Die Blinde Kuh - Suchmaschine für Kinder
Die Suchmaschine für Kinder - ©1997 Birgit Bachmann und Stefan R. Müller
Wie schützt man sich vor den Bagaluten und nervigen Leuten ?
Blinde Kuh
Kinder-Post
BK Eltern-Tipps
Viren-Infos
Datenschutz
# Es gibt keine 100%-Sicherheit für Kinder im Netz. Schütze dich selbst ! #

Inhalt

[klick]     Auch die Erwachsenen haben Sicherheitstipps
   Kinder könnten sich selbst schützen mit Ahnung
   Ausdrucken und Buch machen, man muss nicht alles auswendig lernen
   
[klick]   Sicherheitstipps für Kinder im Internet
   Deutschsprachige Übersetzung der Sicherheitstipps vom FBI
   
[klick]   Erste Surftipps ins Internet
   Nützliche Seiten bei der Blinden Kuh zur Einführung ins Internet
   andere nützliche Seiten zur Einführung ins Internet
   
[klick   Eine ganze Suchmaschine nur für euch
   Die Blinde Kuh, wie sucht man damit, wo ist die eigentlich?
Für Experten: Findet man in Google nicht viel mehr?
   
[klick]     Sicherheitstipps für die um die 12 Jahre
   Rechtschreibung? Richtig Schreiben oder lieber ordentlich Schreiben
Anfängertipps: Wie man sich Ärger ersparen kann ...
Selbstschutz wie die echten Onliner
Wo geht Flirten? (Hein Blöd und die Liebe)
Lieber nicht voll "witzig" sein wollen
"moderiert", "betreut" oder "offen"
Müssen Mädchen sich alles gefallen lassen?
Welche Chats denn nun?
Wohin mit den Problemen? Liebeskummer, Schulstress und Elternnerv
Verbraucherschutz auch für Jugendliche
Angst, die Eltern verbieten das Internet
Brauchbare Infos und Adressen für Eltern zum Weitersagen

    

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Auch die Erwachsenen haben Sicherheitstipps ...

... damit die nicht ganz schnell viel Geld an die vielen Betrüger verlieren. Und, was ja auch nervig ist, sind Mails von blöden Leuten, die einen nicht mehr in Ruhe lassen.

All das muss ja nicht sein.

Erwachsene schützen sogar ihren Computer, damit keine Viren über das Internet kommen können und ihren Rechner so richtig kaputt machen. Die Leute, die z.B. Bankgeschäfte über ihren Computer machen, haben auch nicht die große Lust, dass Gangster sie ausspionieren und nachher ihre Geheimnummern wissen. Ganz schlaue Betrüger kennen sogar noch mehr Gemeinheiten. Natürlich lernen auch die coolen Profis und Computer-Freaks dazu. Logisch, sie können sich dann dagegen wehren. Sie haben Virenscanner, Firewalls und vieles mehr, um Eindringlingen keine Chance zu geben. Tja, Ahnung müsste man haben, Ahnung wie die echten Computer-Profis.

Nun sind Erwachsene aber auch manchmal wie kleine Kinder. Mit großen Augen stehen sie im Geschäft und wollen auch einen solchen fetten Computer mit tollem Internet drin haben. Klar, den kann sich ja auch jeder kaufen. Ahnung aber kann man wohl nicht gleich mitkaufen. Weil es so viele Erwachsene gibt, die wenig Ahnung vom Internet haben, aber angeben mit ihrem bisschen Wissen wie die Königstiger, gibt es eben eine Reihe von Bagaluten, die das ausnutzen möchten. Oh, Erwachsene können auch richtig dämlich sein. Wenn sie allein sind und einsam, dann chatten die und suchen Freunde. Nicht jeder "Freund" im Chat ist aber auch nachher ein Freund. Klar ist der ganz nett, logisch, er will ja auch, dass man ihm vertraut. Immer wieder fallen darauf Erwachsene auch herein und immer wieder steht es in den Zeitungen. Lesen müsste man halt können. Offenbar kann dies nicht jeder Erwachsene. Also bemühen sich viele Leute, mit Zeitschriften und solchen Dingen, möglichst viele Leute zu informieren. Selbst der Staat und selbst die Wirtschaft, die ganz großen Unternehmen, machen da mit. Sogar Prominente helfen dabei. Das dauert natürlich viel zu lange, ihr wisst ja, Erwachsene brauchen eben auch lange, um etwas zu verstehen.

Bei Kindern ist es etwas anders. Den Bagaluten ist es oft egal, ob du ein Kind bist oder nicht. Kinder sind leichte Beute und wenn sie dann getroffen werden, sind sie hilflos.

Natürlich will jeder cool sein: "ICH HABE EINE EIGENE E-MAIL-ADRESSE". Die kleinen Angeber schreiben dann überall ihre Mail-Addy rein und wollen anderen Kindern sagen, schau mal, ich habe eine Addy, also habe ich auch Ahnung.

Um cool zu sein, muss man ja nicht gleich blöd sein

"Ahnung haben vom Internet" machen echte Online-Profis aber ganz anders.

Wissen ist Schutz - Darum ist Wissen cool

Die wirklich echten Internet-Profis lesen. Sie tauschen sich aus. Sie verraten ihren Freunden die Tricks mit denen man sich vor den nervigen Leuten schützen kann.

Jetzt muss eigentlich nur noch dieses Wissen zu den Kindern. 

Am Besten ist, du druckst dir den Kram hier aus, und heftest den in deine INTERNET-Mappe. 

Was? Wo? Wer? Wie, du hast gar keine Internet-Mappe? Na, dann mach dir eine! Willst du das etwa alles auswendig lernen? Das lass' mal sein. Lass dir ruhig Zeit beim Internet-Lernen. Das ist nämlich ganz schön viel. In deiner Mappe kannst du auch die schlauen Sachen von anderen Kinderseiten immer hübsch abheften und jederzeit nachblättern. Das machen ziemlich viel Online-Kids so und scheint mir ein gar nicht mal so blöder Trick zu sein, Wissen zu behalten. Kannst ja eine Diddl-Mappe oder so etwas nehmen, da bin ich doch ganz schmerzlos. Hauptsache, all das Profi-Wissen hast du immer zum Greifen nahe. 

Mach dir DEIN EIGENES INTERNET-BUCH

Aus drei Gründen solltet ihr das ernstnehmen, was euch die Kinderseiten empfehlen:

1. Ihr solltet auf euch selbst aufpassen
damit die Doofen im Netz euch nicht nerven können, also weder euch etwas tun können, noch eurem Computer.
2. Ihr solltet auf die kleineren Kinder achten und sie beschützen
aber auch auf manche größeren, die noch neu im Internet sind und auf jeden Unsinn reinfallen.
3. Ihr solltet den Erwachsenen zeigen, dass ihr schon schlau seid
damit noch mehr Erwachsene euch glauben und auch ihre Kinder ins Internet lassen. Bis jetzt glauben die meisten Erwachsenen, Eltern wie auch Lehrer, dass das Internet zu gefährlich ist und ihr zu dusselig seid. Aber, das lässt sich ja ändern.

Wie gesagt, ihr solltet, ihr müsst natürlich nicht.
  

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Sicherheitstipps für Kinder im Internet 

Hier geht es direkt zum FBI in den Vereinigten StaatenEine Übersetzung von Tipps aus den USA, und zwar der amerikanischen Bundespolizei. Das ist nicht irgend ein Pappnasen-Verein, sondern das FBI, damit es eben nicht zu langweilig wird: 

FBI
Federal Bureau of Investigation
Educational Web Publication
Safety Tips for Kids on the Internet

Deutsche Übersetzung von Birgit Bachmann / Blinde Kuh

Sicherheitstipps

Gib niemals persönliche Daten wie deinen vollständigen Namen, deine Anschrift, den Namen deiner Schule oder deine Telefonnummer innerhalb von Chats, Foren oder Gästebüchern preis. Schicke niemandem ein Foto von dir, ohne vorher darüber mit deinen Eltern oder einer anderen erwachsenen Vertrauensperson gesprochen zu haben.

