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Vor einiger Zeit
übernachtete die Klasse 4b auf einer richtigen Burg. Weil alle
sehr müde waren, gingen sie früh ins Bett. Vor dem Einschlafen
erzählten sie sich noch unheimliche Geschichten. Kurz vor
Mitternacht wurde es im Schlafsaal still. Doch, was waren das für
Geräusche ...?
Es jammerte und
heulte grässlich. Die Kinder fingen an zu zittern und waren
ängstlich. Frau Voß dachte, die grauenvollen Stimmer kämen aus
dem Keller. Auf einmal sahen sie ein helles Licht aus dem dunklen
Keller scheinen. Es kehrte ein Totenstille ein. Es ist Freitag,
der 13. Genau an diesem Tag soll es Pech geben", fiel der
ängstlichen Frau Voß ein. Als es fürchterliches Gejammer gab,
fingen alle schrecklich an zu schreien. Sie hörten Schreie,
Gejammer und Wimmern.
Auf einmal
krachte etwas krachend herab. Ein kleines Fenster fiel einfach so
raus. Alle schrieen ohne zu zögern. Plötzlich ging das
grauenvolle Licht aus dem Keller aus. Frau Voß ging zum
Lichtschalter und wollte ihn anmachen, aber der war kaputt. Nun
fiel Karoline etwas ein: Es war alles so wie in Janinas gruseliger
Geschichte, die sie vorgelesen hatte. Jetzt fehlte nur noch, dass
Drakula vom Friedhof kam, der alle Leichen immer ausgrub und sie
auffraß, weil er Blut mag.
Fast so war es
auch. Eine dunkle Gestalt kam aus dem Keller hervor. Alle Kinder
versteckten sich hinter Frau Voß. Drakula nahm sich die dicksten
Kinder mit. Es war grauenvoll und fürchterlich. Als er mit sieben
Kindern weg war, flohen alle anderen nach Hause.
Von diesem Tag an
glaubten alle an den Freitag, den 13. Und niemand schlief mehr
woanders. Die Kinder tauchten nie wieder auf. Nur eines, aber
halbtot. Es hatte überlebt, aber es konnte sich an nichts mehr
erinnern.
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