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Eines Tages
machte die Klasse 5b eine Klassenfahrt an einen dunklen See.
Übernachten taten sie in einer gruseligen Schlossherberge nahe
einem Friedhof. Drei Tage lang sollte die Klasse auf
Klassenfahrt sein, aber die 26 Kinder wussten nicht, dass diese
Klassenfahrt die gruseligste in ihrem Leben sein wird...
Also wie gesagt, die Kinder sollten also drei Tage auf der
Schlossherberge übernachten. Dass es sehr viele Gespenster auf
dem Schloss gab, wusste niemand. Trotzdem machten manche Kinder
Witze darüber. Sie sagten solche Sachen wie: "Uuh, heute um
Mitternacht kommt Dracula und wird uns allen das Blut aussaugen"
und "Dracula kommt heute und tötet uns" und verbreiteten bei
manchen Schülerinnen und Schülern so Angst und Schrecken.
Als nun der Abend in der Schlossherberge hereinbrach, und die
Kinder langsam müde wurden, beschlossen die Lehrer die Kinder
auf ihre Zimmer zu schicken und sie ins Bett gehen zu lassen.
Viele aber, die nicht müde waren, gingen zwar ins Bett, aber
erzählten sich in der Dunkelheit und nur mit dem Schein einer
Taschenlampe Gruselgeschichten. Das machte ihnen riesig viel
Spaß, und deshalb taten sie das sehr lange. So lange, bis es
Mitternacht wurde. Da wurden auch diese Kinder müde und gingen
ins Bett.
Die Kinder waren gerade beim Einschlafen, als sie plötzlich
gespenstische Schritte hörten. Erstmal dachten sie sich nichts
dabei, aber als auch noch ein grollendes Heulen dazukam, bekamen
es die Kinder mit der Angst zu tun.
Sie sagten: "Was, wenn jetzt Dracula kommt, um uns unser Blut
auszusaugen, weil wir ihn ausgelacht haben?" oder "Die
Gespenster werden uns umbringen!"
Nachdem sie sich lange gegruselt hatten, sagte ein Kind: "Leute,
wenn wir uns jetzt die ganze Nacht gruseln, wissen wir nie, was
da draußen auf dem Flur ist. Wir müssen jetzt mal nachgucken,
was da ist!"
"Okay", sagten die anderen Kinder und machten das.
Als sie draußen auf dem Flur waren, bekamen sie sofort Angst, es
könnte ihnen jemand etwas antun. Plötzlich hörten sie eine raue
Stimme. Es kam von weit weg im Flur. Zitternd näherten sie sich
der Stimme.
Als die Kinder an dem Punkt angekommen waren, von dem diese
gruselige Stimme kam, sahen sie niemanden. Aber dafür hörten sie
das grollende Heulen jetzt von hinten. Schnell drehten sie sich
um. Was sie sahen, erschrak sie zutiefst. Eine weiße Gestalt
stand da. Na ja, sie flog eher, aber sie sah trotzdem sehr
unheimlich und gruselig aus. Aber wie schnell sie schon da war,
desto schneller verschwand sie wieder. Die Kinder gingen
ängstlich zurück. Sie waren noch keine fünf Schritte gegangen,
da sahen sie grüne Lichter.
Da bekamen es die Kinder richtig mit der Angst zu tun, schrien,
und liefen schnell zum Raum ihres Klassenlehrers. Dort klopften
sie wie verrückt an die Tür.
Ihr Klassenlehrer öffnete verschlafen die Tür. Die Kinder
erzählten ihm aufgeregt alles was passiert war. Der Lehrer
jedoch glaubte ihnen die ganze Geschichte nicht und wollte
nachsehen, ob das alles stimmte, was er von den Kindern erzählt
bekommen hatte.
Aber als der Lehrer in den Flur trat, entdeckte er dieselbe
Gestalt und rannte schnell und schreiend wieder zurück.
Am nächsten Tag verließ die Klasse dieses unheimliche Schloss
und kehrte nie wieder dorthin zurück.
ENDE
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