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Besuch auf den "Spanish Islands"

Besuch auf den "Spanish Islands"

05.07.2011
geschrieben von Isabelle

"Halt, du hast deinen Rucksack vergessen, Nancy!", rief meine Mutter mir zu, während der Bus mit dem wir zu Opa fahren würden, anrollte. Von Panik gepackt lief ich auf meine Mumm zu und entriss ihr das Gepäck. Der Bus hatte sich schon wieder in Bewegung gesetzt, und mit dem Bus auch Sandra.

"Oh nein!", stieß ich noch hervor, bevor ich anfing zu rennen. Sandra ist meine Cousine. Wir verstehen uns prima, obwohl wir nicht viel zusammen unternehmen können. Aber immer wenn wir zusammen zu unserem Opa fahren, versuchen wir den Termin so zu verschieben, dass wir zusammen dorthin fahren können. Wir sehen uns nicht sehr ähnlich. Sandra ist sehr schlank und hat langes, orangefarbenes glattes Haar. Dazu hat sie im Gesicht viele helle Sommersprossen. Ich dagegen habe nicht die optimale Figur, bin aber mit meinem Körper völlig zufrieden. Ich habe zwar langes Haar, aber im Gegensatz zu Sandras hellem Haar sind meine dunkelbraun.

Auf jeden Fall fuhr mir der Bus vor der Nase weg, und ich konnte nur noch das Klopfen und Hämmern von Sandras schmalen Händen wahrnehmen. Erschöpft kam ich zum stehen. Mir blieb keine andere Wahl, als nach Hause zurückzugehen und den nächsten Bus zu meinem Opa zu nehmen. Wir hatten zwar Ferien, aber mein Großvater bestand immer auf Pünktlichkeit. Inzwischen war ich vor meinem Haus stehen geblieben. Ich hob meine Hand, um auf die Klingel zu drücken, aber im selben Moment öffnete sie sich von selbst. Meine Mutter starrte mich Geistesabwesend an. "Hast du den Bus jetzt doch verpasst? Und ich hab noch gehofft, dass du es schaffen würdest". Sagte sie eher zu sich selbst als zu mir. Ich wusste, dass es nichts bringen würde, ihr eine Antwort zu geben, wenn sie beschäftigt oder gestresst war, also rief ich ihr noch ein hastiges "Tschüss" hinterher, nachdem sie das Haus verlassen hatte. Sie musste nämlich immer sehr pünktlich zur Arbeit erscheinen, da sie als Agentin arbeitete. Nun würde sie in den silberfarbenen Mercedes steigen, ihn anspringen lassen und zu ihrem Büro fahren.

Ich ging ins Wohnzimmer, knipste alle Lichter an, an denen ich vorbei stapfte und ließ mich auf das schwarze Ledersofa fallen. Ich beschloss zuerst einmal Sandra, anzurufen und sie zu fragen, ob sie schon angekommen sei und dann erst Opi zu informieren, dass ich später kommen würde. Doch als der Anrufbeantworter bei Sandras Handy anging legte ich auf, noch bevor die Stimme zu Ende geredet hatte. Nun rief ich meinen Großvater an. Ich ließ ihm Zeit und wartete. Inzwischen hatte ich mir das Verbindungskabel um den Finger gerollt. Als ich es wieder abrollen wollte, ging er endlich rann. Er hatte wohl noch geschlafen, denn immer kurz nach dem Aufwachen, war seine Stimme immer so rau. "Hallo Nancy, schön dich zu hören. Warum rufst du von zu Hause aus an? Du solltest doch mit dem Bus schon längst da sein. Und was ist mit Sandra?", krächzte er ins Telefon. Nachdem ich ihm alles erklärt hatte, seufzte er nur, nuschelte etwas Unverständliches und verabschiedete sich hastig von mir. Dann legte er auf.

Später bei Opa entschuldigte ich mich bei ihm für die Verzögerung, aber er sagte mir, dass er so welche Entschuldigungen nicht hören wollte, denn man müsse sich nicht bei ihm wegen so welchen Kleinigkeiten entschuldigen. Nachdem wir das geklärt hatten, setzten wir uns an den großen Tisch, der im Wohnzimmer stand, und aßen ausgiebig. Es gab Fisch mit Kartoffeln und einem Gurkensalat. Eigentlich bin ich kein Salat-Esser, aber von diesem Salat kriegt man nicht genug. Bei mir jedenfalls ist es so. Bei Sandra ist es genau andersrum. Opis Salat kann sie nicht ausstehen, aber sonst stopft sie immer den ganzen Salat in sich hinein.

Nach dem Essen setzten wir uns alle drei auf das alte abgewetzte Sofa, was aber immer noch sehr bequem war, und begannen uns alte Bilder anzugucken. Auf einem Bild war eine Insel mit Palmen und klarem Meer zu sehen. "Wow", staunte ich. "Wo ist das denn? Hast du das selber gemacht?" Aber Opa verdarb uns die ganze Vorfreude, indem er verkündete dass dies nur eine Karte aus Mallorca wäre. "Aber. mir fällt dazu eine Geschichte ein. Soll ich sie erzählen?" "Klar, nun mach schon!", sagte Sandra. "Deine Geschichten sind doch immer die besten!" "Okay. Also macht es euch schön gemütlich. Kuschelt euch in die Tagesdecken ein und lauscht dem absoluten Abenteuer!", grinste er. "Es geht los. Und ihr seid wirklich fest entschlossen sie zu hören?" "Och Opa! Spann uns nicht auf die Folter!" entschlossen uns Sandra und ich. "Okay, okay". und erzählte er sie gleich los