Antworte nie auf E-Mails oder Forenbeiträge, die:

  • zweideutig klingen

  • unanständig sind

  • hetzerisch wirken

  • bedrohlich scheinen

  • oder bei denen du ein 
    unangenehmes Gefühl bekommst

Sei vorsichtig, wenn ein Fremder dir einfach so etwas anbietet, etwa Geschenke oder Geld. Sei ganz  besonders vorsichtig, wenn mit so einem Angebot ein Treffen oder ein Besuch bei dir Zuhause verbunden sein soll.

Erzähl es sofort deinen Eltern oder einem anderen Erwachsenen, den du sehr gut kennst, wenn du etwas liest, was bei dir ein unangenehmes Gefühl verursacht.

Verabrede dich niemals mit einer Internet-Bekanntschaft, ohne es deinen Eltern oder einer anderen Person, zu der du Vertrauen hast, zu erzählen. Wenn die so einer Verabredung zustimmen, triff dich an einem öffentlichen Ort mit demjenigen und nimm einen von deinen Eltern oder eine andere erwachsene Vertrauensperson mit dorthin.

Bedenke, dass jemand, den du durch das Internet kennenlernst, nicht unbedingt derjenige sein muss, der er vorgibt, zu sein. Da du denjenigen weder sehen noch hören kannst, ist es für ihn einfach, sich für jemand anderes auszugeben. Also, auch wenn z.B. jemand erzählt, er wäre ein 12jähriges Mädchen, kann es sich in Wirklichkeit um einen erwachsenen Mann handeln.

Vergewissere dich, dass es sich um jemanden handelt, den du und deine Eltern kennen und zu dem ihr Vertrauen habt, bevor du irgendwelche persönlichen Informationen über dich per E-Mail preisgibst.

Erzähl deinen "Online-Freunden" nur das, was du auch all deinen anderen Freunden von dir mitteilen würdest.

Als dies beim FBI stand, ging es damals (1998) ausschließlich um Chats, Foren und Gästebücher.

Kinder suchen zudem auch Email-Freunde und sie sollen natürlich auch welche haben.

So gesehen ist das eigentlich nicht sehr praktisch, keine Email-Adresse anzugeben. 

Für den Erstkontakt können Eltern aber auch eine Email-Adresse angeben, die sie selbst prüfen und erst dann den Kindern die Mails weiterleiten. Diese Praxis scheint sich zu bewähren und wird von immer mehr Eltern auch genutzt. Statt Eltern können es natürlich auch größere Geschwister sein. 

Also zwei Adressen, eine, die man nur an die allerliebsten und bekannten Freunde weitergeben sollte, und eine, die vorher gegengelesen wird und so auch im Internet bekannt gegeben werden kann.

Bei Mailinglisten , Newsletter und auch in Foren und Clubs, nur die Adresse angeben, die von jemandem vorher gegengelesen wird.

Und ganz wichtig, schütze die Daten anderer Kinder. Leite keine Kettenbriefe weiter und veröffentliche nicht die E-Mail-Adressen anderer Kinder auf deine Homepage oder im Forum.

Gib auch keine Linktipps in E-Mails und Clubs an Kinder weiter, die nicht zu Kinderseiten führen.

Das FBI hat natürlich ein eigenes Angebot im Internet. Logisch!
Ab zum FBI ...

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Erste Surftipps ins Internet

Bei der Blinden Kuh


Viele Kinderseiten
blinde-kuh.de/kinderseiten
erst einmal schauen

Internet-Wörterbuch
blinde-kuh.de/internet
Was heißt eigentlich ...?

Kinder-Post
www.kinder-post.de
Andere Kinder Treffen

Kids-E-Zine
www.kids-e-zine.de
Lesen und Schreiben

Echte Nachrichten
blinde-kuh.de/news.html
Aktuelles in der Welt

Seitenstark-Chat
blinde-kuh.de/chat
sicher Chatten

Viren-Infos
blinde-kuh.de/viren
Computer Viren?

Smileys
blinde-kuh.de/smiley
Komische Gesichter

Suchmaschinen
blinde-kuh.de/suchmaschinen
Sachen Suchen

Außerhalb der Blinden Kuh


time4teen
www.time4teen.de
Bei der Polizei

checked4you
www.checked4you.de
Verbraucherschutz

Die Internauten
www.internauten.de
Internet Lernen

Taschengeldgangster
Verbraucherzentrale Thüringen
Miese Tricks Abwehren

Sicherheitstipps
bei blaubaer.de
Internet Lernen

Internauten-Schule
bei kidsville.de
Internet Lernen

Alles Sicher?
bei tivi.de
Internet Lernen

Sicherheitstipps
bei kika.de
Internet Lernen

Handykurs
mit Polly & Fred
Handy Lernen

Internet Surftipps
bei lilipuz.de
noch mehr Seiten

Internet Surftipps
bei wasistwas.de
noch mehr Seiten

Homepagebaukasten
bei primolo.de
Schule macht Internet
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Eine ganze Suchmaschine nur für euch
www.blinde-kuh.de

Die Blinde Kuh gehört allen Internet-Surfern unter 14 Jahren.

Die Blinde Kuh
Du kannst jederzeit nach Internet-Seiten suchen, die dich interessieren. Auch Erwachsene suchen damit. Macht ja nichts.
Blinde Kuh Suchmaschine
Und so geht das mit dem Suchen

Du klickst mit deiner Maus auf das Eingabefeld da im gelben Kasten.

SCHRITT 1
Suchwort(e) Eingeben

Dann schreibst du das Wort hinein, mit dem die Suchmaschine Internet-Seiten finden soll, und klickst mit der Maus auf "Suchen". Die Suchmaschine wird dir danach eine Reihe an "Treffern" anzeigen, aus denen du auswählen kannst, welche Seite du dann besuchen möchtest.

SCHRITT 2
Suchergebnis

Suche nach Popstars

In der Suchmaschine sind natürlich auch Sachen, die man für die Schule gebrauchen kann. Nur, wir sitzen ja nun nicht die ganze Zeit in der Schule herum. Ob du nun nach Tiere, Spiele, Fernsehen, Stars, Kino oder Bücher suchen möchtest, ist ganz allein deine Sache.  

  Mehr Infos zur Suchmaschine findest du im Suchmaschinenkurs

  Mehr Suchmaschinen findest du auf den Suchmaschinen-Seiten

  Die Blinde Kuh ist eigentlich in Hamburg (Deutschland),
  aber natürlich gibt es die Blinde Kuh auch für

Österreich:        www.blinde-kuh.at

Schweiz:

www.blinde-kuh.ch

  Wer macht eigentlich die Blinde Kuh? Team der Blinden Kuh

  Woher kommt der Name? Der Name "Blinde Kuh"

             

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Für die etwas Älteren, die schon richtig Ahnung haben ....
Kann man mit Google nicht viel mehr finden,
als mit der Blinden Kuh?

Ja, klar kann man das. Nur, bei Google ist das Suchergebnis nicht so aufgebaut, dass man das immer wirklich gebrauchen kann. Zudem denkt die Suchmaschine Google nicht mit (schon gar nicht auf Deutsch).

Die Hauptfrage ist, was für Treffer sind das denn dann eigentlich? Irgendwelche? Muss eine Suchmaschine eher viele Treffer haben oder eher genaue Treffer?

Suchst du dort nach Tiere mit dem Wort "TIERE" so findet Google nur Seiten, auf denen auch genau dieses Wort ganz genau so da steht. Sie findet aber nicht eine klasse Pferdeseite, weil dort weit und breit eben nicht das Wort "TIERE" steht.

Andere Themen, wie etwa "STARS" sind bei Google etwas unglücklich, da viele eigenartige Leute über die Suchmaschinen euch abzufangen versuchen, eigentlich ja die Erwachsenen, und einem alles mögliche andrehen wollen. Man hat echt viel zu tun, die guten Sachen von den Schrottseiten zu trennen. Das nervt nicht nur die Erwachsenen und langweilt mit der Zeit.

Im Internet gibt es auch Seiten, die technisch kaputt sind, Betrügereien ohne Ende, und Seiten, nun ja, ihr wisst schon, die mit den Blümchen und Bienen, also die ganz harten Sachen. Es gibt aber auch Seiten, die betrügerisch wirken, aber dennoch erlaubt sind, was die Sache nicht gerade einfacher für euch und eure Eltern macht.

Grafik der Sürfräume in groß ansehen ...

