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Blinde Kuh
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Das Rätsel um Conny

Eine Geschichte von Linda (13)

Klara saß über den Hausaufgaben. Ihr Kopf brummte. Die Matheaufgaben waren mal wieder irre schwer und sie musste ihre ganze Aufmerksamkeit in die knifflige Gleichung stecken. Die Schule war insgesamt sehr schwer, seitdem sie in der 7. Klasse war. Es war viel leichter, noch vor ein paar Wochen. Da konnte sie noch locker den Sechstklässlerkram erledigen. Aber nun? Plötzlich klingelte das Telefon. Da außer Klara gerade niemand zu Hause war, ging sie ran. "Hey Klara, ich bin's! Sag mal, hättest du Lust mit mir ins Kino zu gehen?" Es war Conny, Klaras beste Freundin. Sie seufzte. "Ich kann nicht. Ich sitz noch immer über diesen Gleichungen. Du weißt ja, ich versteh das nicht so ganz. Kannst du das etwa?" "Och, ich hab's noch nicht gemacht", klang es im Telefonhörer. Klara war verblüfft. "Du machst deine Hausaufgaben nicht? Ich bin das ja gewohnt von dir, aber hör mal, das ist extrem viel! Das kannst du morgen nicht von mir abschreiben!" Conny lachte: "Ach komm schon, ich sag einfach ich hab's nicht kapiert. Stimmt ja auch irgendwie!" Klara sagte noch einmal klar und deutlich, dass sie nicht ins Kino mitgehen konnte. Dann verabschiedete sie sich und versuchte weiterhin, die Gleichungen zu lösen.

Als Klara am nächsten Tag zur Schule kam, war sie total fröhlich. Sie hatte gestern endlich kapiert, wie diese Gleichungen funktionierten. Conny schien geistlich noch in ihrem Bett zu liegen und zu schlummern. "Conny, hallo! Na, wie geht's?", fragte Klara fröhlich. Conny antwortete total verschlafen: "Schlecht- gestern Abend wollte ich unbedingt noch diesen spannenden Krimi ansehen. Mann, ich hätte doch nicht wissen können, dass der Film bis um zwölf Uhr geht. Die Zeit ist echt wie im Flug vergangen!" "Hm", meinte Klara und zupfte sich ihren blonden Pferdeschwanz zurecht, "vielleicht hättest du mal in der Fernsehzeitschrift nachsehen sollen. Was ist denn zur Zeit los, du stehst echt zur Zeit total auf'm Schlauch!" Conny gähnte und antwortete: "Nicht wichtig. Konzentrieren wir uns auf den Unterricht, ja?" Klara nickte. 

Als Klara am Mittag die Hausaufgaben fertig hatte, rief sie Conny an. Vielleicht wollte sie ja heute mit Klara ins Kino gehen. Als Entschädigung, weil sie gestern keine Zeit hatte. "Nee, lass mal. Ich hab noch so viel zu tun!", meinte Conny. "Na, jetzt bin ich aber erstaunt. Was musst du denn machen?", fragte Klara. Conny traf die Frage wohl etwas plötzlich, denn sie antwortete: "Ach, äh... ich muss noch mein Zimmer aufräumen... und.... so...." Als die beiden sich verabschiedet hatten, begann sich Klara Sorgen zu machen. Was war denn in letzter Zeit mit Conny los?

Am nächsten Tag bekam sie endlich die Antwort. Sie hatte nämlich Geburtstag und lud ihre Freunde zu sich ein. Alle kamen gleichzeitig und sangen Klara ein Geburtstagsständchen. Sie freute sich sehr. Zuerst kam Sarah herein und überreichte ihr Geschenk. Dann Susi, Carina und anschließend Conny. Sie brachte eine auffällig gestaltete Torte mit und sagte: "Du hast dich sicher gefragt warum ich in letzter Zeit so seltsam war. Nun, es dauerte ein paar Tag bis ich diese Torte fertig hatte. Das habe ich vorher im Rezept gelesen und schon ein paar Tage früher angefangen! Sei mir nicht böse, okay?" Klara lachte. "Natürlich nicht! Na komm, die Torte sieht echt gut aus. Die müssen wir sofort vernaschen!" Und schon bald war die Torte weg. Lecker!

Ende!

 
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