Einstellungen

Wähle einen Hintergrund aus Du hast einen Hintergrund ausgewählt

Wenn du dir einen Hintergrund aussuchst, wird diese Einstellung als Daten-Schlüssel in einer kleinen Textdatei - einem Cookie - gespeichert.


Mehr zum Thema Cookies findest du hier.

Datenschutz - Cookies

Auf diesem Rechner wurden Einstellungen (Cookies) der Blinden Kuh gesichert.

Du hast eine andere Darstellung gewählt

Die Einstellungen sind in diesem Cookie gespeichert

Cookie-Name: smart

Daten-Schlüssel:

Du hast einen Hintergrund ausgewählt

Du hattest einen Hintergrund ausgewählt

Die Einstellungen sind in diesem Cookie gespeichert

Cookie-Name:

Daten-Schlüssel:

Du hast auf dieser Seite nichts nach deinen Wünschen eingestellt.

Es sind also keine Einstellungen (Cookies) gespeichert.

Der Beste Freund der Welt

Der Beste Freund der Welt

23.12.2008
geschrieben von Anja (12)

Die Sonne stand hoch am Himmel und brannte sengend auf den Hain. Auf der Wiese war nichts außer Blumen und hohem Gras und ein paar Bäumen. Die Vögel, die in ihnen wohnten, waren schon längst verstummt. Und ich saß da und wartete. Und das seit Stunden. Nicht, dass ich ungeduldig wäre, nein, nur wer sitzt schon gerne mehrere Stunde in der Hitze, die einem die Haut briet?
Nun ja, ich jedenfalls nicht.
Und ich wusste schon lange, dass er nicht kommen würde, aber ich wartete trotzdem tapfer weiter. Doch als die Sonne am Himmel unterging, als meine Haut anfing zu schmerzen, als ich meine Faust ballte und als sich Falten der Enttäuschung auf meiner Stirn ausbreiteten, ja, da stand ich auf und ging in den düsteren Wald.
Oh ja, es war sehr reizvoll mich zu enttäuschen. Sehr amüsant auch noch dazu.
Und als ich in den düsteren Wald trat, rollte eine Träne meine Wange hinunter.

Ich rannte und rannte. Wie hatte ich das vergessen können?
Sie würde mir das nie verzeihen! Sie war bestimmt nicht mehr da, doch ich gab die Hoffnung nicht auf. Sie musste da sein. Sie musste einfach.
Doch ich wusste genauso gut, dass sie nicht mehr da war. Und wirklich: Als ich auf dem Hain ankam, war er leer.
Das würde ich mir nie verzeihen.

Ich stapfte weiter durch den finsteren Wald, in dem ich mich sonst geborgen fühlte. Ganz ehrlich, was hatte ich mir gedacht? Das er sein Versprechen halten würde? Bah! Nein, einem Dieb konnte man nicht trauen, aber ich hatte es getan. Ich war so kindisch! Er hatte es aber versprochen. Na und? Er hat versprochen, wenigstens mit dem König zu reden. Glaubst du wirklich, er wäre gekommen, selbst wenn er mit dem König geredet hätte? Ja. Ich vergrub den Kopf in den Händen und ließ mich auf dem Boden gleiten. Nein, ich war doch zu dumm! Hätte er mit dem König geredet, wäre ich vielleicht jetzt frei! Aber nein, er hatte es nicht getan. Ein Dieb, der für den König arbeitete, dass war schon etwas Neues. Besser, etwas Ungewöhnliches. Aber wie man sah, gab es das!
Wütend fing ich an zu schluchzen. Wieder so ein Merkmal von mir, das mir gestohlen bleiben konnte! Wie egal es mir war! Es sollte mir egal sein. Das, das mich schon wieder jemand im Stich gelassen hatte. Ich hatte keine Freunde, und ich würde auch nie welche haben, das sollte ich mir endlich merken!
Ein lauter Ruf hallte durch den Wald, dann ein Rauschen und ich wusste er da kam.
Es war der Tod. Na ja, erst einmal der Sensemann, der Gefährte vom Tod. Eher der, der mich zum Tod bringen würde.
Aber das nur weil er mich vergessen hatte.
Und dann sah ich das, vordem ich am meisten Angst hatte, genau vor mir.
Er trug einen langen, schwarzen Mantel, und sein Gesicht wurde von einer Kapuze bedeckt. Die lange Klinge seiner Sense reflektierte das wenige Licht, das durch das Geäst drang.