Nicht jede Webadresse ist eine Webseite.
Und nicht jede Webseite ist auch gleich toll, nur weil man die gefunden hat.

Ihr seht an dieser Grafik, nicht alles im Internet funktioniert so, wie man das erzählt bekommt. Nicht einmal da, wo man sagt, das ist aber gerade für Kinder ziemlich sicher, also im angeblich Grünen Bereich

Ein Grund sind Betrügereien und Angebereien. Diese finden eben nicht nur da statt, wo "Schund und Schmuddel" liegt, also im roten Bereich, sondern können überall sein. Sie sind auf den ersten Blick für ungeübte Leute nicht zu erkennen.

Ein anderer ist, dass das Internet sich auch fix verändert. Was heute eine tolle Seite ist, kann morgen unter der selben Adresse schon eine ziemlich blöde Seite sein. Viele Surftipps auf Kinderseiten werden gar nicht mehr gepflegt und sind uralt. Die Seiten dazu aber gibt es schon seit Jahren nicht mehr. "404 file not found" sagt der Server in Englisch zu deinem Browser, was bedeutet, "Diese Seite existiert nicht mehr."

Und ein weiterer ist, dass das, was die Leute interessiert, auch nicht all die Jahre gleich bleibt. 

Logisch, damals sind die Teenies regelrecht ausgeflippt, wenn Blümchen auftrat. Wer aber kennt heute Blümchen noch? Welcher Star ist wie lange denn nun der beste am Pop-Himmel. Bei uns suchen die Kinder eben auch nach Sachen, die sind gar nicht auf Kinderseiten. Logisch, seit wann ist der FC Bayern München denn eine Kinderseite? Oder Avril Lavigne und Eminim, singen die etwa immer Kinderlieder? Das, was man bei uns sucht, liegt hier eher im Grauen Bereich. Das ist wie mit der echten Welt. Es macht nicht viel Sinn, auch alle Leute um die 12 den ganzen Tag in Kindergärten einzusperren. 

Die Frage ist also, findet man nur mit Google coole Sachen? Wenn man keine mit der Blinden Kuh findet, na dann ist die aber auch Quatsch mit Soße. Aber, einmal so gefragt, wenn du deine Popstars auch mit der Blinden Kuh finden würdest, brauchst du dann Google? Wenn du die sogar besser finden könntest als mit Google, das wäre doch was. Und da muss auch die Blinde Kuh hin. Denn so soll es ja auch sein. Wir sagen "Nein", man darf die Leute um die 12 Jahre nicht in Surfkindergärten einsperren und die langweilen sich dann zu Tode. Deshalb eine Blinde Kuh, ihr sollt auch das finden können, was eben nicht nur in den Kinderportalen oder wie die auch heißen mögen, herumliegt und euch trotzdem interessiert. Klingt irgendwie, wie einfach mal gemacht, ist es aber nicht. Gelingt es der Blinden Kuh, das zu zeigen, dann werdet ihr auch nicht auf einen Pipifax-Klickibunti-Kindergarten eingeschränkt. Es geht sozusagen nicht nur um Sicherheit für Kinder, sondern ganz deutlich gerade um die Informationsfreiheit der Kinder. Auch wenn die Leute noch so oft sagen, da ist ja Schund und Schmuddel drin, ist das kein Grund, euch das Internet eben so klein und eng zu machen, dass es totlangweilig wird, wenn man nicht mehr 6 Jahre alt ist.

100 Millionen Treffer bei Google heißen nicht, dass es auch gute Treffer sind, und diese auch immer ganz oben stehen. Gekonnt die Guten Seiten herausfinden, das ist die hohe Kunst einer Suchmaschine. Bei Google geht es darum, möglichst viele Seiten herauszufinden, egal, ob die etwas mit dem Suchwort zu tun haben oder nicht, und egal, ob das nun auch etwas für jüngere Surfer ist. Man kann sich richtig darin dumm und dösig suchen, findet am Ende aber nicht immer das, was man eigentlich suchte. Zudem kann jeder wirre Mensch seine Seiten so bauen, dass sie immer oben sind bei Google, aber irgendwie nicht so sinnvoll sind (Spam). Gute Angebote bauen aber nicht immer ihre Seiten so, dass Google sie auch finden könnte. 

Insbesondere aktuelle Sachen haben es schwer bei Google und Suchmaschinen dieses Typs. Die Aufnahme in der Suchmaschine dauert recht lange. So war während des 2. Golfkrieges, also USA gegen Irak, kaum etwas zu finden, alles nur 1. Golfkrieg oder halt Iran gegen Irak. Erst 3 Wochen später hatte man was dazu gefunden. Bei der Blinden Kuh hingegen wurde bereits vor dem Krieg alles getan, zusammen mit anderen Kinderseiten, euch massig Infos zu basteln, damit ihr auf dem Laufenden sein könnt. Nicht nur eine Suchmaschine muss man bauen, sondern manchmal auch schnell die passenden Suchergebnisse. Bei Google zählt Masse. Bei der Blinden Kuh zählen sinnvolle Treffer für eure Suchworte.

Es gibt aber noch das Problem, findet man schnell Sachen für euch, oder nicht eher für Erwachsene? Findet man überhaupt gute Sachen für Kinder und Jugendliche als Erstes? 

Noch einmal das Beispiel "NACHRICHTEN". Selbst die Tagesschau kann Google nicht richtig aktuell finden. Die Tagesschau ist aber eher für Erwachsene, eigentlich nur für Erwachsene. Es gibt aber auch Nachrichten extra für Leute ab 9 und natürlich auch für Leute um die 12 Jahre. Google listet die Treffer eben nicht für euch, sondern für eher Erwachsene. Das tut Google auch nicht immer so geschickt, weil das unendlich viele Seiten sind, die Google durchsucht. Eure Sachen gehen dabei meist gänzlich verloren. Aber, der Witz ist doch, dass gerade das, was für euch und mit zigtausenden anderen Leuten in eurem Alter gemacht wird, nach oben zu bringen ist. Was ja viel interessanter ist, man kann mit anderen Leuten dann über das Aktuelle in der Welt reden. Nur Nachrichten angucken ist ja langweilig. Bei den Nachrichtenseiten gibt es nämlich auch nicht ganz so schlechte Foren, die gut besucht sind. 

Darum geht es, dass ihr eben nicht all zu viele Umwege gehen müsst, sondern direkt zu den echt guten Sachen kommt. Manchmal findet die Blinde Kuh ganz und gar nichts zu dem was man sucht. Das stimmt schon. Aber, wir denken, wenn sie etwas findet, ist das nicht unbedingt auch besser bei Google zu finden. Alle großen Suchmaschinen, also nicht nur Google, denken fast genauso, dass für die schnelle Suche eher spezielle Suchmaschinen besser geeignet sind. Die Blinde Kuh ist nicht der Stein der Weisen. Sie soll nur einen Anfang für eure Schritte im Internet sein. Stück für Stück basteln wir daran herum, damit sie noch schneller noch besser das findet, was ihr sucht. Dabei helfen uns seit 1997 viele Leute in eurem Alter, in dem sie uns sagen, was noch alles zu finden sein muss. Sie ist schon so gut, kann man sagen, dass es viele Leute gibt, die sie versuchen nachzubauen.

Vielleicht auch nicht ganz unwichtig: 

Die Blinde Kuh ist echtes Internet, kein Pipifax-Kinderportal. 

Sie war schon da, bevor Google da war und sie gehört euch allen. Die Blinde Kuh ist also kein Google für Kinder. Niemand in Deutschland kannte Google, als die Blinde Kuh bereits massenhaft suchende Kinder auf ihren Seiten hatte. Da ansonsten eben alle gern Suchmaschinen für Leute unter 14 Jahren lieber verbieten würden, denen die vielen Sex-Seiten stören, dann aber die Jüngeren eben kaum viel Surfen können, muss es für sie Suchmaschinen geben, bei denen ängstliche Erwachsene eben nicht gleich vom Glauben abfallen. Damit diese sich aber nicht langweilen, muss es mehr geben, als Kleinkind-Seiten in der Suchmaschine. Deshalb haben wir die Blinde Kuh gebaut, nach dem Vorbild der US-Amerikanischen Suchmaschine Yahooligans.com , die aber nur in Englisch war.

