Die lieben Gespenster
Ich ging die Treppe eines sehr alten Haus hinunter. Sie quietschte und knarrte an einigen Stufen, als ich sie hinunter ging. Als ich unten angekommen war, hörte ich ein Heulen. Ich bekam Angst und wollte sofort wieder hoch rennen, aber meine Neugier war stärker. Daher ging ich den langen Flur entlang um nach zu sehen, was das war. Als ich in einen großen Raum kam, wurde das Heulen lauter und ich wich erschrocken zurück. Aus einem kleinen Nebengang drang ein schwacher Lichtstrahl. Ich hörte ein Kettenknarksen, das immer lauter wurde. Dann entdeckte ich fünf schneeweiße Gespenster, die aus dem Gang kamen. Sie kamen immer näher auf mich zu und breiteten dabei die Arme weit aus. Ich wollte wegrennen, aber da hatte mich schon etwas gepackt.
Ich schrie so laut ich konnte und griff hinter mich. Ich holte mit meiner Hand aus und schlug erbärmlich zu. Da hörte ich ein lautes Schreien, wovon ich wach wurde. Als ich die Augen aufmachte, sah ich, dass jemand am Bluten war. Als ich genauer hinsah, merkte ich, dass es meine Familie war, die ich geschlagen hatte. Ich hatte nur unruhig geschlafen. Deswegen waren sie auch nicht sauer. Ich habe mich entschuldigt und es war wieder alles gut. Die Gespenster waren nämlich meine Familie, die mir zum Geburtstag gratuliert hat.