| Der
Nikolaus sagte: "So geht das nicht mehr weiter! In sechs
Wochen ist Weihnachten und ich habe immer noch kein Rentier. Ohne
Rentier bin ich viel zu langsam. Letztes Jahr wurde es Februar,
bis alle Kinder ihre Geschenke bekamen!" So nahm sich der
Nikolaus vor, gerade heute nach dem Mittagessen in die Stadt zu
gehen und ein Rentier zu kaufen. Er fuhr mit dem Zug in die Stadt,
ging in einen Laden und kaufte ein Rentier. Als er wieder zu Hause
war, taufte er das Rentier Rudolph.
Der Nikolaus besaß einen Ball.
Den verschenkte er Rudolph. Als dieser mit dem Ball spielte, fiel
er ins Wasser. Rudolph sprang hinterher, um ihn zu holen. Doch als
das Rentier im Wasser war, kam ein riesiger Windstoß und
schwemmte Rudolph weg. Er schwamm bis nach Goldau.
Dort sah er auf einem
Schulhausplatz viele verschiedene Tiere. Die sagten: "Geh in
das Schulhaus. Dort musst du in die Klasse 3a. Als er vor der Tür
stand, las er da: Ruth Zumbühl / Caroline Bühler. Er klopfte an:
Michelle öffnete ihm. Serkan sagte: "Was ist denn das für
ein komisches Tier?" "Das ist ein Rentier," sagte
Simona. Als Frau Zumbühl das Tier sah, sagte sie: "Du bist
sicher hungrig!" Sie gab ihm etwas Heu und fragte nach seinem
Namen. "Ich heiße Rudolph und gehöre nach
Weihnachtshausen". "Ich weiß wo das ist", sagte
Nicolas.
Nach der Schule brachte Nicolas
das Rentier nach Hause. Lukas war am lautesten und rief den beiden
nach: "Tschüss Rudolph."
Als Rudolph zu Hause war, freute
sich der Nikolaus sehr und bedankte sich bei Nicolas. Rudolph
besuchte die Klasse 3a in Goldau oft. Er hatte viele Freunde
gefunden.
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