Lucy und Greg wollten Ferien auf einer kleinen Insel machen. Einmal in der Woche fuhr eine Fähre dorthin. Lucy und Greg wollten aber nicht nur zu dieser, sondern auch zu anderen Inseln reisen. Sie hatten vor, die ganze Welt kennen zu lernen. Doch am Anfang wollten sie die Inseln rund um Spanien begutachten. Die Fähre kam am frühen morgen auf der kleinen Insel an. Das junge Paar staunte "nicht schlecht", denn hier war der Sand schwarz, die Wellen kniehoch und es gab fast gar keine Touristen. Beide beschlossen, sofort an den Strand zu gehen und zu picknicken. Sie hatten eine Woche. Eine ganze Woche diese wundervolle Natur, die Möwen, die eigenartigen Bäume, den Strand und das Meer zu betrachten. Am Abend des ersten Tages bauten sie ihr Zelt am Strand auf. Der Sand war noch immer glühend heiß, da die Sonne den ganzen Mittag lang geschienen hatte. Die Wärme blieb. Schon spät in der Nacht spazierten Lucy und Greg den Strand entlang, der eigentlich den Großteil der Insel ausmachte. Sie setzten sich auf einen angespülten Baumstumpf und ließen die Beine ins Wasser baumeln. Alles war still, doch nur der leise Wind pfiff durch die Bäume und hinterließ einen Märchenhaften Anblick. So vergingen die Tage rasend schnell.

Ein Tag nach dem anderen bemerkten sie langsam aber sicher, dass neue Touristen umherstreunten. Also war eine Woche um. Eine neue Fähre müsste schon gefahren sein. Und Greg und Lucy hätten sie verpasst. Dann müssten sie noch eine Woche hier bleiben und ihre Vorräte waren sowieso schon fast weggefuttert. Ungefähr am zehnten Tag machten sie einen ausgiebigen Rundgang auf der Insel. Fast in der Mitte war ein riesiger Felsen, in dem ein Höhleneingang gemeißelt worden war. Greg betrat die Höhle als erster. Sie erschien von außen ganz klein, aber innen war sie riesig, da sie tief in die Erde ging. Plötzlich entdeckte Lucy drei Leute, die um ein Lagerfeuer saßen. Greg näherte sich den Unbekannten. Lucy umklammerte seinen Arm. Doch später stellte sich heraus, dass diese Leute - Rebecca, Stewy und Rick - auch nur Touristen waren, denen dasselbe passiert war, wie Lucy und Greg. Alle freundeten sich schnell an. Rebecca erzählte ihnen, dass sie kein Geld mehr hätten, weil jemand es ihnen gestohlen hätte. So konnten sie nicht mit der Fähre zurück fahren, und mussten auf der Insel bleiben, und sich von Fisch, Früchten und abgekochtem Meereswasser abfinden. Lucy bat den drei neuen Freunden, dass sie ihnen das Geld für die Rückreise geben könne, und dass die drei ihr das später wieder geben könnten. Und da willigten die drei schnell ein. So verging wieder einmal die Woche rasend schnell, und am vierzehnten Tag fuhren alle fünf Leute glücklich wieder ans Festland".

"Cool! Und die Geschichte hast du dir gerade einfallen lassen? Opa?" Fragte ich ihn mit einem forschenden Blick. "Ja klar. Was denkst du denn?" Strahlend räkelte sich mein Opa. Das Sofa ächzte und knackte, als würde es gleich in alle Teile zerspringen. Zum Glück tat es das aber nicht. "Ich denke, ich hol uns jetzt ein paar Tüten Chips aus der Küche und dann gucken wir einen Film. Okay? Ach, wie wäre es mit dem?" Fragte er Sandra während sie auch schon in Richtung Küche stapfte. "Wir haben diesen Film schon mindestens hundertmal gesehen!" Erinnerte ich meine Cousine kichernd. Nach ein paar Minuten kam sie mit ein paar prall gefüllten Schüsseln mit Chips, Flips und Soßen zum Dippen. Später dann entschieden wir uns für einen anderen Film, weil noch niemand von uns diesen Film gesehen hatte. Dann gingen wir übermüdet ins Bett.

Sandra und ich mussten uns zwar ein Zimmer teilen, aber das war auch nicht weiter schlimm. Am nächsten morgen weckte Opa uns mit einem Gute - Morgen - Tanz auf. Wir sollten wohl mittanzen, aber ich war so verschlafen, dass ich noch nicht einmal mitbekam, als mein Großvater ins Zimmer tanzte. Er hatte warme Brötchen aufgebacken und sie schmeckten einfach köstlich. Nachdem wir zu Ende gefrühstückt hatten, gingen wir in den großen Park, der hinter Opas Garten lag.

Dort trafen wir eine Menge Leute, die Großvater wohl kannten, denn er blieb jeden Meter stehen, und fing an, sich zu unterhalten. Als wir wieder zuhause ankamen, klingelte es auch schon an der Haustüre und meine Mumm betrat das Haus. Sie wollte mich und Sandra wieder abholen. Ich lief auf die offene Türe zu und umarmte meine Mutter. Hinter mir kamen jetzt auch noch Sandra und mein Großvater in Sicht. "Hi. Ich hoffe, die beiden haben sich auch gut benommen". Dabei schielte Mumm extra auffallend zu mir und meiner Cousine rüber. "Ja, auf jeden Fall. Sie waren großartig", machte ich meinen Großvater nach. Alle fingen an zu lachen. "Ach und übrigens, nächste Woche fahren wir auch mit einer Fähre auf eine Insel in Spanien, nicht wahr!?" Witzelte Sandra. Wieder lachten wir, aber meine Mumm stand nur da, und schaute verdutzt in unsere frohen Gesichter. Irgendwann steckte unsere Fröhlichkeit auch sie an, und wir lachten und lachten und lachten.

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