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Das Erlebnis im Weltraum

Das Erlebnis im Weltraum

05.07.2011
geschrieben von Elisa

Als ich eines Nachts mal wieder nicht einschlafen konnte, stellte ich mich ans Fenster und schaute hinaus in die sternenklare Nacht. Als eine Sternschnuppe vom Himmel fiel, kam mir ein Super Einfall. Denn ich wollte später Raumfahrerin werden und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich schon bald eine Gelegenheit bieten würde in den Weltraum zu fahren. Ich habe leider die Angewohnheit, dass ich immer sofort alle Ideen, die mir kommen überdenken muss. Also schaltete ich mitten in der Nacht meinen Computer ein und suchte im Internet nach einem günstigen Hersteller für Raketenbauteile. Am günstigsten war ein Baukasten von einer chinesischen Firma. In Euro umgerechnet kostete dieses Sortiment 4.000.000 Euro und 33 Cent. Da ich gerade mal 10,67 Euro entbehren konnte, kam dieses einmalige Angebot nicht in Frage.

Doch was nun? Ich nahm mir ein Blatt Papier und begann ein Raumschiff zu zeichnen. Nach vielen, vielen Versuchen, hatte ich endlich die richtige Farbe, Form und Größe für ein funktionstüchtiges Raumschiff und außerdem die Bauteile, die leicht vom Schrottplatz zu beschaffen waren. Jetzt musste ich nur noch alle Teile besorgen, dann konnte meine Fahrt ins All losgehen. Am nächsten Morgen stand ich noch vor dem Klingeln meines Weckers auf, und machte mich auf den Weg zum Schrottplatz. Ich hoffte, dass ich alles finden würde, denn ein Raketentriebwerk zu bekommen war nicht besonders einfach. Ansonsten würde ich einfach versuchen ein eigenes zu konstruieren.

Nun war ich schon auf dem Schrottplatz. Dort begann eine mühselige Arbeit. Ich musste riesige Schrottberge nach einzelnen bestimmten Schrauben durchsuchen und Schutzbleche zurechtbiegen. Nach ca. zwei Stunden hatte ich alles beieinander. Nachdem ich mir einen klapprigen Bollerwagen gesucht hatte, fuhr ich nach Hause und dachte über einen Platz nach, wo ich meine Rakete verstecken konnte, bis sie fertig war. Ich holte eine Karte von unserem Dorf aus dem Bücherregal. Mein Blick fiel auf den Wald. Dort war eine Lichtung, wo vor gut drei Jahren noch ein Teich gewesen war. Doch der war irgendwann in einem heißen Sommer ausgetrocknet und nun war dort eine kleine Kuhle, in der auch eine kleine Rakete starten konnte. Jetzt brauchte ich nur noch ein bisschen Geduld, dann konnte es losgehen.

Am ersten Bautag war es nicht besonders spannend. Ich zeichnete hauptsächlich Baupläne und hämmerte Bleche gerade. Doch am zweiten Tag rief ich meine beste Freundin Carlotta an und erzählte ihr von der Rakete. Sie war sofort Feuer und Flamme und wartete bereits auf der Lichtung auf mich. Nun ging die Arbeit richtig los. Wir hämmerten, schraubten, sägten und lackierten die ersten fünf Tage außen, dann hämmerten, sägten und schraubten wir innen. Außerdem montierte ich im Cockpit eine Anlage, wo sich alle nötigen Knöpfe und Anzeigen befinden sollten. Nun fehlte noch die Inneneinrichtung. Carlotta schlug vor, auf dem Schrottplatz nach Rückbänken von kaputten Autos zu suchen. Das hielt ich für eine gute Idee. Also radelten wir gleich los. Für das Cockpit brauchten wir eine Sitzbank und für hinten drei. Nach einer Stunde hatten wir allein auf dem vorderen Teil des Schrottplatzes fünf Rückbänke gefunden, und davon suchten wir uns die schönsten aus. Am darauffolgenden Sonntag montierten wir die Rückbänke und nähten uns Gardinen aus altem Stoff. Außerdem bauten wir noch einen kleinen Kühlschrank und Hängeschränke ein. Nun war unser Raumschiff komplett.

