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Das eiserne Herz von König Schwabenherz
Ich heiße Thomas, komme aus Brugg (Schweiz). 
Ich bin 13 Jahre alt und besuche die 2. Bezirkschule.

Es war einmal ein Prinz, der strebte nach Macht, Anerkennung und Reichtum. Als er zum König ernannt wurde, rüstete er sich für den Krieg. In 5 Jahren besaß er eine große Streitmacht. Er kämpfte gegen die anderen Königreiche und nahm sie ein. Die Könige wurden gefangen genommen und die Diener wurden unter seine Herrschaft gestellt.

Er nahm zu an Macht und Reichtum und obwohl er alle Güter der Welt besaß, war er doch nicht glücklich, denn sein Herz war aus Eisen und nicht aus Fleisch und Blut.

Eines Tages lud der König die besten Chirurgen vom ganzen Land ein, denn er erhoffte sich eine Herztransplantation. Leider musste jeder Chirurge vor dem König bekennen, das er zu wenig Ahnung von Herztransplantation hatte. 

So wurde der König sehr traurig und er schickte die Chirurgen nach Hause. In der Nacht hatte der König einen seltsamen Traum. Er sah sein metallenes Herz, das zu einem Menschenherz schmolz, und zwar nachdem er in die Sonne schaute und den großen Frieden zu den Menschen gefunden hatte. 

Am nächsten Morgen wachte er auf. Er rief alle seine Wahrsager zu sich und sprach: "Wer von euch meinen Traum deuten kann, will ich reich belohnen" und ein jeder trat vor den König und sprach: "Ich weiß des Königs Rätsels nicht" und sie traten hinaus. Als niemand mehr da war, kam durch die Tür ein Diener des Königs herbei gerannt und sprach: "Draußen vor der Stadt habe ich einen jungen Pfarrer gesehen, der kann ihnen den Traum deuten. 

Der König befahl ihm, "hol den jungen Pfarrer, ich will sehen ob er meinen Traum deuten kann" und der Diener ging hinaus, holte den jungen Pfarrer und kam mit ihm zurück. 

Der junge Pfarrer trat vor den König verbeugte sich und sprach: "Ich will Ihnen, Herr König Schwabenherz den Traum deuten" und er begann: "Sie sahen ein Herz aus Metall, es war hart und traurig. Dann sahen sie, wie das Metallherz zu einem Menschenherz schmolz und zwar durch die Wärme der Sonne und durch den inneren Frieden mit den Menschen." Der König war erstaunt, dass der Pfarrer den Traum kannte, aber er sagte nichts. Der Pfarrer fuhr weiter: "Wenn sie das Fenster öffnen und in die Sonne schauen und mit den Menschen Frieden schließen, so wird der Traum offenbar werden und sie werden ein Menschenherz erhalten.

Der König war sehr gerührt von der Traumdeutung, deshalb stand er auf und ging ans Fenster, machte es behutsam auf, und schaute in die Sonne wo er über sein Leben nachdachte und seine Schuld erkannte. Er merkte, dass Reichtum und Macht weniger zählten als die inneren Werte, die Gesundheit und die Mitmenschen. So geschah es, das sein Herz zu einem Menschenherz schmolz. Er ließ die anderen Könige frei mit ihren Dienern, gab ihnen ihr Land zurück und hat seither mit ihnen Frieden geschlossen.

 
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