Die Blinde Kuh - Suchmaschine für Kinder
Die Suchmaschine für Kinder - ©1997 Birgit Bachmann und Stefan R. Müller
Informationen zur Blinden Kuh : Studien und Statistiken
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Studien über das Nutzungsverhalten und die Suchgewohnheiten der Kinder

Die Einzigen, die Daten haben, vom Suchverhalten und den Suchwünschen der Kinder sind die Suchmaschinen für Kinder. Ob sie diese auch immer auswerten, insbesondere unter wissenschaftlichen Standpunkten, oder auch nennenswert repräsentativ sind, sei einmal dahin gestellt.

Es sei auch erwähnt, dass die meisten Studien über die Surfgewohnheiten nicht ganz dem entsprechen, was die Blinde Kuh an Daten hat. Das liegt aber in der Natur der Sache. Frage ich ein Kind, ob es lieber spielt oder liest, werden die meisten sagen, dass sie lieber spielen. Nur, ein Spiel gewinnen, ohne die Bedienungsanleitung zu lesen, oder einen Text zu lesen, ohne dass er munter und fressig genug ist, wird es nicht immer geben. Das Problem ist, dass auf der Straße gefragte 100 Kinder immer etwas anders sind, als in der Suchmaschine in den über eine Millionen monatlichen Suchworten etwa bei der Blinden Kuh. Was natürlich nicht gesehen wird, ist dass Ostern anders gesucht wird, als Weihnachten und das im Hochsommer, die Kinder lieber draußen spielen b.z.w. im Schwimmbad sitzen oder wie meist halt im Urlaub sind. Man muss das Ganze also über einen längeren Zeitraum beobachten können. Das aber hat das Problem, dass man dann mehrere zig Millionen Suchworte studieren muss. Zudem, nicht immer ist klar, was eigentlich gesucht wird, da vieles eher in mehreren Kontexten gesehen werden muss und eben in den verschiedenen Kontexten zu verstehen ist. "No Angels", um mal ein Beispiel zu bringen, kann alles mögliche bedeuten, z.B. "Lesen wollen" nämlich deren Biographie, oder "Musik Hören" oder "Bilder klauen" oder "Schiebepuzzles spielen". Eine eindeutige Zuordnung Bildung oder Fun ist so nicht gegeben.

Dennoch, für den Monat Januar 2003, wertete die Blinde Kuh für einen Bericht an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ihre Zugriffe und ihre Beiträge aus. Sie konnte damit im wesentlichen gängige Behauptungen, die um das Phänomen "Kinder im Netz" schwirren eher wiederlegen, bzw. teils ungewohnte Gedanken bestätigen. Dennoch decken sich viele Aussagen mit den Aussagen anderer echter Kinderseitenanbieter. Manches natürlich nicht, weil die Blinde Kuh halt ein spezielles Angebot ist, was es so ansonsten nicht gibt, oder weil die Blinde Kuh bestimmte Bausteine nicht hat, die andere Angebote als Kernbausteine führen.

Die Ermessungsgrundlage bezog sich auf ca. 5,5 Mio Zugriffe im Monat 2003, berücksichtigt ein Stückchen Ferien in der ersten Woche und wertete die Suche von etwas mehr als 1 Mio Suchanfragen auf die unterschiedlichen Tage und die durchschnittliche Woche. Hierbei war die Frage, was machen Kinder im Internet, während der Schulzeit und außerhalb der Schulzeit, was am Wochenende, was abends, wenn die Lieblingsserie im Fernsehen läuft. Ebenso wurde der Aspekt berücksichtigt, ob Mädchen nur doof daneben stehen dürfen, wobei festgestellt wurde, das ca. 80% der Beträge von Mädchen kommen (unter der Ungenauigkeit, dass diese sich halt auch manchmal als Jungs ausgeben, um blöde Mails zu verhindern). Es wurde wie bei anderen Kinderseiten auch festgestellt, dass Kinder offenbar wenig Klicken. Das war aber auch nichts Neues.

