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Rotorenfeld
Die Enigma gehört zu den Rotormaschinen. Die Rotoren sind
elektrisch
isolierte Scheiben, die an jeder Seite eine bestimmte Anzahl von Schleifkontakten
haben. Jeder Kontakt auf der einen Seite der Scheibe war mit einem Kontakt
auf der anderen Seite der Scheibe verbunden.
Auf dem Bild oben kann man sehen, wie diese Rotoren ungefähr aufgebaut
sind. Wenn man bei dieser Rotoreneinstellung "A" in die Enigma eingibt,
erhält man "B". Je mehr Rotoren verwendet werden, desto sicherer wird
die Verschlüsselung. Zunächst besaß die Enigma 3 Rotoren.
Die Eingabe der Buchstaben erfolgte über eine Tastatur. Die Tasten
waren mit den Schleifkontakten verbunden und die Ausgabe erfolgte über
Glühlämpchen. Wenn man "D" eingab, leuchtet auf einer Anzeige
zum Beispiel der Buchstabe "A" auf.
Die Anzahl der
möglichen Rotoreinstellungen war 17.576. Ein kleiner
Umbau der Enigma, kurze Zeit nachdem sie erhältlich war, ergab, dass
die Buchstaben niemals auf sich selbst abgebildet werden konnten. Ein "A"
ergab nach der Verschlüsselung nie ein "A" im Geheimtext. Dies wurde
mit Hilfe eines Reflektors geschafft. Der Reflektor war ein weiterer Rotor,
der nur auf einer Seite Kontakte hatte. Der Strom wird, nach dem er durch
die Rotoren gelaufen ist, wieder durch die Rotoren geleitet und bringt
dann erst die Lampe zum Leuchten.
In diesem
vereinfachten Beispiel wird dann das A auf B, das B auf A,
das C auf F, das D auf E, das E auf D und das F auf C abgebildet.
Die echten Enigma-Rotoren sehen so aus:
Später wurde die Enigma noch weiter verändert. Es kamen immer
neue Rotoren dazu. Am Ende des 2. Weltkrieges waren es ungefähr 10
Rotoren. Aus diesen 10 verschiedenen Rotoren mussten
dann mit einem Codebuch die richtigen ausgewählt werden.
Steckfeld
Dies kann man sich als zusätzliches
Feld vorstellen. Es wurde benutzt, um
vor und nach der Benutzung der Enigma Buchstabenpaare zu
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