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Rettung im Grand Canyon

Rettung im Grand Canyon

06.11.2013
geschrieben von Kay

Plötzlich lag er vor ihm: Der Grand Canyon. Die größte Schlucht in ganz Amerika. Obwohl Tex hier schon oft gewesen war, faszinierte ihn dieser Anblick immer wieder von Neuem. Die schroffen Felsen, das raue Gestein und die kargen Büsche. Dieses unglaubliche Panorama und die steilen Felsen. Das Beeindruckende aber war der tosende Fluss, der sich durch die gesamte Schlucht schlängelte. Da Tex so in dem Anblick versunken war, merkte er gar nicht, wie sein Pferd Jesse langsam unruhig wurde. Erst als das Pferd angstvoll wieherte erwachte Tex aus seinen Tagträumen. Beruhigend strich er Jesse durch die Mähne und kraulte ihn hinter den Ohren. "Keine Angst mein Guter", sagte er dann zu dem Pferd, "Wir beide schaffen das schon". Aber eigentlich glaubte er selbst nicht an seine Worte. Der Weg durch den Canyon war gefährlich, dass wusste er. Nicht nur, dass die Felsen sehr steil waren. Auch hausten im Grand Canyon gefährliche Tiere wie Bären, Klapperschlangen oder Berglöwen. Aber Tex wusste, dass er durch diese Schlucht musste. Er hatte nämlich den Auftrag, zu einem reichen Farmer nach Arizona zu reiten, um ihm eine wichtige Nachricht zu überbringen. Und der Weg zu dem Farmer führte nun einmal durch den Canyon. Also seufzte Tex und trieb Jesse an. Zuerst war der Weg noch gut und eben. Tex und Jesse kamen schnell voran und Jesse trabte vergnügt, während Tex wilde Cowboylieder sang. Aber auf einmal wurde der Pfad schmaler und steiler. Jesse hatte Schwierigkeiten nicht abzurutschen. Außerdem versperrten immer öfter Steine und Felsbrocken den Weg der beiden Abenteurer.

Tapfer kämpfte sich Jesse durch riesige Steinbrocken. Aber so viel Anstrengung konnte nicht einmal ein kräftiges Pferd wie Jesse ertragen. Es hätte nicht viel gefehlt und er wäre zusammengebrochen. Als Tex das bemerkte bekam er einen riesigen Schreck. Er stieg vom Pferd und tränkte das erschöpfte Tier. Dann beschloss er, die Steine selbst aus dem Weg zu schaffen. Er war fast fertig, als plötzlich ein lautes Knurren ertönte. Tex sah sich um, konnte aber niemanden erkennen. Da ertönte das Knurren erneut. Es kam aus dem Gesträuch am Wegesrand. Tex lief auf das Gebüsch zu, schob ein paar äste beiseite und erstarrte. Dort blitzten ihn zwei böse Augen an. Und bevor Tex Zeit hatte wegzulaufen, sprang ihm riesiger Berglöwe entgegen. Der Berglöwe stürzte sich auf ihn und hieb mit seiner Tatze auf Tex ein. Dieser kämpfte wie ein Bär, aber der Berglöwe war natürlich stärker. Schließlich gab Tex auf und wurde vor Schmerzen und Erschöpfung sofort ohnmächtig. Der hungrige Berglöwe wollte den armen Tex schon verschlingen. Aber zum Glück gab es ja auch noch das Pferd Jesse. Jesse hatte alles voller Angst beobachtet. Auch jetzt hatte er noch Angst. Doch er bemerkte, dass es hier um Leben und Tod ging. Also nahm Jesse seinen ganzen Mut zusammen und stürmte los. Dann trat er den Berglöwen mit seinem Huf so fest, dass dieser zurücktaumelte. Diesen Moment nutzte das kluge Pferd und packte Tex mit den Zähnen an der Jacke. Dann hob er den erschöpften Mann auf seinen Rücken und preschte mit letzter Kraft durch den Grand Canyon. Als Tex erwachte befand er sich in einem schönen weichen Bett.

Erstaunt blickte er sich um. Wo war er nur gelandet? Plötzlich kam ein Mann ins Zimmer. Tex traute seinen Augen kaum: Das war der reiche Farmer, dem er die Nachricht bringen sollte. "Haben Sie mich gerettet?", fragte Tex dankbar. Doch der Farmer schüttelte den Kopf und meinte: "Nein. Ihr tapferes Pferd hat Sie gerettet. Ohne das Pferd wären Sie wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Ich kam nur zufällig am Grand Canyon vorbei und habe Sie mit zu mir nach Hause gebracht, damit sie sich erholen können." Tex konnte es kaum fassen: Jesse hatte ihn gerettet? Dafür brauchte das mutige Pferd natürlich auch eine angemessene Belohnung. Die bekam Jesse dann auch. Denn Tex und der Farmer veranstalteten ihm zu Ehren ein großes Fest an dem Jesse der Ehrengast war. Das Pferd wurde von allen Menschen gelobt und gefeiert und bekam so viele Zuckerstückchen wie er es noch nie gesehen hatte. Das schönste Geschenk für den treuen Jesse kam aber von Tex. Der war nämlich in den letzten Tagen viel unterwegs gewesen. Von einer weit entfernten Farm hatte er eine große überraschung mitgebracht: Ein anderes Pferd. Es war eine Stute und hieß Jamey. Jesse und Jamey verstanden sich gleich sehr gut und wurden die besten Freunde. Und so zogen Jamey, Jesse und Tex nun zu dritt weiter durch die Prärie. Auf dem Weg zu neuen Abenteuern.

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