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Am Wochenende geht es zum
Powwow
Im Großen und Ganzen unterscheidet sich der
Alltag indianischer Kinder nicht sehr von Eurem. Doch obwohl die meisten Indianer heute
ein modernes Leben führen, gibt es doch noch viele, die ihre Kultur und ihre
Traditionen pflegen. Für die Indianer, die in Deutschland leben, ist das jedoch
gar nicht so einfach, denn vieles von dem, was die indianischen Stämme in Amerika tun,
kann man hier in Deutschland nicht machen. So haben zum Beispiel die verschiedenen Stämme
Tänze, die nur von Stammesangehörigen getanzt werden dürfen und Zeremonien, die nur auf
Stammesland durchgeführt werden.
Glücklicherweise gibt es ein indianisches
Tanzfest, bei dem alle tanzen und singen können, egal von welchem Stamm sie kommen. Diese
indianischen
Volksfeste nennt man Powwows". Ausgesprochen wird das
Pauwau und nicht etwa
Pov-wov. Die Powwows haben auch nichts mit
der Zeichentrickfigur zu tun, die Ihr im Fernsehen sehen könnt. Der kleine gezeichnete
Indianer in dieser Serie heißt Powwow". Das ist aber völliger Quatsch mit
Soße. Ein Kind Powwow" zu nennen wäre genauso, als würden wir ein deutsches
Kind Volksfest" taufen. Powwows gibt es nicht nur in den USA und in
Kanada, sondern auch in Deutschland. Unser
Verein organisiert solche Powwows und jeder ist herzlich willkommen.
Es gibt gutes Essen und alkoholfreie Getränke. Alkohol ist beim Tanzen und Singen nicht
erlaubt, weil das Tanzen und Singen etwas ganz Besonderes ist. Beim Powwow gibt es auch
eine ganze Menge Händler, die indianischen Schmuck, Kunstgewerbe oder verschiedene
Materialien verkaufen, die man zur Herstellung einer Tracht braucht. |