Die Blinde Kuh ist die erste Suchmaschine für Kinder in Deutscher Sprache und die zweite Suchmaschine für Kinder weltweit. Sie startete 2-3 Monate nach Yahooligans im Februar 1997, zu einer Zeit, als Deutschland noch gar nicht wirklich online war und niemand hierzulande wahr haben wollte, das nebst Studenten aus den Universitäten, eben auch Leute um die 12 Jahre im Internet unterwegs sind. Erst 1999, als Blinde Kuh und einige andere Kinderseiten zur größten Hilfsaktion von Kindern für Kindern (die uns damals um Unterstützung baten) für die Kinder im Kosovo organisierten, begriffen in Europa erst die Leute, dass es überhaupt so viele "Kinder" im Netz gibt.

Du siehst, manchmal reicht es auch nicht aus, einfach nur Internet-Seiten zu machen. Manchmal muss man ein klein wenig mehr tun, als Suchmaschine.

Seit August 2004 wird das ehemals ehrenamtliche Internet-Projekt von ein paar Leuten aus dem Internet vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Deutschland) gefördert. Extra, damit ihr eine Suchmaschine habt, in der eben nicht nur Werbung und Abzocke eine Chance haben und weil seit Jahren Leute in eurem Alter ständig mit ihren Mäusen in der Hand für die Blinde Kuh abgestimmt haben, sie also so viele Besuche hat, wie manche Fernsehsender. Die Kinder im Netz haben sich also für einen Jugendschutz entschieden, der nicht einfach nur "VERBIETET", sondern viele "SCHÖNE UND GUTE DINGE" sowie "EINFACHE WEGE" dahin zeigt. D.h. in den vielen Jahren waren die Kinder nicht so ganz unschuldig daran, dass es überhaupt noch eine Blinde Kuh gibt und dass man ihnen das Internet eben nicht verbietet, trotz all der blöden Sachen, die es da ansonsten zu finden gibt. Selbst Schulen und Jugendeinrichtungen, sogar Regierungen sehen das nicht großartig anders und haben euch verstanden. Ihr braucht eine Suchmaschine (von uns auch gern mehrere) und ihr habt nun eine. Die Leute, die die Blinde Kuh machen, sind auch keine Pappnasen, sondern haben selbst bei großen Suchmaschinen, Fernsehsender, Verlagen und dergleichen gearbeitet. Viele große Websites der Erwachsenen kennen die Blinde Kuh und mit einigen arbeiten wir auch hin und wieder zusammen, damit ihr finden könnt, was ihr manchmal so sucht. Immer mehr große Sites bauen die Blinde Kuh ein, damit ihr wieder Rucki-Zucki zu euren Lieblingsseiten finden könnt. Nicht wenige von euch schreiben uns, wie die Blinde Kuh eigentlich sein muss. D.h. das sind eure Ideen, die man da bei der Blinden Kuh oft genug sieht. Mit vielen Seiten, die ihr so kennt und extra für euch gemacht wurden arbeitet die Blinde Kuh teils eng, teils nicht so eng zusammen, damit ihr ein richtig fettes Internet abbekommt, eben kein Surfkindergarten, sondern richtig fett.

Auszug aus der Rede der Bundesministerin Renate Schmidt (SPD) 
zum Thema "Aufwachsen in der Mediengesellschaft" am 02. Februar 2005

Auch im Internet, welches noch schwieriger zu kontrollieren ist als das Fernsehen, lassen sich kindergeeignete Inhalte finden. Zum Beispiel eignet sich hier die Suchmaschine für Kinder "Binde Kuh" (www.blinde-kuh.de) hervorragend als Startseite für Kinder.

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Sicherheitstipps für die um die 12 Jahre
Niemand will euch das Internet verbieten oder miesmachen. Aber, einige unter euch neigen irgendwie dazu, bestimmte Fehler immer wieder zu machen und besonders die Anfänger tapsen in die alten Fallen.
Das nutzen natürlich bestimmte Leute immer wieder gern aus.
Richtig Schreiben oder lieber ordentlich Schreiben?

Rechtschreibung? Nun ja. Die großen deutschen Dichter und Denker, sie alle konnten keine Rechtschreibung, so wie du sie heute in der Schule lernst. So alt ist die nämlich noch gar nicht. Die Gebrüder Grimm schrieben keine Worte mit großen Buchstaben. Martin Luther, Goethe, Schiller, aber auch große Philosophen schrieben damals ganz anders. Es wäre natürlich cool, es wenigstens zu versuchen, richtig zu schreiben. Von nichts kommt aber nichts.

Du brauchst keine Angst zu haben, dass jemand denkt, du bist dumm, wenn du nicht weißt, wie man etwas richtig schreibt. Richtig Schreiben und Richtig Denken, sind was verschiedenes. Klar, wenn du den Mädchen schreibst, dann können die meist besser schreiben. Wenn du ihnen aber gar nicht schreibst, wie sollen die dich dann kennenlernen?

Schreiben lernt man durch Schreiben. Man lernt auch im Forum, sich auszudrücken. Schließlich will man etwas erreichen und alles was man hat, ist das bisschen E-Mail in einem Forum. Mache dir also keine Sorgen. Es reicht aus, wenn du mit jedem E-Mail ein klein wenig mehr Schreiben lernst.

Die gesamte Menschheit hat ihre Kultur, weil sie in Jahrtausenden dies im Sprechen und Schreiben miteinander üben konnte. Du siehst, denen geht es auch nicht anders. Versuche lieber höflich zu bleiben und versuche in wenigen Sätzen genau zu sagen, was du eigentlich sagen willst. Denke daran, nur wenn du selbst schreibst, was du denkst, kannst du der Welt sagen, dass es dich gibt und dass du auch eine eigene Meinung hast.

Faustregeln:

Schreibe immer anderen so, wie du möchtest, dass sie dir schreiben sollen.

Sei cool, aber übertreibe es nicht. Stattdessen versuche, klar und deutlich zu sein.

Schreibe nur das, was du auch wirklich meinst und meine auch das, was du schreibst.

Nicht so gut sind folgende Dinge, diese lieber gleich sein lassen:

Benutze nicht nur große Buchstuben, das sieht uncool aus. Wie ein Baby:
GUCK MAL MAMMI
ICH KANN SCHON MEINEN NAMEN SCHREIBEN

Wie niedlich. Also, die Tastatur ist schließlich ganz bezahlt, oder könnt ihr euch keine kleinen Buchstaben leisten? Tze. Zeige, dass du weißt, wie man vernünftig schreibt, ohne dass es andere nervt. Sei geschmeidig in deinen Mails und klotze nicht mit den fetten Buchstaben herum. Die Leute lesen das auch so. Es kann sogar sein, weil das eben nervt, dass dir dann auch keiner antwortet, wenn du alles nur groß schreibst. Jüngere Kinder aber dürfen das natürlich.

Lass das sein mit den 1000 Ausrufezeichen !!!!!!!!!!!!!! Ausrufezeichen heißen im Internet, dass du schimpfst mit dem, dem du schreibst !!!!!!!!!!!!!!!!! Das heißt also nicht, das ist jetzt suuuuuper wichtig, sondern nur: Ich brülle dich an !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das kann eben auch falsch verstanden werden. Manchmal denken auch andere Kinder, wenn da so viele Ausrufezeichen sind, ob man denkt, die seien zu doof, das zu verstehen. Das finden die dann wiederum doof. Also, möglichst keine Ausrufezeichen - Schön ruhig bleiben.

Lustige Gesichter machen? Eigentlich ist das nicht so der Hit, Grinsemasken überall reinzumalen, wie ;o) aber, du kannst ja mal schauen, wie das geht und was es alles so gibt
Siehe: Smileys    <;o)
 

Sinn und Unsinn, wie man sich Ärger erspart ..

Du schreibst für die Ewigkeit. Ja ja, für alle Zeiten und noch viel länger. Bedenke das immer, wenn du dir Streiche ausheckst. Es bleibt für immer im Internet so stehen. Auch wenn du einmal erwachsen wirst, steht das immer noch da. Das könnte richtig peinlich werden, wenn du mal wieder saublöde Dinge von dir gibst.

