Julie, ein kleines Mädchen, hatte sich schon lange einen Hund gewünscht und endlich bekam sie auch einen.
Da ihre Eltern geschäftlich sehr oft unterwegs sind blieb sie mit ihrem Hund alleine
daheim. Immer wenn sie Angst hatte ließ sie sich ihre Hand von ihrem Bello abschlecken und sie beruhigte sich meist dann wieder.
Eines Abends hatte sie wieder mal ziemliche Angst im Dunkeln und konnte nicht einschlafen. Doch sie war irrsinnig müde und so legte sie sich aufs Sofa um ein bisschen zu schlafen. Ihr Hund legte sich neben das Sofa auf den Boden. Mitten in der Nacht wachte sie auf und verspürte Angst doch sie streckte ihre Hand nach unten aus damit der Hund sie ablecken konnte. Er schleckte ihr die Hand ab und sie beruhigte sich wieder.
Doch nach einiger Zeit hatte sie wieder Angst bekommen und sie streckte wieder ihre Hand aus um von ihren Hund abgeleckt zu werden. Doch dieses Mal schleckte ihr der Hund die Hand nicht ab. Stattdessen hörte sie auf einmal ein regelmäßiges Tröpfeln: Tropf, tropf, tropf...
Sie stand auf um zu sehen, woher dieses tröpfeln kam und vor allem wollte sie auch wissen, wo ihr Hund abgeblieben ist.
Da kam sie ins Badezimmer und drehte das Licht an. Und da sah sie es: Der Hund hing an der Badezimmerdecke und das Blut tropfte in die Badewanne
herunter. Doch das war nicht alles, was sie erstarren ließ. Auf der Wand stand mit Blut geschrieben: "Auch Menschen können Hände lecken".