszenieren.
Hinterfragt wird kaum, denn das Eisen ist zu heiß. Aber selbst
Unternehmen geben offen zu, dass es keinen wirklichen Druck gibt,
und die Massen auch einfach nur eine leere Schachtel kaufen, wenn
denn da das Wort "Jugendschutz" draufsteht. Diese Form von
Jugendschutz kommt eben nicht von den Behörden. Es ist keine
Zensur, sondern eher eine Mischung aus Schlampigkeit und
Marktkalkül.
Aus
diesem Grund kommt eine Empfehlung für Filtersoftware eben nicht
von den Kinderseiten (Außer eben die, die eben auch tun müssen was
man ihnen sagt), nicht vom Staat, und ganz sicher, auch nicht vom
Jugendschutz. Dort wird zwar gefordert, dass die Unternehmen in die
Puschen kommen sollen und nicht nur Sabbeln, aber die Entwicklung in
diesem Bereich als "äußerst unbefriedigend" angesehen.
Insbesondere das Abblocken selbst staatlicher Seiten für Kinder und
Jugendliche finden man dort auch nicht sonderlich witzig.
Wir
stellen daher die Frage, warum Unternehmen unter dem Vorwand
Jugendschutz eben nicht die vorhandene Kinderseitenlandschaft
unterstützen, sondern im Gegenteil gezielt ausbremsen. Ebenso
wundern wir uns über Politiker, die mit der Sache nicht vertraut
sind, und auch noch diese Dinge mit ihrem politischen Mandat
befürworten.
Wir
fragen zudem, sollen wes weiterhin nur ehrenamtliche Bemühungen
einiger Kinderseiten sein, die seit Jahren durch ihr Angebot den
Hauptteil des Jugendschutzes stellen und nun blockiert werden?
Ist
echter Jugendschutz im Internet nichts wert? Schade um die
Millionen.
Mehr
dazu: Wen schützt das
Over-Blocking der Kinderfilter?
|