Erst Grübeln, dann Dübeln. Also, erst Denken, dann Schreiben.

Sei lieber nicht beleidigend. Es kann sein, dass der andere da einen großen Bruder hat, oder gar Eltern. Es kann sein, dass der große Bruder sich etwas besser auskennt als du. Es kann sogar sein, dass die Eltern von dem anderen mal deine Eltern anrufen, oder deinen Lehrer, wenn du so etwas von der Schule aus machst. Lieber ganz sein lassen.

 

Selbstschutz wie die echten Onliner

Du hast das Recht auf Datenschutz. Das ist ein bürgerliches Recht und alle Menschen haben das, du auch. Was das genau ist und im Internet bedeutet?
Siehe: Datenschutz auch für Kinder

Sei lieber kein Plappermäulchen. Denke mal ein bisschen daran, dass alles, was du sagst, auch von jedem gegen dich verwendet werden kann. Über die Jahre kann das was du schreibst da noch stehen, und du bekommst das nie wieder weg aus dem Internet. Denke auch daran, nicht nur der Bi-Ba-Butzemann geht um, sondern auch Einbrecher und solche Leute. Wenn du in verschiedenen Foren und Chats schreibst, wie bei euch zuhause was abgeht, wissen die alles, was die brauchen.

Ein Beispiel.

Du sagst deine Telefonnummer, was deine Eltern beruflich machen, was du alles für tolle Sachen zu Hause hast und dann verrätst du ein anderes Mal, wann ihr in den Urlaub fahrt. Anhand der Telefonnummer, oder wenn du deinen richtigen Namen sagst und deine Wohnadresse, wissen diese Leute, wo du wohnst und wann bei euch sturmfreie Bude ist. Na? Nun zähle doch einmal 2 + 2 zusammen ;o)

Auch über Mail oder in Chats kann sich jemand über deine Dusseligkeit genug Informationen abholen. Zwar musst du nun nicht denken, dass alle Leute dir Böses wollen, aber gehe mal davon aus, dass es immer einen gibt, der stärker und schlauer ist als du.

Es ist egal, wie sehr er dich danach fragt und wie sehr er darum bittet. Deine Daten sind deine Daten. Du musst niemandem im Internet sagen, wer genau du bist.

Also, zu persönliche Daten niemals sagen, die gehen auch keinen was an. Und deine Email-Adresse kannst du etwas schützen, wenn du die unbedingt bekanntgeben musst. Solltest du eine in öffentlichen Chats und Foren bekanntgeben, dann sei so schlau und besorge dir eine zweite E-Mailadresse, die deine Eltern oder irgendwer mit starken Oberarmen durchliest und die Schlawiner für dich heraussortiert. Dann kannst du dir einige Nervereien ersparen. Wenn du diese Email-Adresse bekannt gibst und nicht allzu viele Spam-Mails haben willst, da gibt es einen Trick, den viele machen.

Schreibe statt  ich@server-irgendwo.xxx 

zum Beispiel einfach ich [at] server-irgendwo . xx


Mehr dazu, siehe: Mail-Spam und wie man sich schützen kann

Da findest du auch reichlich Informationen über Viren >> Viren-Infos

 

Wo geht Flirten?

CS, TS, RS - Hm? Es mag sein, dass du nun gelernt hast, was das heißt. Aber bist du denn schon so ein richtig guter strammer Bulle oder nicht eher ein blöder Ochse? Glaubst du, dass macht die Girls ganz gesprächig. Ich verrat dir mal was. Die denken, du bist eh nur 10 und auch dein Gel in den Haaren macht dich noch lange nicht zum echten Mann. Mit anderen Worten, du nervst die anderen damit nur.

Blind-Dates - Seinlassen, guter Tipp, es ist nur peinlich, lass es lieber sein. 9 Jährige Jungens flirten mit 14 jährigen Mädchen, die dann im Real-Treff denken, was ist das denn für ein Piepmatz. Schau mal hier:

Hein Blöd und die Liebe: Straßencafé
(real media video)

Im Internet kann man viel angeben und man kann auch täuschen. Nicht nur der Bibabutzemann lauert in Foren und Chats auf, sondern auch Jugendliche suchen sich gern ein paar Mädchen in Chats, und du glaubst es nicht, sie finden richtig viele kleine Dummchen, die dann in ihren Blind-Dates ihr großes Wunder erleben können. Hat nicht viel Sinn, da immer wieder zu warnen, jede glaubt, ihr kann das nicht passieren. Passiert aber eben einigen. Wenn schon denn schon, dann lieber schlau sein, Freundin mitnehmen (besser, die ganz große und ganz starke Freundin), oder eben sich nur an öffentlichen Plätzen wie Eisdiele oder so treffen. Am besten, ganz seinlassen.

Noch ein wichtiger Tipp: Ein und derselbe Nervbolzen kann natürlich viele Nicknamen angeben. Für dich sieht es aus als wären da ganz viele verschiedene Leute. Das soll Vertrauen erwecken. Wenn mehrere auf dich einreden in einem Chat ist das gar kein gutes Zeichen.

Coole Namen - können auch ganz schön nerven. Wer sich sexygirl89 nennt, ist wohl weder sexy noch richtig prächtig Girl für die starken Männer. Bleib' bei deinem Teddy, dem ist das alles egal und warte doch noch ein Weilchen, bis dir eines Tages ein richtig guter Name einfällt.

Richtig ist, wähle einen Phantasienamen für Nicknamen in Chats und Foren. Aber, wähle keinen zu dämlichen Namen, sonst denken alle, du bist auch so dämlich wie dein Name.

Hi! Was geht?
Meine Klamotten sind VOLL KRASS und ich bin COOLER als eminim.
Ich suche aber nur gutaussehende girls im Raum Dingsbums an der Donge

Na, hoffentlich siehst du wenigstens gut aus ;o)

Besonders beim Flirten gibt es noch viel zu üben. Aber, das ist ja auch oft der Sinn der Sache. Hoffentlich nicht der Einzige. Üben, üben und nochmals üben. Deswegen lungern wir ja auch tagelang in den Chats herum. Aber, auch erfahrene Profi-Erwachsene sind im Flirten nicht unbedingt Meister. So lange du dich noch schminken musst und dir Gel in die Haare schmierst, gibt es noch viel zum Üben. Wenn du eh nur aus Langeweile flirtest, oder weil du meinst, nun muss du aber mal einen Freund und eine Freundin haben, dann frage dich einmal, warum du die denn unbedingt im Internet suchen musst, und nicht bei dir in der Gegend. Siehst wohl echt wie Schei...benkleister aus ;o) Tja, ich kenn das. Manchmal findet man dennoch coole Leute, gar keine Frage, aber wie?

Denke daran, all deine Sachen, die du verstecken willst und die dir an dir noch nicht so gefallen, könnten andere trotzdem sehen, auch wenn du in Foren dich als ein anderer ausgibst. Vorausgesetzt natürlich, sie können lesen und vor allem denken. Hast du denn noch nie Amerikanische Filme gesehen? Dort küssen sie sich nicht gleich am Anfang, sondern arbeiten sich langsam dahin. Warum wohl? Wenn ihr also die Erwachsenen nachmachen möchtet, dann richtig. Manche glauben, es reicht ja aus, im Flirt-Chat zu sein - Nee, das reicht nun wirklich nicht, und bedeutet im Internet "Ich kann das nicht, deshalb bin ich sogar im Flirt-Chat noch übrig geblieben." Viel cooler ist der, der eben keinen Flirt-Chat braucht, sondern so schreiben kann, dass die Mädels gleich wie die Fliegen über ihn herfallen wollen. Schlauer Trick, mache dich nicht cooler als du wirklich aussiehst.

 

voll "witzig" sein wollen ...

Insbesondere 13 - 14 jährige Jungs können im Internet ganz schön nerven. Sie begreifen das Internet nicht und glauben oft, das wäre irgendwie ganz sinnvoll, andere zu ärgern. Das Problem ist entstanden, dass es deswegen immer weniger Chats und Foren für euch gibt aber auch immer mehr Leute in eurem Alter genervt sind. Nicht selten hört man daher, "Die Teenies sind doch zu blöd für das Internet." Sollte man einmal drüber nachdenken, ob man auch ein blödes Bübchen sein möchte und noch ein neunmalkluger Angeber mehr im Internet. Die Erwachsenen sagen sich dann, Na ja, ein armer Irrer eben." Aber, ist es wirklich sinnvoll, wenn eure Streiche dazu führen, dass andere Kinder sich nicht mehr ins Internet trauen?