An einem Dienstag in den Sommerferien ging es los. Mein Vater hatte uns noch einen Schwerkraftventilator eingebaut, damit wir nicht durch die Gegend flogen, wenn wir im Weltraum waren und eine kleine Spüle, damit wir unser benutztes Essgeschirr selbst abwaschen konnten. Aber ich sagte ihm, dass wir uns wahrscheinlich ein Hotelzimmer in der Milchstraße mieten würden und dort müssten wir nicht abwaschen und teuer wäre es auch nicht. Papi meinte: "Meinetwegen", aber wir sollten später nicht rummeckern, wenn es doch kein Hotel da oben gäbe. Dann stiegen Carlotta und ich ein, Papi zündete die Lunte und wir schossen durch die Atmosphäre hinaus in den Weltraum.

Kaum waren wir auf der Erdumlaufbahn, verringerte sich die Geschwindigkeit und ich hielt direkt auf den Mond zu. Nach gefühlten zwanzig Minuten landeten wir auf dem Mond, zogen unsere Raumanzüge an und gingen nach draußen, um Mondsteine zu sammeln. Doch da war schon einer. Er hatte einen langen weißen Bart und trug ein Bündel Holz auf dem Rücken. "Der Mann im Mond!", riefen Carlotta und ich gleichzeitig aus. Fünf Minuten später saßen wir bei dem Mann im Mond auf dem Sofa und tranken köstliche Milch aus Mondstein gefertigten Bechern. Der Mann im Mond sagte er hieße Klaus und was wir hier auf seiner Mondhälfte machten. Wir erzählten ihm alles. Von meiner Idee in der Nacht, von dem Bau des Raumschiffes und von unserem Flug ins All. Klaus war begeistert und fragte, ob er uns zur Milchstraße bringen könnte, denn er wäre dort ewig nicht mehr gewesen und müsste mal etwas anderes sehen, als seine kleine Mondhütte. Wir stimmten ihm sofort zu, denn wer fliegt schon mit dem Mann im Mond in die Milchstraße? Carlotta schlug vor, gleich loszufliegen und sich ins Cockpit zu setzten. Ich nahm ihren Vorschlag dankbar an und so saß ich während unserer Fahrt in die Milchstraße auf der Rückbank, trank Mondmilch und plauderte mit Klaus über die Weltraumrevolution und dem Leben auf der Erde. Er war begeistert als ich ihm ein Bild von einer Kuh zeigte. Irgendwann rief Carlotta: "Alles aussteigen, wir sind da."

Ich kletterte nach Klaus aus dem Raumschiff und war begeistert. In der Milchstraße tummelten sich Menschen. Wir standen an einer Tanksäule und tankten Himbeersaft. Der Tankwart stellte sich mit dem Namen Elinohr vor. Er sagte dass das Tanken und ein Parkplatz fünf Mondsteine kostete und ob wir überhaupt so viel Geld hätten. Ihm gingen Augen und Ohren über, als ich ihm Fünf große Mondsteine in die Hand legte. Stammeln bedankte er sich und wandte sich ab. "Nun", sagte Klaus, "wir müssen uns im Hotel einmieten. Direkt gegenüber ist eines". Wir gingen auf die große Tür des "Sternenpalastes" zu. Misstrauisch blickte uns die Dame in der Rezeption an, als wir eintraten. "Was wollt ihr?", fragte sie mürrisch. "Wir möchten gerne ein Zimmer mieten", antwortete ich. "Ihr seht nicht so aus, als ob ihr besonders viele Mondsteine hättet", meinte die Dame an der Rezeption. Ich zog wie bei Elinohr, dem Tankwart meinen Lederbeutel hervor und kippte dessen gesamten Inhalt auf die Theke. Die Laune der Rezeptionsdame besserte sich schlagartig. "Oh", sagte sie mit honigsüßer Stimme, "Wir haben noch einige Zimmer frei. In welches wollt ihr?" "Wir hätten gerne ein Zimmer mit Balkon", erwiderte Carlotta. "In Ordnung. Dann bekommt ihr Nummer 12. Hier ist der Schlüssel."

