Der
Fluch der Gartenzwerge
von Janina (12), Sabine
(11) und Elisabeth (14)
Diese Geschichte haben wir drei nach einer gruseligen Zeltnacht geschrieben. |
Es war einmal eine Familie mit einer 9-jährigen Tochter und einem 6-jährigen Sohn.
Sie mussten in ein neues Haus ziehen, weil das Alte für sie zu klein geworden war.
Als sie ihre Nachbarn begrüßen wollten, kamen sie zu einem ungewöhnlichen Haus. Es
standen genau 20 Gartenzwerge im Garten. Sie klingelten, doch niemand öffnete ihnen
die Türe. Beim nächsten Haus erkundigten sie sich, wann der Besitzer nach Hause käme.
Die Antwort war seltsam, denn in diesem Haus wohnte seit drei Jahren niemand.
"Weshalb stehen da dann so viele Gartenzwerge im Garten, wenn da schon so lange
niemand wohnt?", fragte der kleine Nils. "Keine Ahnung!", antwortete Elli auf dem Heimweg.

Die erste Nacht konnte Elli nicht schlafen und so ging sie ans Fenster um Luft zu
schnappen. Was sie draußen sah, konnte sie nicht fassen. Elli holte schnell ihren
Bruder und zeigte ihm das Geschehen. Die Gartenzwerge schienen sich zu bewegen.
Neugierig wollten sie erkundigen, was das auf sich hatte. Ohne die Eltern zu wecken,
schlichen sie in den Garten. Sie näherten sich langsam den Gartenzwergen.
"Ich glaube, wir haben uns nur getäuscht", sagte Nils. Er wollte schon zurück
gehen, als Elli bemerkte, dass sich die Zwerge doch bewegt hatten. Sie kamen mit
jedem Schritt, den sie machten näher. Auf einmal schrie einer von ihnen: "Lauft!
Das ist ein Fluch, lauft, ein Fluuuuch!"
Ohne nachzudenken rannten die Kinder so schnell sie konnten zum Gartentürchen.
Dort merkte Elli erschrocken, dass ihr Bruder verschwunden war. Sie blickte
sich panisch um und sah, dass die Zwerge auf sie zu kamen. Wie versteinert blieb
sie stehen.
Sie würde diesen verfluchten Garten nie wieder von außen sehen.
Am nächsten Morgen machten sich die Eltern von Nils und Elli große Sorgen, denn
sie hatten die Betten ihrer Kinder leer vorgefunden und bereits die Polizei und
ihre Nachbarn informiert. Weil sie es vor Sorge nicht mehr aushielten, beschlossen
sie, selbst nach ihren Kindern zu suchen. Als sie am Garten des leerstehenden Hauses vorbeigingen, fanden sie ihre
Kinder: Bei den 20 Gartenzwergen standen jetzt
zwei neue.
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