Straftaten - Kennst du Klingelstreiche? So ähnlich denken viele, ist es auch in den Chats und Foren. Ein bisschen den starken Otto raushängen, den echt Krassen mal zeigen. So ganz ohne Folgen wird das aber nicht sein. Diese Scherze sind oft keine Scherze, sondern du solltest immer damit rechnen, dass die Polizei eines schönen Tages mit deinen Eltern sprechen will und die schicken Angebote ihrer Freizeitgestaltung hinter Gittern in duften Katalogen vorstellt. Jungenstreiche können auch nach hinten losgehen. Oft glauben einige, dass sie anonym im Internet herum surfen. Großer Irrtum. Die Polizei kann alle deine Schritte im Internet im nachhinein ermitteln. Aber, was dir natürlich gewiss sein kann, die Anderen halten dich für einen Bekloppten und den Ruf wirst du auch im Internet nicht los. Immer vorher sich fragen, ob man das Echo abkann. Und immer dran denken, die Polizei bekommt heraus, dass du das warst. Das geht ganz schnell.

Nun gut, die meisten Leute sind ja nicht so bescheuert. Sie müssen sich das gefallen lassen. Im Fernsehen werden dann diese Chats gezeigt, in denen einige wenige Irre Unsinn von sich geben. Besonders die Mädchen bekommen dann oft das Problem, dass ihre Eltern sie dann nicht mehr ins Internet lassen wollen. Alle gegen Alle? Es ist eben viel einfacher, im Internet Unsinn zu machen als etwas sinnvolles aufzubauen.

Doch, ihr könnt auch was tun. Wenn euch Leute nerven, dann sagt denen das ruhig klar und deutlich im Internet. Wenn jemand anderes sich traut das zu sagen, dann helft dem, unterstützt den und sagt dem, dass ihr es gut findet, dass er oder sie den Mund aufgemacht hat. Man muss sich natürlich eben nicht alles gefallen lassen. Je mehr ihr zusammenhaltet, desto besser wird es im Forum oder in den Chats.

Ob das so auch für dich sein muss, bestimmst du ganz allein. Wenn ein Chat oder ein Forum dich nervt, muss du ja nicht da bleiben. Sicher, reine Kinderchats sind für Leute um die 12 nicht so ganz das Wahre, aber es gibt auch Chats auf den Jugendservern und es gibt sogar echt klasse Sachen, die Jugendliche ins Internet stellen.

Kannst ja mal schauen im 12++ Bereich

 

"Moderiert", "Betreut" oder "Offen"

Ein Tipp, einige Angebote haben zwar Erwachsene zum "Aufpassen", aber das musst nicht störend sein. Solche Ecken nennt man "moderiert". Die Moderatoren versuchen zu verhindern, dass euch Leute nerven können. Doch nicht überall, wo "moderiert" draufsteht, ist auch Moderator drin. Das kannst du natürlich selbst überprüfen. Schau doch einfach mal, ob du deren Gesichter irgendwo auf den Seiten siehst. Keine Photos von den Moderatoren ist schon mal ganz schlecht.

Beispiele:

Moderatorinnen der Kinder-Post (Kinder-Postboten)

Moderierende Studenten der Uni-Leipzig (Seitenstark-Chat)
 

Mit "moderiert" meint man, dass der man in den Chat oder das Forum schreiben kann, aber ein Moderator ließt sich das vorher durch, und wenn es kein gemeiner Beitrag gegen andere Kinder und Jugendliche ist, dann schaltet der das frei. Solche Sachen sind vor allem für jüngere Kinder so um die 9 Jahre ganz sinnvoll.

Mit "betreut" meint man Chats oder Foren, in denen man zwar sofort etwas schreiben kann, was auch gleich alle lesen können, aber erst nachträglich alles gelöscht wird, was gegen die Regeln im Chat oder Forum verstößt. In "betreuten" Chats könnten nervige Leute auch "rausgekickt" werden.

Mit "offen" meint man solche Chats und Foren, in denen zwar alles erlaubt ist, aber sich auch eben keiner kümmert. Hier haben Bagaluten leichtes Spiel.

Guter Tipp: Manchmal steht zwar drauf, dass das ein Chat für Kinder sein soll, sogar auch dass er moderiert ist, aber oft ist es nur Schummel, denn bei vielen Chats zählen nicht die Chatter, sondern die Tatsache, wie viele Chatter man vorweisen kann. Kinder zählen da sowieso nicht. Je mehr Besucher der Chat hat, desto mehr Moderatoren braucht der, also desto teurer wird das Ganze. Deshalb wird auch gelogen und offenbar ist das leider auch erlaubt. Schaut genau, wer sind die Moderatoren? Was wollen die eigentlich von euch? Wie sehen die aus? Antworten die sinnvoll auf eure Mails, wenn ihr mal Sorgen im Chat habt?

Müssen Mädchen immer blöd von der Seite angesprochen werden?

Nein !!! Rumprollen ist nicht Flirten.

Flirten ist Flirten, okay, aber blöde Anmache ist blöde Anmache. Das musst du dir natürlich nicht gefallen lassen. Den Leuten ist egal wer du bist, aber sobald sie sehen, oh wieder ein kleines Mädchen, legen sie los. Oft klingt es wie alte sabbernde Männer, es sind aber meist bekloppte Jungs, die gar nicht wissen, wie man sich eine Freundin anlacht, und deshalb den starken Otto markieren. Sage denen einfach, wenn sie dich anmachen, dass du eh nicht auf "Kleinkinder" stehst, und eigentlich hier nur chatten wolltest. Nicht alle Jungs sind bekloppt. Aber, viele haben eben Pickel und noch ein helles Stimmlein, und im Chat glauben sie, merkt man das nicht so. Je perverser das klingt, desto eher ist der Bursche wohl um die 10-12 Jahre. Und noch ein guter Tipp, verbünde dich, mit den anderen Mädels im Chat und bringt das Thema schnell zur Sprache. Dann bekommen diese Bubbis meist Schiss. Im echten leben würden die sich halt auch nicht trauen.

Mädchen sind in der Regel in Chats, die nicht moderiert sind, Freiwild. Man braucht nur einen weiblichen Nicknamen und hat schnell Freunde, die man eigentlich gar nicht haben will. Wer das nicht mag, wird keinen großen Spaß an den Chats haben. Daher ist es oft besser, in betreuten Chats zu chatten, oder, wenn man tatsächlich noch unter 14 Jahren alt ist, lieber in echten moderierten Chats.
Siehe: www.seitenstark.de/chat

Noch eine Faustregel: Ein Chat ist nicht deswegen cool, weil da viele Leute irgendwie herumschwirren, oder im Fernsehen gesagt wird, der ist voll krass, sondern nur deswegen, weil da Leute sind, mit denen du Lust hast, zu plaudern und in dem du dich gut aufgehoben fühlst. Masse ist nicht gleich Klasse. Und was gut genug für dich ist, bestimmst ganz allein du und nicht das Fernsehen.

Auch noch ein gutgemeinter Tipp: Wenn du dich als sexy Häschen kichernd mit über 18 ausgibst, aber in Wahrheit, nun ja, noch mit deinen Puppen spielst, dann musst du dich nicht wundern, wenn du alte SabberOnkelz anlockst. Die glauben dann tatsächlich, dass du schon eine echte Frau bist. Gerade in echten Flirtchats wo übrig gebliebene Erwachsen herum irren, wird das dann immer da stehen und noch Jahre danach, will irgendwer dann mit dir Kontakt haben. Das willst du doch nicht wirklich. Auch hier gilt, die meisten Späße gehen im Internet eher nach hinten los.

 

Welche Chats denn nun?
Wo, Wie, Was? Chatten?

