Allein im Wald
An einem schönen Sommertag spielten Sindy und Paula draußen. Aber alleine, weil sie sich nicht besonders mochten, obwohl sie Schwestern waren. Sindy war eine Zicke - und das konnte Paula gar nicht leiden, weil Sindy sie immer verpetzte. Paula fragte ihre Eltern, ob sie auf die Party ihrer Freundin gehen durfte. Aber ihre Eltern sagten nein. Paula war sauer. Nur weil Sindy sie wieder einmal verpetzt hatte. Sie war so sauer, dass sie, als ihre Eltern schliefen, weggegangen ist. Sie wollte einfach nur weg. Das merkte Sindy und wollte sie unbedingt wieder verpetzen, aber Paula war schon weg. Es war schon Mitternacht. Auf einmal merkte Paula, dass sie nicht alleine war. Sie hörte Schritte. Paula schrie so laut sie nur konnte: "Wer ist da? Ich weiß, dass mir da jemand folgt." Paula hatte Angst bekommen. Der Nebel war auch noch gekommen.
Paula fluchte: "Ach, wäre ich nur zu Haus' geblieben!" Paula rannte immer geradeaus und bemerkte nicht, dass sie immer mehr in den Wald und in den Nebel reinlief. Sie blieb stehen und guckte sich verzweifelt um. Sie rief: "Bitte, bitte tu mir nichts, wer immer du auch bist. Ich habe Mist gebaut. Ich bin von zu Hause weggelaufen", sagte Paula! "Oh nein, wer ist da nur?" Ich hörte Knistern und Quietschen. "Aber das weiß ich doch", sagt die Stimme! "Wer bist du? Sag's mir. Komm raus!" "Ja, ist schon gut." Paula erschrak und sagte nur: "Du hast mir Angst gemacht!" "Ja, nur ich", antwortete Sindy. Paula sagte: "Immer verpetzt du mich und das tun keine richtigen Schwestern." "Es tut mir leid. Ich liebe dich so, wie du bist", sagt Sindy. "Ehrlich?", antwortete Paula. "Ja, so und nicht anders." "Ich dich auch", antwortete Paula. Die Schwester nahmen sich in den Arm und alles bis auf eine Sache war wieder gut. Sindy erschrak und sagte: "Wie sollen wir hier rauskommen?" Paula sagte: "Wir sind zu zweit. Das schaffen wir."