Wahrheit oder Traum?
Ich heiße Sonja (12) und
komme aus Rheinland Pfalz.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen meiner Geschichte.
Schweißgebadet wachte ich mitten in der Nacht auf. Ich schaute auf
meinen Wecker: 2.30Uhr.
Ich erschrak! Was war das? Ein seltsames Rufen oder Schreien war zu
hören. Es kam von draußen! Ein Schauer überfiel mich. Ich hatte
Angst.
Langsam ging ich zum Fenster und schaute hinaus. Nichts! Aber gerade
als ich mich umdrehte... da hörte ich es schon wieder, dieses Rufen.
Was war das? Ich schaute raus. Dort, hinter einer dicken Eiche,...
die Blätter wackelten etwas.
Und schon wieder, dieses rufen! Waren es meine Freunde, die mich nur
erschrecken wollten? Oder dieser doofe Nicki aus der Schule? Aber
würde sich wirklich, um 2.30Uhr, jemand vor meinem Haus hinter einer
dicken Eiche herumtreiben, um mich zu erschrecken? Das schien mir
eher unwahrscheinlich. Aber was war es dann? An Geister, Mumien oder
ähnliche Gestalten, glaubte ich nicht!
Ich beschloss hinaus zu gehen und mich zu vergewissern, dass es nur
der Wind war, der in dieser Nacht extrem um das Haus pfiff. Als ich
die Holztreppe runter ging, erschrak ich bei jedem knacksenden
Schritt. Umso näher ich an die Haustür kam, gruselte ich mich immer
mehr! Ich drehte den Türknauf um und... schon wieder, dieses
Schreien. Dieses mal glaubte ich "Hilfe!!!!" zu hören! Meine Füße
zitterten. "Hallo" rief ich mit klappriger Stimme in die Dunkelheit.
Nichts! Doch da... da hörte ich es schon wieder. Jetzt konnte ich
genau hören, was gerufen wurde! "Hilfe, Hilfe, hört mich denn
keiner! Hilfe." Ich konnte genau hören, dass es sich um eine
Mädchenstimme handelte. Die Stimme kam direkt von der dicken Eiche.
Die Stimme kam mir nicht bekannt vor. Ich ging mit langsamen
Schritten auf die Eiche zu. Schon wieder... schon wieder bewegten
sich die Äste des Baumes.
Ich beschleunigte meine Schritte und trat hinter den Baum. Und
wirklich. Es war ein kleines Mädchen, welches von einem Mann in
einem schwarzen Mantel festgehalten wurde. Noch einmal rief das
kleine Mädchen: "Helft mir!" Ich nahm allen Mut zusammen und nahm
den Mann am Arm und drehte ihn von dem Mädchen weg. Aber da... das
Blut gefror mir in den Adern... da... da stand ein, ein Vampir vor
mir. Er war kreidebleich und hatte weiße spitze Vampirzähne. Seine
schwarzen Haare glänzten im Mondlicht. Er rief: "Ja, wie schön,
gleich noch eine Vorspeise. Hahahahahaha, so ein Glück hat man nicht
alle Tage. Jungejungejunge. Das hätte ich nicht gedacht. Er hielt
mich fest und setzte mit den Zähnen an meinem Hals an. Doch da...
ich hörte ein schrilles Klingeln. Mein Wecker...!
Scheinbar hatte ich alles nur geträumt. Ich ging ins Badezimmer,
nahm meine Haarbürste und kämmte meine Haare. Da... an meinem Hals
waren nebeneinander zwei Stiche und mein Gesicht war kreidebleich. |
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