Ich rannte in den Wald. Ich hatte sie vergessen, ja. Aber vielleicht konnte ich ihr ja doch noch helfen. Es war wenigsten einen Versuch wert.
Und ich rannte weiter, bis das Geäst nach mir griff. Bestürzt blieb ich stehen. Nein, es konnte ganz sicherlich nicht das geschehen sein, was ich dachte. Denn dann hätte sich der Ast von alleine bewegt.
Und doch, der Ast schlang sich um meinen Arm, und sein Griff wurde immer fester.
"Bleib, wo du bist", flötete eine Stimme, "Was macht denn ein Mensch deines Alters ganz alleine im Finsteren Wald?"
Ich biss die Zähne zusammen. Eingebildete Elfen- mist! Das konnte ja auch nur mir passieren! Aber irgendwie musste ich mich da schließlich rausretten. Sie, also die, die ich vergessen hatte, war schließlich auch eine Elfe. Aber eine andere. Eine ganz andere. Sie war für mich der beste Kumpel, doch auch nicht mehr. Aber das mit dem besten Kumpel sollte schon etwas heißen, denn für einen Dieb, einen Verstoßenen, hatte ich schon ziemlich viele Freunde. Alle, die auch Diebe waren.
"Ich bleib schon wo ich bin, keine Sorge. Ich versuch nur einer Elfe das Leben zu retten", presste ich zwischen den Zähnen hervor.
Einen Moment blieb es still. Einen endlos langen Moment.
"Ach, so ist das! Das heißt, dass ich dich jetzt einfach gehen lasse, oder?"
"Ich kann nichts dafür, dass Elfen Bäume befehlen können!", murmelte ich leise vor mich hin.
"Ich auch nicht" Nur eine Elfe hätte das hören können. "Warum wolltest du sie retten?"
Ich schluckte. Mein Gewissen biss zu. "Ich habe es versprochen."
Ich hörte Schritte auf dem Waldboden. Die Elfe kam näher- ich spürte wie sie hinter mir stand. "Und was ist dir ein Versprechen wert?"
"Kommt drauf an, um wen es geht."
"Ich hoffe, das ist hier genug wert" Der Ast ließ mich los. Ich rieb meinen Arm und drehte mich verwundert.
Doch ich versteinert sofort. Da war Helyja.
"Ja! Hör mich auf so anzustarren"
"Bist du- bist du tot?", stammelte ich. Sie sah nämlich äußerst wie eine Leiche aus: Blass, verblasstes Haar, es schimmerte nur noch ganz schwach, früher war es einmal dunkel violett gewesen, weiter wollte ich sie nicht anschauen, ihre schwarzen Augen mit den dunklen Schimmer darunter reichten, und deshalb starrte ich auf den Boden.
Auf ihrem Gesicht erschien ein Lächeln, das ich nicht sah. "Fast", sie klang überhaupt nicht wütend. "Hast du das Schreiben vom König?"
"Ja, warum?", verwundert starrte ich sie doch an.
"Gib!" Schnell zog sie mir das Papier aus den Händen, das ich ihr hinhielt, und überflog es. Dann umarmte mich stürmisch.
"Das ,fast' nehm ich zurück!", flüsterte sie. "Ich bin befreit! Danke! Du bist der beste Freund den man sich wünschen kann!"
Aha!, dachte ich mir, ich bin also der beste Freund, den man sich wünschen kann!
Und ab da, war es niemals schwierig. Wir vertrauten uns gegenseitig. Für immer.
Und wie man immer gerne sagt:

Ende gut, alles gut.

12.07.2016

David

Es gab einen Jungen, der wohnte in der Ludwig-Straße. Er wollte unbedingt einen Film anschauen. Der Junge hieß Daniel...

20.06.2016

Bastian (9)

Felix bekommt Ärger, weil er sich im Schlamm gewälzt hat...

10.06.2016

Finja

Die Familie macht einen Ausflug ans Meer. Als sie angekommen waren, gehen sie zum Strand...

21.10.2015

Jarmaine (7)

Es war einmal eine Ente, die hatte gar keinen Freund. Und eines Tages hatte sie die Idee sich einen Freund zu suchen.

21.10.2015

Dikshita (12)

Es war einmal eine Familie mit drei Söhnen. Der ältere Sohn hieß Rama, der mittlere Veer und die jüngere Ajay.

13.05.2015

Stefanie (9)

Lari wünscht sich schon sehr lange einen Welpen. Sie hat auch schon eine genaue Beschreibung.

21.01.2015

Hendrik

Es war einmal vor langer, langer Zeit, da lebte in der afrikanischen Savanne ein junges Stachelschwein. Eines Morgens, als das Stachelschwein noch schlief, wachte ganz in der Nähe ein Löwe auf, der e in diesem Teil der Savanne lebte.

16.10.2014

Florence-Joy (8)

Viele Menschen glauben, dass der Fliegenpilz die Fliegen anlockt. Doch das ist ganz anders.

16.10.2014

Jojo

An einem schönen Samstagmorgen sitzt Familie Ruffert um den Gartentisch und frühstückt. Gerade ist Cäcilia bei ihrem Ei angelangt, da fragt Frau Ruffert: "Was machst du heute?"

16.10.2014

Tara-Yasmin (8)

Es war eine stürmische Nacht. Keiner war draußen zu sehen. Oder? Doch! Ein dunkler Schatten huschte durch die Tempelstraßen von Monteverde.

Darstellung

Du verwendest die -Version
Umschalten auf die Desktop-Version

Auf unseren Desktop-Seiten findest du noch mehr Angebote. Allerdings sind die Seiten nicht für dein Smart-Gerät gemacht.