In einer weiteren Studie wurde untersucht, wie hoch die Zuwanderung aus anderen Kinderseiten zur Blinden Kuh ist. Dabei wurde festgestellt, dass die meisten Surftipps bei Kinderseiten von Kindern eher nicht genutzt wurden, d.h. der große Zubringer zur Blinden Kuh ist nicht die Kinderseitenlandschaft als Ganzes. Dies liegt aber auch ein wenig daran, dass die Blinde Kuh mehr als bekannt ist, und somit nicht wirklich einen neuen Surftipp darstellt. Da aber auch andere Seiten meldeten, dass wenig Klicks durch andere Kinderseiten kommt, ist dies ein Indiz dafür, dass viel getan wird, damit die Kinder möglichst nicht aus den Angeboten herausklicken. Nur Seiten, die innerhalb der Kinderseitenlandschaft eng vernetzten, transportieren auch die Besucherströme. Während man bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern eine rege Vernetzung zur Blinden Kuh wahrnimmt, fehlt diese gänzlich in den privaten Medien. Lediglich in den Eltern-Infos wird dort auf die Blinde Kuh verwiesen. Klicks von Bildungsservern in Deutschland sind kaum wahrnehmbar. Links von den Schulen sind zahlreich, die Blinde Kuh dient oft dort als Startseite oder ist meist sogar direkt auf der eigenen Starseite eingebaut. Links von Städten und Gemeinden sind zahlreich, werden aber im Einzelnen selten aktiviert. Links von Servern der staatlichen Stellen sind vielfältig und zahlreich, werden aber ebenfalls kaum nennenswert ausgelöst. Links von Ministerien bestehen, aber werden kaum genutzt. Hauptzubringer sind einzelne spezielle Sites in der Kinderseitenlandschaft und die Schulen oder eben über die direkte Eingabe der Startadresse. Eine ausführliche Analyse über die Verlinkung zur Blinden Kuh und deren Nutzung besteht allerdings nicht.

