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Weitere Geheimsprachen und Verschlüsselungstechniken
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Weitere Geheimsprachen
Hier zeige ich euch, welche Geheimsprachen mit Hilfsmitteln machbar sind.

 
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Die Schablonentechnik

Hierzu brauchen derjenige, der die Nachricht verschlüsselt und derjenige, für den die Nachricht bestimmt ist, zwei gleiche Schablonen

Die Schablone ist ein Rechteck, aus dem Kästchen ausgeschnitten wurden. Der Schreiber legt die Schablone auf ein Papier und schreibt die Buchstaben der Botschaft in der richtigen Reihenfolge in die Kästchen. Dann wird die Schablone weggenommen und die leeren Zwischenstellen werden mit beliebigen Buchstaben (möglichst nicht nur einem) aufgefüllt. Am besten sogar mit irgendwelchen Worten, dann fällt es nicht so auf.

Zur Demonstration habe ich die verdeckten Buchstaben in rot geschrieben.

Am besten geht das Ganze mit Karteikarten:

Wenn die Nachricht länger ist als die Anzahl der Kästchen, dann kann man die Schablone auch wieder anlegen.

Die Nachricht wird dann so an den Empfänger geschickt. Der legt dann seine Schablone auf den Text und alle überflüssigen Buchstaben werden verdeckt. Die Nachricht ist also wieder ganz einfach lesbar.

   
 
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Die Verschlüsselung mit dem Buch

Diese Verschlüsselungstechnik ist ein wenig umständlich, denn beide, der Schreiber und der Empfänger müssen dasselbe Buch (auch dieselbe Ausgabe!!) besitzen. Dies ist hier der Schlüssel. Es wird eine bestimmte Seite vereinbart.

Als Beispiel nehme ich mal irgendeine Seite:

Der Klartext ist: "Ich kann morgen nicht kommen."

Die Verschlüsselung geht so: Der erste zu verschlüsselnde Buchstabe ist das "I". Im Schlüssel (Buchseite) ist in der 3. Zeile der 1. Buchstabe ein "I".

Der erste Geheimbuchstabe ist 3/1. 

Der zweite Buchstabe ist das "c", der in der 4. Zeile an 12. Stelle auftaucht. 

Der zweite Geheimbuchstabe ist somit 4/12.

Am Ende kommt als Geheimtext

3/1 4/12 10/4 21/1 6/5 1/19
9/3 1/2 6/2 10/21 5/6 2/6
7/4 16/25 3/1 10/10 13/4 17/9
18/1 5/12 9/1 11/1 20/6 6/12

heraus.

Diese Methode ist besonders sicher, denn es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, den Geheimtext zusammenzustellen. Außerdem kann man diesen Code nur knacken, wenn man die Buchseite zur Verfügung hat.

   
 
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Der Hühnerstallcode

Dieser Code wurde nicht in einem Hühnerstall erfunden. Er heißt so, weil er aus eckigen Symbolen besteht, die wie Gitter aussehen. Außerdem sind da kleine Punkte zwischen, die aussehen, als ob da ein Huhn hingemacht hat.

Der Schlüssel sieht so aus:

Um einen Buchstaben zu verschlüsseln, muss man nur die Linien abzeichnen die den Buchstaben umgeben. Das ist ganz einfach und sieht dann so aus:

Man kann auch die Buchstaben willkürlich in die Gitter malen, wobei der Empfänger natürlich auch einen solchen Schlüssel braucht.

   
 
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