Der
Ring der Macht
Eine
Geschichte von
Gilles (11)
Ich bin elf Jahre alt
(bald zwölf). Meine Lieblingsbeschäftigung ist es Bücher zu
schreiben ( 50-75 Seiten)
Das Buch, das mich am meisten fasziniert ist " Harry Potter und
die Heiligtümer des Todes"
"Nun macht schon, bewegt euch, wir
haben nicht den ganzen Tag Zeit!" Immer musste Christoph uns
hetzen. Wir schnitten gerade die letzten Hecken durch, die uns
im Weg waren, dann standen wir vor dem Tempel der Sonne.
Christoph war 28 Jahre alt und arbeitslos. Er hoffte, dass er,
wenn er den legendären Schatz finden würde endlich seine
Schulden begleichen konnte. Joe war 34 und tat es einfach, um
dem täglichen Alltag zu entkommen.
Tebethis hingegen strebte geradezu nach Macht, Ansehen und Ruhm.
Sie waren seit 2 Wochen im Südafrikanischen Dschungel unterwegs,
ohne auch nur eine Spur zu finden. Doch jetzt sahen sie den
Tempel. Wir packten unsere Schwerter ein und begannen, die
Treppenstufen des Palastes zu erklimmen. Oben auf der Spitze war
eine schwarze Holztür. Joe nahm seine Pistole raus. Tebethis
hingegen schlug mit seiner Faust gegen die Tür, die sofort in
sich zusammenbrach. "Natürlich geht es auch so, wenn man ein
angeberischer Sturkopf ist und heilige Tempel zerstören will!",
schnaubte Christoph. Doch Tebethis konnte den Schatz geradezu
reichen. "Bewegt euch, nun macht schon!" So einfach wie Tebethis
dachte, war es gar nicht, mit voll bepackten Rucksäcken und
Schlafmangel durch den Flur, welcher umringt von Säulen war, zu
gehen. "Orthes Witteto Mintree Ikatest", las Christoph an der
Wand.
"Was bitte soll das heißen?", fragte Tebethis. Doch in seiner
Stimme war erkennbar, dass es ihn wenig interessierte. "Scheinen
alte Flüche zu sein, ja...damals schien man zu glauben, dass
wenn man nicht sorgfältig aufpasst, machtsüchtige Eindringlinge
herkommen." "Hätten sie eben nicht so prahlen dürfen, mit ihrem
Heiligtum... dem Schatz!" In seinen Augen funkelte die Gier.
"Hinter dieser Tür sollte es sein!" Christoph öffnete sie. Sie
standen nun in einem kreisrunden Raum, der nur durch die Sonne,
die durch ein paar Löcher ragte, beleuchtet war. In der Mitte
stand eine Säule und oben glitzerte etwas. Es war ein goldener
Ring. Der Ring schien Joe und Tebethis gegeneinander
aufzuspielen. "Ich bekomme diesen Ring!" "Vergiss es, ich bin
der Expeditionsleiter!" Und schon war Joe auf ihn gestürzt und
warf ihn zu Boden. Er stieß ihn von sich weg und stand erneut
auf. Immer wieder stießen sie sich gegenseitig zu Boden, bis Joe
schließlich die Pistole gezückt hatte und sie auf Tebethis
richtete. Er sprang beiseite und der Schuss traf den Boden.
"Nein, hört auf, hört auf!" Am Ende würde sich noch einer
wehtun. Christoph wusste, dass die beiden den Ring wollten also
wusste er genau, was er tun musste. Christoph stieß so fest er
konnte gegen die Säule, die umkippte und den Ring, auf dem Boden
aufschlagend, zerbrechen ließ. Sofort steckte Joe die Pistole
wieder in seine Tasche. "Tut mir Leid, man, das Ding hat mich
irgendwie beherrscht." Sie entschuldigten sich beide, gaben sich
die Hand und gingen mit Christopph nach Hause. Etwas so
mächtiges sollte wirklich nie in den Händen von Menschen landen,
weil es eben gerade mächtig ist und man, wenn man machtgierig
ist, Dinge tut, die man später bereuen wird. Und so lebten sie
(hoffentlich) glücklich bis ans Ende ihrer Tage. |
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