Die Kollegen von Jugendschutz.net, eine Einrichtung der 16 deutschen Bundesländer zum Thema "Jugendmedienschutz" haben sich einmal für euch herangesetzt, und reichlich viele Chats genauer angeschaut. Es ist eigentlich eine Broschüre für Eltern und Lehrer und so, aber nun ja, immerhin etwas.
Auch jüngere Internet-Leute haben ein paar Erfahrungen von sich gegeben
>> "
Chatten ohne Risiko"

Leider wird auch bei Chats für Kids und Teens mehr gelogen als denn wirklich geschützt. Ein Chat, den die Kinderseiten extra für die etwas jüngeren unter uns machen, ist der Seitenstark-Chat
Ein ganzer Satz Studenten von der Universität Leipzig sorgt dafür, dass euch andere nicht nerven können. Dieser Chat ist von vielen Kinderseiten aus direkt erreichbar und was eben cooler ist, man trifft auch die Fans von anderen Kinderseiten und hängt nicht wie in einem Schrebergarten immer mit denselben Leuten herum und redet immer das gleiche Tag für Tag.
hhhi, wie geht's - gut, und dir - ja auch - ich muss los - ja - tschüss - ciao - hdgl

Zur Kinder-Post ...Wenn du lieber ein Forum suchst, in dem du dir Zeit lassen kannst beim Schreiben, dann gibt es da was bei der Blinden Kuh, die Kinder-Post.

Sie ist der älteste Mailclub in Deutschland und es gibt sie eben immer noch. Sie gehört keinem Fernsehsender und man sabbelt auch nicht nur über Fernsehen und solche Dinge. Auch Kinder aus Österreich und noch ganz anderen Ländern kennen sie und da gibt es immer mal wieder Abwechslung. Auch hier wird alles, was versucht, andere zu ärgern, abgeblockt. Die Moderatorinnen sorgen dafür, dass keiner nerven kann. Die Regeln sind in den Jahren durch die Leute im Forum entstanden. Eben, so ein bisschen demokratisch, muss man sich vielleicht erst mal dran gewöhnen.

 

Probleme?
Liebeskummer, Elternnerv, Schulstress, ...

Die beste Lösung ist meist, dass man es hinbekommt, selbst sein Problem zu meistern. Das muss nicht am Anfang leicht sein oder immer so klappen, aber vielleicht hilft es dir eben, mit anderen so langsam aber sicher dich dafür fit zu machen. Probleme haben alle Leute, mal solche, mal solche, mal ganz andere. Was für'n Wunder, wenn noch eines kostenlos zu haben ist, dann sind es nervige Probleme.

Du musst dir natürlich überlegen, ob alle Leute all deine Probleme wissen müssen. In Allerwelts-Chats und -Foren ist es eher nicht so schlau. Richtig, du könntest dann recht lange als Problemnudel angesehen werden. Chat ist eher Spaß und eben kaum Ernst. Wobei es nicht darum geht, dass der Andere Spaß haben muss, sondern nicht selten auch gemobbt wird und einem der Spaß schnell vergehen kann. Nicht immer gehen Chatter mit ernsten Dingen so um, wie du es dir vielleicht wünschst. Manchmal aber gibt es gerade dafür auch spezielle Ecken im Internet. Schulstress ist ja keine Privatkrankheit. Viele Leute in deinem Alter haben das auch. Eigentlich hat jeder mal Schulstress. Jeder hat auch mal Liebeskummer. Und wahrscheinlich hat auch jeder mal Stress mit seinen Eltern. Aber oft ist es eben eher eine Mücke und weniger ein Elefant. Darüber Reden kann helfen. So hilft es schon, mit anderen auch darüber zu reden, wie es ihnen so geht und welche Tipps und Tricks sie auf Lager haben. Manchmal reicht es auch für den Anfang, das zu lesen, was andere schreiben.

Zwei verschiedene Angebote kannst du dir ja mal anschauen, die auch recht brauchbar und extra für euch gemacht sind. Diese haben nicht nur Text, sondern auch Chats und Foren.

Kummernetz
www.kummernetz.de
Mehrere Einrichtungen der katholischen Kirche im Raum Südwest-Deutschland mit extra Bereichen für Kinder speziell und Jugendliche.
bke-Jugendberatung
www.bke-beratung.de/User/
Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V.
Der Fachverband für Erziehungs-, Familien und Jugendberatung

Es gibt natürlich auch über Telefon Möglichkeiten, mit jemandem zu sprechen, der dir vielleicht weiterhelfen kann, bei deinem Kummer und Sorgen.

In allen Ländern gibt es kostenlose Kinder- und Jugendtelefone

in Deutschland die 0800-1110333 
in der Schweiz die
#147 
in Österreich die 02622-66 661

Selbst die Polizei ist mit einigen Webseiten für euch da, wenn ihr euch im Internet bedroht fühlen solltet oder in der Schule oder sonstwo.

Eine Adresse von der Polizei im Internet aus Stuttgart, das ist in Baden-Württemberg, hat sogar gar nicht mal so schlechte Seiten und es ist die Landeskriminalpolizei, also eine echte Kripo. >> time4teen.de

Für Kinder aus Österreich bietet sich da die Polizei
an >>
kinderpolizei.at

Zuständig ist aber auch die Polizei in eurer Stadt oder Gemeinde. Diese kann man in Deutschland teils über www.polizei.de erreichen. Und in Österreich dann über www.bundespolizei.gv.at

 

Verbraucherschutz auch für Jugendliche?

Na, und wie es das gibt. Extra für euch aufgebaut ist ein Server der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

checked4you.de

Da findest du schnell heraus, warum es eigentlich so viele kostenlose Klingeltöne und Downloads im Internet gibt.

Tipps und Tricks gegen das Plündern eures Taschengeldes finden jüngere Onliner unter

Kinderkampagne.de
Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
(vzvb)
 

 

Was ist, wenn meine Eltern davon erfahren
und mir das Internet ganz verbieten?

Ja, das verstehen wir, das ist nicht gerade sehr sinnvoll. Sicher, manche Eltern würden glatt vom Glauben abfallen, auf was man so versehentlich stößt oder was man so an merkwürdigen Mails bekommt. Das Blöde ist, Eltern ohne Ahnung sind immer so hysterisch und wedeln dann ganz wild mit den Armen. Das muss natürlich nicht sein, weil hysterische Eltern ohne Ahnung nun mal keine große Hilfe sind. Keine Bange, wir versuchen denen das auch zu erklären, dass es gar nicht eure Schuld ist, wenn ein paar Blödmänner im Internet Unsinn machen. 

Generell: Man sollte nicht gerade Kindern das Internet verbieten, nur weil ein Teil der Gesellschaft rücksichtslos alle Freiheiten ausnutzen muss. 

Das Problem ist, vom Jugendschutz her wird dann empfohlen, Kinder sind von solchen Dingen fernzuhalten. Darunter verstehen eben nun manche Leute ein Verbot des Internets für Kinder überhaupt. "Fernhalten" ist aber so eine Sache. Das ist Quatsch, es gibt ja ein Internet für Kinder. Wir, die Kinderseiten müssen nun den Eltern klarmachen, also "Eltern, passt ein bisschen auf, was da alles in diesen Kinderseiten passiert und drum herum und lernt vor allem mal was dazu." Okay, das werden wir auch tun. Ist Arbeit, aber wir schauen mal. Wir, die Kinderseiten, erklären denen, was man so als Eltern über das Internet wissen muss. Und wir sagen denen immer wieder, es gibt ein Internet auch für Kinder. Aber, es gibt auch doofe Leute, und denen muss man das verbieten, nicht den Kindern.

Das Schärfste, die Jugendbehörden sehen das eben auch so. Nicht einfach ZENSUR, sondern eben ein MEHRANGEBOT muss her. Nun ja, deshalb gibt es ja auch noch die Blinde Kuh. So ganz am Rande der neuen Jugendmedienschutzgesetze wurde sie nämlich genau von dem Ministerium gefördert und damit am Leben gehalten, das diese Jugendmedienschutz Gesetze mit allen Bundesländern abstimmte. Also, der Staat, oder die Regierungen wollen euch gar nichts wegnehmen. Nee, nee, im Gegenteil, die stellen euch extra noch was dazu ins Internet. Könnte ruhig mehr sein, da habt ihr schon recht.

