Gleich als ich in die Schule kam, suchte ich meine beste Freundin, um ihr von
meinem gruseligen Gespenstertraum zu erzählen. Ich war auf dem Weg nach Hause
und kam an einem alten Schloss vorbei und weil ich so neugierig war, beschloss
ich, in das gruselige Schloss hineinzugehen. Schon als ich die Tür aufmachte,
lief es mir kalt über den Rücken, aber ich ging trotzdem hinein.
Als ich drinnen war, ging ich in den ersten Raum. Überall hingen
Spinnenweben. Plötzlich hörte ich ein schauriges Instrument spielen. Ich bekam
noch mehr Gänsehaut, weil mir klar wurde, dass ich nicht allein war. Ich ging
den schaurigem Klang nach. Schließlich stand ich vor einer großen Holztür und
ich wusste, dass hinter der Tür derjenige war, der das Instrument spielte.
Mit meinem letzten Mut öffnete ich die Tür einen kleinen Spalt, dass ich
etwas sehen konnte. Ich erkannte nicht viel, nur ein Klavier auf dem jemand
spielte. Es war ein kleines Mädchen. Ich beschloss zu ihr hinzugehen. Als ich
schon ein paar Schritte im Raum war, flog die Tür hinter mir zu. Ich wurde starr
vor Schreck.
Das Mädchen drehte sich zu mir und lächelte. Sie sah genau so aus wie meine
Freundin. Da läutete mein Wecker und ich wachte auf. Als ich fertig war mit dem
Erzählen, musste meine Freundin lachen, weil sie gar nicht Klavier spielen kann.