Studien über Studien. Auch das macht Sinn. Die in den meisten Studien in den Umlauf gebrachten Aussagen können nicht bestätigt werden. Es gibt dennoch Ausnahmen. So können wir die Aussage einer Studie von IconKids im Auftrag von SuperRTL bestätigen. Ebenso können wir bestätigen, dass dei Kinder meist sehr unzufrieden mit den Angeboten der Kinderseiten sind. Das liegt meist daran, dass designerisch 3 Jährige angesprochen werden, aber die aktive Surfmenge an Kindern nun mal 9-13 Jahre alt ist. Oft wird beklagt, dass man die Spiele im Internet nicht findet, was daran liegt, dass nur wenige Anbieter in ihrem Spielebereich zu den Spielen anderer Anbieter verweisen, die Spiele sozusagen ganz anderen Zwecken dienen. Ebenso können wir aussagen der Gera Spatz Untersuchungen bestätigen, dass die Kinder sehr oft von Werbeseiten genervt sind, PopUps und zu bunten Dingen. Was nicht wundert, wenn man bedenkt, dass die nun Monate lang diese immer gleichen aber nicht notwendigen Sachen mit ansehen müssen und oft nicht direkt zu den für sie interessanten Dingen kommen. Wir können bestätigen, dass das innerhalb der Kinderseitenlandschaft vorhandene Angebot den Kindern nicht ausreicht, und haben deshalb auch schon längst Gegenmaßnahmen ergriffen. Wir können bestätigen, dass die Kinder selten den Lokalpatriotismus mancher isolierter Kinderseite nachvollziehen können und diesen auch nicht weitertragen. Ebenso können wir bestätigen, dass die Sympathiefiguren in der Regel nicht akzeptiert werden, ja eigentlich auch nicht sonderlich beachtet werden. Es gibt Ausnahmen, vor allem da, wo sich die Kinder selbst Identifikationsmöglichkeiten schaffen. Wir können ebenfalls bestätigen, dass die Medienkompetenz bei einigen Kindern groß ist und bei anderen Kinder halt nicht, insbesondere Neueinsteiger scheinen komplett im Stich gelassen zu werden. Mit Angeboten, die nur die Medienkompetenz stärken, ohne Bezug zur Realen Kinderseitenlandschaft, scheint sich kaum jemand anfreunden zu wollen. Hier zeigt sich, dass das was an Medienkompetenz zu transportieren sein soll, unmittelbar in dem entsprechenden Angebot enthalten oder wenigstens vernetzt sein muss. Wirklich brauchbare Angebote dieser Art, ob nun Internet-Führerschein oder gar Medienkompetenzportale für Kinder gibt es so nicht in reichweite für die Kinder. Hier raten wir allen, eine tiefgehende Vernetzung zu den vordersten Kinderseiten hinzuzaubern. Eine Nutzung von Filtersoftware ist nicht sonderlich spürbar. Der Anteil an speziellen Proxys und Ähnlichem fällt nicht ins Gewicht und hat keine wahrnehmbare Größenordnung. Generell sehen wir die Gefahr, dass das echte Internet für Kinder durch laute Portale verdrängt bzw mehr verdeckt wird, ohne wirklich Mehrwert zu sein. Die meisten guten Angebote für Kinder spiegeln sich in den diversen Surftipps kaum wieder. Deutlich erkennbar ist, das Surftipps auf führenden Seiten, wie etwa die Blinde Kuh, relativ schnell abgeschrieben werden. Der Anteil an kopierten Dingen ist größer als der Anteil an wirklich Neuem. Ebenso ist erkennbar, dass viele Unternehmen und Einrichtungen zwar Chats, Ausmalbilder, Puzzles haben, aber selten eigene Kompetenz einbringen und damit eben nicht den wichtigen Mehrwert in die Kinderseitenlandschaft bringen, was bedauerlich ist, denn oft ist mehr Kompetenz ja sda und auch gewünscht von den Kindern. Im Gegenteil, gerade Angebote, die mit ihren Seiten auch Kinder begeistern können, basteln Kinderseiten, die aber nicht mehr das enthalten, was die Kinder begeisterte, sie also eher von den richtigen Sachen fernhalten. Dies ist bei Automarken deutlich. Mit dem Einbruch der Online-Industrie ist auch die Kinderportalschwemme zurückgegangen. Erkennbar ist aber nach wie vor, dass es eher privates Engagement ist, das manche Kinderseite beseelt. Als gefährliche Entwicklung sehen wir die Verquickung von Klingeltönen und SMS über 0190er-Nummern mit privaten Homepages, die Kinderseiten sein sollen. Ebenfalls ist erkennbar, dass der Spam der Vermarkter (etwa Buchtipps, die immer zu Amazon führen) auch im Kidsbereich deutlich zunimmt und für die großen Suchmaschinen optimiert wird, um möglichst viel Klickmasse zu erzeugen. Weiterhin werden unmoderierte Gästebücher und unmoderierte Linktipps veröffentlicht, die zur Destabilisierung des Kinder- und Jugendschutz ihr Anteil beitragen und als Tretminen auf die Kinder lauern. In den letzten Monaten konnte festgestellt werden, dass immer mehr seriöse Angebote für Kinder eine enge Vernetzung mit anderen der Isolierung vorziehen, und ihre Verantwortung für den Kinder- und Jugendschutz auch zwischen den Seiten wahrnehmen möchten. Das Wettrüsten zwischen den Kinderseiten scheint seit Anfang 2003 eingestellt worden zu sein, wohl auch, weil bestimmte Unternehmen den Markt nicht mehr halten konnten, die sehr auf Kidsportalvergleiche drängten, die aber im wesentlichen keinen Sinn für die Kinderseitenlandschaft ergaben. Auch große Angebote arbeiten vermehrt über die üblichen Dienstwege hinaus enger zusammen und tauschen ihre Erfahrungen aus. Der Geist des World Wide Web scheint sich in der Kinderseitenlandschaft nach der Verdrängung durch einzelne Unternehmen im Jahre 2000 so langsam wieder ein zu finden. Wir machen darauf aufmerksam, dass die Jugendschutzinitiativen, die viele Unternehmen in der Presse lancieren, bedauerlicherweise bisher nicht wirklich die Kinderseitenlandschaft in einer konstruktiven Form erreicht. Eine Stabilisierung des vorhandenen Angebotes bleibt weiterhin fraglich und nimmt eher bedrohliche Ausmaße für einzelnen Kinderseitenanbieter an. Dennoch, manche Unternehmungen bemühen sich in diese Richtung und es wird schon spannend werden, was die Zukunft mit sich bringt.

Den Studien-Sammlern, die sich ihre Sammel- und Leseleidenschaft hier nun nicht vermiesen lassen wollen, sei gesagt, da gibt es was:

KlickSafe:
Studien zum Thema
Sehr gute Sammlung samt Link auf PDFs und allen PiPaPo
Unseren Dank an Klicksafe, die uns und anderen damit ersparen, ständig im Netz nach irgendwas zu suchen, was wenigstens schon mal so aussieht wie eine Studie. Allerdings, man muss noch suchen, klar, weil selbst diese Sammlung auch nicht alles listen kann.

