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Das Internet vergisst nicht - Datenspuren im Netz

Datenschutz! Brr, was für ein Wort! Aber sobald man sich im Internet bewegt, muss man ständig etwas von sich erzählen. Damit du weißt, was du besser nicht sagen solltest, lies dir doch einfach unsere Tipps durch.

Internet-User sein, heißt auch ein Stück Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Gähn, langweilig, schon klar! Eigentlich wollen wir ja aber alle, dass man uns etwas zutraut, dass man uns auf die Welt da draußen loslässt. Im Internet kann man beweisen: "Ich hab das verstanden" und auch "Ich zeig euch allen, wie man das hinkriegt mit dem Datenschutz".

Ein Beispiel: Du meldest dich bei diversen Internet-Foren und Communities mit Foto an, chattest nebenher noch und überall benutzt du denselben Namen, so wie sebastianmeier13. Die Leute haben überraschenderweise schnell raus, dass du vielleicht Sebastian Meier heißt und 13 Jahre alt bist, dazu haben sie wahrscheinlich auch noch ein Foto von dir. Nebenbei erzählst du, dass du am Wochenende bei dir in der Turmstraße in Bocholt auf einem Straßenfest warst. Prompt weiß man, wo du wohnst. Wenn du jetzt noch einem netten Zeitgenossen erzählst, dass du traurig bist, dass du zwar mit deinen Eltern, aber ohne euren neuen Flachbildfernseher in Urlaub fährst, ist genau der vielleicht weg, wenn ihr nach drei Wochen Spanien wiederkommt. Das mag ein Extrembeispiel sein, aber so läuft das mit den Daten im Internet.

Dann gibt es noch ein paar arme Irre, die dich einfach nicht in Ruhe lassen wollen. Klar, das passiert nicht jedem, der im Internet aktiv ist. Aber manchen eben schon. Die Erwachsenen nennen das "Stalking" oder auch "Cyber Bullying". Das bedeutet, dass jemand, der anfangs ganz nett war, dir auf einmal Angst macht, weil er dich mit Nachrichten bombardiert und dich vielleicht sogar im echten Leben findet oder dir auflauert. Kein Witz, das gibt es wirklich! In Foren und Communities heißt das, denjenigen sofort den Moderatoren zu melden. Du hast auch immer die Möglichkeit, dich selbst abzumelden, wenn das alles nichts bringt. Oder du sprichst mit Eltern und Freunden über das Problem, die wissen, wie man weiter vorgeht. Auf keinen Fall solltest du versuchen, das Problem allein zu lösen, nach Hilfe fragen ist klug und kein Zeichen von Schwäche.

Neben Problemen mit anderen Usern gibt es aber auch noch andere, die deine Daten wollen. Firmen zum Beispiel. Wenn du nach deinen Daten gefragt wirst, nach deinem Namen, deinem Alter, deinem Bundesland etc. ist es oft so, dass Firmen mit diesem Angaben viel Geld verdienen. Sie sammeln von Tausenden von Menschen diese Art von Daten und verkaufen die für viel Geld wieder. Davon hast du nichts, außer dass vielleicht zu allem Überfluss noch nervige Werbung deinen Briefkasten, virtuell oder in echt, vollmüllt. Also behalt diese Daten im Zweifelsfall für sich, wenn du unsicher bist, lass noch jemand anderen vorher mal über die Seite schauen. Blöd sind auch Sachen wie Gewinnspiele. Das klingt alles erst mal toll, von wegen du kannst ein Auto gewinnen oder so was. Aber meist ist das eh nur wieder Datenklau und auch da solltest du eher vorsichtig sein. Und auch Kettenmails, das sollte wohl langsam klar sein, sind genauso wie fremde Mails mit Anhang (und Virus), eher nicht zu öffnen bzw. weiterzuleiten.

Solltest du schon einem E-Mail-Account haben oder irgendwo anders angemeldet sein, dann hast du wahrscheinlich auch ein Passwort. Ganz wichtig, nimm die Ratschläge, die man dir auf den Seiten gibt ernst und sage das Passwort niemandem, suche dir ein möglichst schwieriges aus, am besten nicht der Name deiner besten Freundin, und ändere es regelmäßig. Nur so schützt du deine Daten richtig.

 

 

Hast du weitere coole Tricks? Her damit!

Schreib uns, wenn dir noch etwas einfällt, was hier fehlt.

 

Einmal hoch geladene Inhalte sind auch nach Jahren noch im Netz auffindbar – oft auch vermeintlich gelöschte. Also überlege genau, was du auch in Zukunft noch über dich im Internet finden möchtest.
 
 Tipps für Online-Profis

Frag doch mal deine Freunde, ob sie sich auch schon so gut auskennen. Sonst gib ihnen doch einfach den ein oder anderen guten Ratschlag! Die besten Tipps sind nämlich die von Kumpels, weil man denen glaubt, was sie erzählen!:-) Weitere Sicherheitstipps gibt es u.a. auch noch bei Hanisauland.

 

 Tipps für Eltern
Zum Thema Datensicherheit finden Sie viele Informationen auf den Seiten der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM).

 

 

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