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, ließen wir es uns in dem Restaurant Milchbar des Hotels gut gehen. Danach gingen wir schlafen. Am nächsten Morgen frühstückten wir in der Milchbar und schlenderten dann in der Milchstraße umher. Als wir gerade aus dem Museum kamen, sahen wir auf einem Plakat, dass ein Dieb schon lange die Milchstraße unsicher machte und dass man auf keinen Fall allein hinaus gehen sollte. Außerdem sollte sich jeder, der etwas gesehen hätte auf der Polizeiwache melden. Auf den Dieb war eine hohe Belohnung ausgesetzt. Schnell überprüfte ich, ob mein Lederbeutel noch da war. Erleichtert atmete ich auf. Der kleine Lederbeutel befand sich nach wie vor in meiner Tasche. Vergnügt gingen wir weiter. Aber als wir kurz vor dem Hotel waren, schrie eine Frau auf, eine kleine Gestalt hätte ihre Handtasche gestohlen. Ich fuhr herum und sah nur noch einige braune Haare in der Menge verschwinden. Klaus, Carlotta und ich kümmerten uns nicht weiter darum, aber als Tags darauf eine weitere Handtasche gestohlen wurde, gaben wir immer mehr auf unsere Sachen acht.

Ein Paar Tage später, als wir die beiden Vorfälle schon fast wieder vergessen hatten und gerade aus der Eisdiele kamen, bemerkte ich eine Gestalt neben mir und ehe ich es mir versah, verschwand sie genau so schnell, wie sie gekommen war. Fast automatisch tastete ich nach meinem Geldbeutel und, oh Schreck, er war weg. Mir war klar, dass die kleine Gestalt den Beutel gestohlen haben musste und ich rannte sofort los. Klaus und Carlotta folgten mir ohne zu zögern. Nun begann eine richtige Verbrecherjagd. Ich rannte der Gestalt nach durch die Milchstraße, bis die Gestalt in eine Sackgasse bog. Doch das war für die Gestalt kein Hindernis. Behände hüpfte sie über die Mauer und wir verloren sie aus den Augen. "Mist", rief Carlotta und trat einmal kräftig gegen die Mauer. Da schoben die Steine sich zur Seite und gaben einen Weg frei. Man sah nur Schwärze. Aufgeregt schoben wir uns durch den schmalen Durchgang. Die Steine machten das Loch nun wieder zu. Es war stockfinster. Vorsichtig tasteten wir uns an den Wänden entlang. Nach einiger Zeit sahen wir den Schein einer Lampe. Wir bogen um die letzte Ecke und kamen zu einem Lagerplatz. Ein kleines Mädchen hob erschrocken den Kopf. "Wir wollen dir nichts tun", sagte Klaus und trat an das Mädchen heran. Dieses wich beängstigt zurück. "Hab keine Angst", versuchte es Klaus nochmals, doch das Mädchen war schon in einem weiteren gang. Klaus sprach weiterhin beruhigend auf das Kind ein und schließlich trat es vor und fragte mit dünner Stimme: "Was wollt ihr von mir?" Wir versuchten ihm zu erklären, dass wir auf der Suche nach einem Dieb wären, doch sie brach in Tränen aus. "Ich gestehe", schluchzte sie und presste ihre Hände auf das Gesicht, "ich habe den Leuten die Handtaschen und Geldbeutel gestohlen. Aber nur weil ich meine Eltern und Geschwister verloren habe und nichts zu essen habe. Aber bitte, bitte verratet mich nicht. Ich tue alles dafür. Wirklich alles." Schluchzend kauerte sie sich zusammen.

Da kam mir plötzlich eine Idee. "Klaus", sagte ich, "kannst du sie nicht bei dir wohnen lassen? Sie könnte dir im Haushalt helfen und in der Milchstraße zur Schule gehen. Und mal ganz neben bei, wünschst du dir nicht einen Mitbewohner?" Hoffnung schöpfend, hob das Mädchen den Kopf. "Würdest du das tun?", fragte sie Klaus und sah ihn mit bittenden Augen an. "Aber natürlich", antwortete Klaus und so kam es, dass das Mädchen mit uns aus der Milchstraße abreiste und mit Klaus auf den Mond zog. Dort wurde eine Busverbindung hergestellt, die sie jeden Morgen in die Schule brachte.

Carlotta und ich besuchen Klaus und das Mädchen noch heute.

Ende

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