Die Blinde Kuh - Suchmaschine für Kinder
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Blinde Kuh
Kinder-Post
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Die Klassenfahrt
eine Geschichte von Karoline (12)

Eines Tages machte die Klasse 5b eine Klassenfahrt an einen dunklen See. Übernachten taten sie in einer gruseligen Schlossherberge nahe einem Friedhof. Drei Tage lang sollte die Klasse auf Klassenfahrt sein, aber die 26 Kinder wussten nicht, dass diese Klassenfahrt die gruseligste in ihrem Leben sein wird...
Also wie gesagt, die Kinder sollten also drei Tage auf der Schlossherberge übernachten. Dass es sehr viele Gespenster auf dem Schloss gab, wusste niemand. Trotzdem machten manche Kinder Witze darüber. Sie sagten solche Sachen wie: "Uuh, heute um Mitternacht kommt Dracula und wird uns allen das Blut aussaugen" und "Dracula kommt heute und tötet uns" und verbreiteten bei manchen Schülerinnen und Schülern so Angst und Schrecken.
Als nun der Abend in der Schlossherberge hereinbrach, und die Kinder langsam müde wurden, beschlossen die Lehrer die Kinder auf ihre Zimmer zu schicken und sie ins Bett gehen zu lassen. Viele aber, die nicht müde waren, gingen zwar ins Bett, aber erzählten sich in der Dunkelheit und nur mit dem Schein einer Taschenlampe Gruselgeschichten. Das machte ihnen riesig viel Spaß, und deshalb taten sie das sehr lange. So lange, bis es Mitternacht wurde. Da wurden auch diese Kinder müde und gingen ins Bett.
Die Kinder waren gerade beim Einschlafen, als sie plötzlich gespenstische Schritte hörten. Erstmal dachten sie sich nichts dabei, aber als auch noch ein grollendes Heulen dazukam, bekamen es die Kinder mit der Angst zu tun.
Sie sagten: "Was, wenn jetzt Dracula kommt, um uns unser Blut auszusaugen, weil wir ihn ausgelacht haben?" oder "Die Gespenster werden uns umbringen!"
Nachdem sie sich lange gegruselt hatten, sagte ein Kind: "Leute, wenn wir uns jetzt die ganze Nacht gruseln, wissen wir nie, was da draußen auf dem Flur ist. Wir müssen jetzt mal nachgucken, was da ist!"
"Okay", sagten die anderen Kinder und machten das.
Als sie draußen auf dem Flur waren, bekamen sie sofort Angst, es könnte ihnen jemand etwas antun. Plötzlich hörten sie eine raue Stimme. Es kam von weit weg im Flur. Zitternd näherten sie sich der Stimme.
Als die Kinder an dem Punkt angekommen waren, von dem diese gruselige Stimme kam, sahen sie niemanden. Aber dafür hörten sie das grollende Heulen jetzt von hinten. Schnell drehten sie sich um. Was sie sahen, erschrak sie zutiefst. Eine weiße Gestalt stand da. Na ja, sie flog eher, aber sie sah trotzdem sehr unheimlich und gruselig aus. Aber wie schnell sie schon da war, desto schneller verschwand sie wieder. Die Kinder gingen ängstlich zurück. Sie waren noch keine fünf Schritte gegangen, da sahen sie grüne Lichter.
Da bekamen es die Kinder richtig mit der Angst zu tun, schrien, und liefen schnell zum Raum ihres Klassenlehrers. Dort klopften sie wie verrückt an die Tür.
Ihr Klassenlehrer öffnete verschlafen die Tür. Die Kinder erzählten ihm aufgeregt alles was passiert war. Der Lehrer jedoch glaubte ihnen die ganze Geschichte nicht und wollte nachsehen, ob das alles stimmte, was er von den Kindern erzählt bekommen hatte.
Aber als der Lehrer in den Flur trat, entdeckte er dieselbe Gestalt und rannte schnell und schreiend wieder zurück.
Am nächsten Tag verließ die Klasse dieses unheimliche Schloss und kehrte nie wieder dorthin zurück.

ENDE

 
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