Deutsches Jugend Institut (DJI):
Gegen 2004 wurde hier z.B. eine Studie mit echten Kindern und echten PCs und echten Internet angelegt, in der über einen längeren Zeitraum ein Monitoring dieser Kinder im Angehen und Umgang mit den Neuen Medien stattfand. Interessant hier jener Effekt den Roger Williams den Empiristen noch Nahe zu legen versuchte, dass die Versuchsperson eben im Situationskontext mit dem Untersucher steht, somit dieser Kontext sich auf das Ergebnis natürlich auswirken wird. Die Kinder hatten einen Erwachsenen zum Benutzen dazu gestellt bekommen. Fragen zur Methodik werden ebenso angesprochen und eben nicht stures Rechenwerk zur Verifizierung eigentlich deduktiver Aussagen herangezogen. (Damit sind noch Überraschungen drin ;o)

Noch angehängt sei:

Es gibt universitäre Einrichtungen, die sich nicht auf Theorie von Internetneulingen allein verlassen, die lediglich deshalb wohl aussagekräftig seien, weil der Theoretiker in einer anderen Praxis zu Doktorwürden gelang und durchaus dort seine Annerkennung verdient (Seriöse Gelehrte machen eigentlich dann darauf aufmerksam "Ich kenne mich in der Technik nicht so aus.", aber eigentlich ist Internet ja nicht Technik, sondern Infrastruktur, also eher Soziologie und Kulturwissenschaft, als denn Informatik, wobei letztere seinerzeit von der Existenz des Internets der amerikanischen Subkultur auch eher nur überrascht wurde). Jedenfalls, wollen wir hier sagen, es gibt Doktoren, Professoren und nicht wenige Studierende, die Praxis schaffen im Internet. Viele Seiten für Kinder gehen aus solchen Projekte hervor. Statt dumm Daten zu schnüffeln, wird in der Arbeit mit den Kindern im Internet, Praxis zur Grundlage der Theorie.

Zu nennen wären da

Physik Für Kids (An der Uni Oldenburg)
http://www.physikfuerkids.de/

Chat der Kinderseiten (An der Uni Leipzig)
http://www.seitenstark.de/chat/

Oder Projekte von (ehemaligen) Studierenden, die im Umfeld der Universität entstanden, etwa bei einer Diplomarbeit.

Kidsville (Bielefeld)
http://www.kidsville.de/

News4Kids (Berlin)
http://www.news4kids.de/

Es kömmt halt nicht nur darauf an, die Kinderseitenlandschaft pixelweise mit Halbweisheiten zu begleiten, sondern sie zu mehren und zu stabilisieren. So ist es fragwürdig, lediglich festzustellen, dass irgend etwas im Internet nicht vor handeln ist, und dies von anderen zu erwarten, die womöglich wie so oft, ehrenamtlich arbeiten, und nun von allen als Websklaven gesehen werden.

Wir sind hier im Internet, und Internet macht man. Das ist daher schon etwas anders, als Fernsehen.

Ein Punkt, der uns nun wieder fehlt in all den Studien, ist die Frage:

Was soll denn nun das Internet überhaupt?

Geht man hier von einem neuen Unterhaltungsmedium aus, so geht man nicht von dem Internet aus, was eigentlich sich aufbaute. Internet ist wie wir oben sagten eine dezentrale Infrastruktur und nichts anderes. In dieser Gedankenwelt entstand die Blinde Kuh und ihre Eigendynamik. Vergleiche von "Kidsportalen" sind Quatsch mit Soße. Die Frage muss sein, haben nun die Kinder hierzulande den freien Zugang zu ihren Informationen, oder konnte sich aus anderen Interessen mehr die Desinformation und die Ablenkung der Kinder durchsetzen. Hat die Kidsportalisierung mit ihren FlashIntros und albernen Comic-Welten, die von dem ablenken, was man als Absicht verfolgt, nun eine Freies Neues Medium geschaffen, oder das vorhandene Freie Neue Medium eher sabotiert. Sind die großen Portale eigentlich wirklich Portale, oder warum führen kaum Hinweise von dort zur Kinderseitenlandschaft. Immerhin surfen viele Familien über diese Portale. Auch das fragen sich sogar einige große Portale. Wo ist denn da nun das Internet?

Auch, zu solchen Fragen finden sich Studien, etwa zur Kommerzialisierung, zum Verbraucherschutz, usw. aber nicht so einfach.

