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(sprich:
klai-ent, und: ssörwer) Zunächst einmal
ist "Client" ein englisches Wort, welches übersetzt "Kunde" heißt.
Im Zusammenhang mit dem Internet ist eine sinnvolle Erklärung aber nur möglich, wenn man
gleichzeitig auch den Begriff "Server" mit ins Spiel bringt. Dieses Begriffspaar
gehört zusammen wie Hänsel und Gretel. Das "Client/Server-Prinzip"
soll hier erläutert werden. Server ist englisch und heißt "Diener".

In der Computerei spricht man
einerseits von einem Rechner, der ein Server ist, also Hardware; andererseits spricht man
von bestimmten Programmen, die Server-Programme sind, also Software. Es kann durchaus so
sein, dass auf einem Rechner, der ein Server ist, mehrere Server-Programme gestartet sind,
die darauf warten, dass sie von einem Client-Programm einen Datenanforderung erhalten.
Wenn du also mit deinem Rechner ins
Internet gehst und die Blinde Kuh aufrufst, dann bist du zusammen mit der blinden Kuh ein
lebendes Beispiel für das Client/Server-Prinzip: Dein Rechner ist der Client.
Das Programm, mit dem du die Internetseiten aufrufst und anzeigen läßt, ist das
Client-Programm. Der Rechner, auf dem die Blinde Kuh ihre Internetseiten
liegen hat, ist ein Server. Und das Programm, welches die Datenanfrage
von deinem Client-Programm empfängt und die Blinde Kuh Seiten zu dir schickt ist ein
Server-Programm.
Im Internet gibt es viele
verschiedene Server. Genau genommen mußt du für jedes Server-Programm, welcher auf
irgendeinem Server im Internet läuft ein entsprechendes Client-Programm auf deinem
Rechner haben, damit die beiden sich auch verstehen. Zum Glück aber gibt es Menschen, die
sich zusammen gesetzt und gemeinsam festgelegt haben, wie Server und Client
miteinander Daten austauschen (Protokoll).
Und deshalb konnten Programme wie Navigator von Netscape oder Internet Explorer von
Microsoft entwickelt werden. Diese Client-Programme (Browser)
sind nämlich in der Lage mit verschiedenen Servern Daten auszutauschen.
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