Ihr aber müsst es dennoch hingezaubert bekommen, mit euren Eltern über das Internet wenigstens reden zu können. Denn im Ernstfall könnten eigentlich nur sie euch noch helfen. Etwa eine Anzeige bei der Polizei, wenn jemand euch Mails schickt, die nun mal nicht an Kinder weitergereicht werden dürfen. In dem Fall macht sich der Mail-Verschicker strafbar und es wäre euer gutes Recht, wenn dann die Polizei sich den schnappt und der dann nicht noch mehr Kinder damit nervt. Hier ist ein Zeitpunkt gekommen, erwachsen zu werden, das gilt für Eltern und Kinder. Wenn du dennoch fürchtest, dass deine Eltern etwas hitzig reagieren könnten und dir das Internet verbieten, dann sagst du einfach folgendes: "Ich habe Angst, dass ihr mir das Internet verbietet, wenn ich sage, was mir passiert ist. Aber, es ist nicht meine Schuld, jemand schickt mir echt versaute Mails und ich weiß, das darf er überhaupt nicht. Wir müssen den zusammen stoppen. Wir müssen Beweise für die Polizei sichern. Aber besser ist, ihr guckt euch das einmal genauer an." Das mit den Beweisen ist nämlich ganz wichtig.

Wir selbst haben sogar Eltern-Seiten gebaut. Und es gibt schon länger eine Broschüre für eure Eltern und Lehrer und was da alles mitreden möchte.

Die Broschüre kann man hier downloadenLeitfaden für Eltern und Pädagogen
vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bezugsquelle:
Publikationsversand der Bundesregierung
Postfach 48 10 09
18132 Rostock
Tel.: 01888 80 80 800*
Fax: 01888 10 80 80 800

Email: publikationen(at)bundesregierung.de
Internet: www.bmfsfj.de

*Es gelten die Tarife der Deutschen Telekom.

Eure Eltern können sich auch an Meldestellen richten, wenn sie komische Dinge im Internet sehen, die nicht so dolle für euch sind.

Bei ganz bösen Sachen im Internet

Jugendschutz.net (Einrichtung der Bundesländer)
http://www.jugendschutz.net/hotline/

Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Medien
http://bundespruefstelle.de/bpjm/wegweiser2/internet.php

KJM - Kommission für Jugendmedienschutz
http://www.kjm-online.de/

FSM - Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.
http://www.fsm.de/

ECO - Verband der deutschen Internetwirtschaft
http://www.eco.de/

Jugendmedienschutz ist allerdings Ländersache. So können eure Eltern auch einmal erschnuppern, was die einzelnen Jugend- oder Familieneinrichtungen zu diesen Internet-Geschichten für sie kostenlos zur Verfügung gestellt haben und wie sie euch am besten unterstützen können. Es macht auch Sinn, sich einmal in der örtlichen Verbraucherschutz-Zentrale umzufragen. Die wissen ganz sicher, was das Internet an Merkwürdigkeiten hat, die nicht unbedingt gegen die Gesetze verstoßen.

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Blinde Kuh
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Inhalte und so dieser Surftipps dürfen für die Schulen und Jugendarbeit genutzt werden, sofern das im fairen Rahmen bleibt und die Quelle deutlich angegeben ist. Dafür ist keine extra Erlaubnis nötig.

Leute, die direkt oder indirekt damit Geld verdienen wollen, sollten an das Urheber und Nutzungsrecht denken, zumindest aber daran, was sie als Gegenleistung einbringen möchten. Liegt keine explizite Nutzungserlaubnis vor, so handelt es sich umeine Raubkopie. Öffentliche Einrichtungen sollten dann vielleicht einmal den Partner wechseln, wenn er in solchen Dingen schon zu Schummeln anfängt.

Die Blinde Kuh war eine der ersten Websites in Deutschland überhaupt, die das Thema Sicherheit für Kinder im Netz aufbrachten. Deshalb haben wir nicht Tipps neu erfunden, sondern eben übersetzt, was schon da war und dann vernetzt was dazu kam. Wir können aber nicht jeden vernetzen, der das Ganze noch einmal erfinden möchte. Oft steht da eben auch kaum etwas Neues oder Eigenes drin und manchmal ist es hoffnungslos naiv und ahnungslos. Viele Erklären erst einmal völlig wirr die technischen Dinge. Aber Internet ist eine soziale Infrastruktur, die Technik ist eher Nebensache. HTML, ArpaNet, TCP/IP machen keine Sicherheit für Kinder. Über die Blinde Kuh und vielen anderen Seiten sind bereits mehre zigtausende Kinder mit den Inhalten teils vertraut. Nichts desto trotz bringt es schon etwas, in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen, dieses Thema zu wecken, und vor allem wach zu halten. Aber, wenn's geht inhaltlich richtig.

Falsche Medienkompetenz und inkompatible Medienpädagogik Dritter, die selbst keine Websites für Kids und Teens mit ihren eigenen Händen erarbeiten, können alles noch viel schlimmer machen.

Diese Tipps sind seit 1998 immer wieder kopiert und stibitzt ja sogar eigenartig umgeschrieben worden. Das muss irgendwie nicht sein und hat mit Internet nun ganz und gar nichts zu tun. Vernetzen Sie lieber gerade die vielen Sicherheitstipps, als sich mit schlappen Comics über die Arbeit und die Rechte Dritter hinwegzusetzen und alles wieder isolieren. Sie frieren die ständig wachsende Information für die Sicherheit der Kinder nur unnötig ein. Zudem nützt isolierte Sicherheit gar nichts. Die Kinder sollen ja das Gefühl bekommen, dass wohin sie kommen im Internet, ihre Infos auch zum Greifen nahe sind. Verlinken Sie das alles nicht, dann steigern Sie die Unübersichtlichkeit im Internet und tragen nicht wirklich zur virtuellen Kinder- und Jugendarbeit bei. Wenn Sie kein echter Internet-Hase sind, dann sollten Sie sich überlegen, wie groß eigentlich der Schaden wird, wenn immer mehr ahnungslose Leute ihr Halbwissen den Kindern und Eltern als Medienkompetenz oder gar Medienpädagogik unter die Nase halten. Ein wenig sorgt die Eigendynamik des Internets aber dafür, dass am Ende isolierte Tipps eh nicht besucht werden. So wäre das natürlich auch nicht ganz so schlimm. Immer mehr ungepflegte und schwach engagierte Surftipps entstehen allerdings und es gibt auch immer mehr Leute, die das dann in falscher Gutmütigkeit multiplizieren. Mittlerweile muss man richtig viel Ahnung haben und auch hinter dei Seiten gucken können, mal ganz abgesehen davon, dass man auch Besucher genug haben sollte, um die Kinder überhaupt zu erreichen. Nutzen Sie daher verschiedene Quellen. Schreiben Sie nicht einfach irgendwas ab. Zitieren Sie wissenschaftlich anständig und malen Sie das nicht alles neu um. Viele Kinderseiten haben bei den Kindern ein Stein im Brett. Zitate gerade dieser Kinderseiten wirken meist mehr, als Halbwissen von Dritten. Wenn Ihnen das auf diesen Seiten nicht reicht an Verweisen, was ja verständlich ist, dann nutzen Sie eben mal eine große Suchmaschine und wühlen sich mit passenden Begriffen durch das Datenmeer. Es gibt ja auch immer wieder neue Sachen. Wenn Sie meinen, man muss doch alles mit wenig Worten sagen, es sind ja Kinder, sehen Sie nicht, dass das Einzige was Kinder wirklich überzeugt, Informationen sind, die man nicht mit einer grinsenden Comic-Figur ersetzten könnte. Im Gegenteil, gerade da fühlen sich viele Kinder eben nicht ernst genommen, mit ihren Problemen im Internet. Lernen Sie doch etwas aus der Praxis der großen und gut besuchten Sites, nicht von denen, die eigentlich kaum Besucher haben. Schieben Sie ihr eigenes Ego oder ihre Werbelust für ihre Marke einfach zu Gunsten der Kinder im Netz zurück. Was eben oft zum AUS führt, ist der Mangel an Vorplanung. Glauben Sie uns das einfach, wir sehen es schon seit mehren Jahren Tag für Tag. Wenn Sie unbedingt selbst solche Tipps auf ihren Seiten haben wollen, dann fragen sie doch einfach die Leute, die auch Ahnung haben, ob die ihnen nicht dabei helfen könnten. Sparen Sie nicht am falschen Ende.


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