Eine berüchtigte Studie kam von Jugendschutz.net im Auftrag des Innenministeriums von Niedersachsen zum Thema Filter. Au weia, das gab aber Wellen. Hier stoppte letztendlich Jugendschutz.net den Glauben, dass alles gut sei, was es an Jugendmedienschutzlösungen gäbe. Das blöde war, so falsch war das ja nicht, aber es stoppte auch etwas den Mumm, sich mit diesem Thema dann weiter auseinander zu setzen. Von da an, hieß es, wenn es eine Filterlösung geben soll, die natürlich nur flankierend und nicht als Blocker die Kinderseitenlandschaft begleitet, dann aber muss da ordentlich Schmackes rein. Und ob dem dann so ist, darauf wirft nun eine Kommission (KJM) ein Auge. Niemand also kann hier weiterhin Unsinn verkaufen und Eltern Angst machen, ohne wirklich eine Hilfe zu sein. Mal lustig ein zwei Urls frei schalten oder Wörterchen blocken, das ist nun Geschichte. Nun ist aber auch deutlich geworden, dass der Jugendmedienschutz eher eine gesellschaftliche Aufbau werden wird, als denn ein Wunder durch eine Software-Klitsche, die das auch zum ersten mal macht. Seit 2004 kann man sagen, bemühen sich diverse Einrichtungen, ihre Kompetenzen mit denen anderer Einrichtungen zu vernetzen und zu bündeln. Weil Jugendmedienschutz, der bekanntlich ja vom Endverbraucher erwartet wird, und auch irgendwie ein Recht der Kinder darstellt, sogar gesetzlich eigentlich ja vorgeschrieben ist, soll nicht eine bedeutungslose Worthülse sein, sondern eines Tages so aufgestellt, dass die Informationsfreiheit der Kinder dabei nicht zu Schanden kommt (weil, wir leben ja noch in einer Demokratie) und eben, nicht ständig links und rechts Tretminen im Netz herum liegen, die unachtsam vielleicht auch eher gedankenverloren und manchmal sogar selbstverliebt da aufgestellt wurden. Ebenso muss man sich einig werden, wer bestimmt, was nun Jugendschutz sein soll, und dafür an Informationsfreiheit zu opfern ist? Es geht eben nicht nur um Jugendschutz.

Alle Studien und Bemühungen nützen natürlich gar nichts, wenn Medien weiter Unsinn erzählen. Daher gibt es auch Öffentlichkeitsarbeit einiger Institutionen.

Wir würden uns wünschen, wenn man nicht den Bibabutzemann immer vorkehren muss, um Handlungsbedarf zu sehen, sondern die Idee, einer freien Informationsgesellschaft auch für Kinder schon prickelnd und motivierend genug findet. Fast alle Institutionen, die sich hier bemühen, ob in Staat, Wirtschaft oder Gremien, sehen den Handlungsbedarf auch und gerade in der Stärkung der Kinderseitenlandschaft, und in der Öffentlichkeitsarbeit, jenseits der allgemeinen Desinformation deutlich zu machen, es gibt ein Internet für Kinder, man muss es nur noch wissen.

So wird man Lobbyarbeit aus Studien herauslesen. Manche ist mehr Beton, manche ist aber ausbaufähig und manche will sogar dazu lernen, weshalb der Austausch unter den Lobbys natürlich eines der wichtigsten Studien sein wird.

Ebenso finden Veranstaltungen statt, die selbstmurmelnd die Lobbyisten laden (zu denen irgendwie auch die Blinde Kuh bereits gehört, fragen sie uns blos nicht, wie es dazu nun wieder kam) um den Stand der Dinge heraus zu kitzeln, aber auch um neue ToDos und Dringlichkeiten aus zu arbeiten, weil nur Labern bringt es ja auch nicht.

Auch diese Ergebnisse lohnen sich auf zu sammeln.

Studien, die am Ende nur einen anderen Fernsehkanal vorschlagen, den es mit studentischer Infantilität zu schönen gilt, sind am Internet am Ende voll vorbei geschossen. Es muss verstanden werden, dass dies ein Netz von Seiten ist, und dass das Internet ein dezentrales Neues Medium bleiben sollte.

Alles zusammen ist das Internet der Kinder.

Damit sei gesagt, warum es schwer sein wird, aus den Daten der Betreiber allein schlau zu werden und warum es fraglich wird, ein zwei Betreiber zu anlysieren.

 
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