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1.Kapitel - VORGESCHICHTE
Stefan der Strafrichter hatte
immer schon ein Gefühl für Gerechtigkeit, deswegen liebte er
diesen Beruf. Er habe eine besondere Gabe für so etwas, sagte der
Zauberer vom Königreich Wiehießesdochnoch, der den Namen H.
Zacharias hatte. Was das H in seinem Namen heißen sollte wusste
keiner. Manche behaupteten einfach nur Herr, andere Hanibal oder
Hector. Sie waren sich nur in dem einig, dass er einen seltsamen
Namen hatte.
Doch zurück zu Stefan. Er befand
sich im Wald ohne Wiederkehr. Gott sei Dank war er nicht alleine.
Denn es gab eine Schar anderer Verzauberten: Simon der Saubattler,
Harald der Hauer, Michaela die Milchverkäuferin, Jutch der
Jaucheverkäufer, Monika die Ministerin, Karl der Kerzenzieher,
Michael der Massenmörder, Michael der Massakrierer (diese Namen hörten
sich furchtbar an, aber diese Leute waren sehr nett und gute
Freunde von Stefan), Marcel der Müllmann, Jan der Jodelkaiser,
Felix der Furzkissenmacher, Tobi der Totengräben und schließlich
Michael der Maurer.
Den restlichen Teil der
Geschichte erzählt euch Stefan selbst, weil ich es schon langsam
satt habe, dass meine Geschichten, die ich schreibe, immer außer
Kontrolle geraten.
2.Kapitel
- Die
Zauberprüfung
An dieser Stelle übergab mir der
Autor das Buch, da ich es selber besser erzählen kann und er nur
ein stümperhafter Amateur ist (ich hoffe, das hat er nicht
gelesen). Hier beginnt ab sofort die richtige Geschichte. Wer den
Prolog schon gelesen hat ist selber schuld.
Ich, Stefan der Strafrichter mit
der besonderen Gabe zur Gerechtigkeit, werde der Nachfolger von
dem im 150.Lebensjahr im Schlafe gestorbenen H. Zacharias. Mit nur
einer einzigen Aufgabe wäre ich der rechtmäßige Herrscher über
den Wald ohne Wiederkehr, dem Felsgrund der Fiesheit, dem Reich
der Rachsucht und das Land des Zauberers, wo auch der Wald der
menschenfressenden Rehe liegt. Ich muss ein Gedicht über ein
gewisses Fideldingsbums schreiben, mit genau 333 Wörtern.
Ich werde morgen aufbrechen aber
jetzt denke ich noch darüber nach, was ich als Nachfolger von H.
Zacharias verändere. Ich denke, ich werde die Steuern etwas
senken und die Monatsrationen von Wasser erhöhen, um die
Wirtschaft etwas besser zumachen. Und ich werde für Gerechtigkeit
sorgen, wegen meiner Gabe. Ein großes Schloss werde ich bauen
lassen, das vom alten Zacharias ist sowieso schon abrissreif. Und
ich werde lernen, lernen und nochmals lernen. Damit ich alle
Zaubersprüche beherrsche und sie auch jederzeit nutzen kann. Und
das war auch schon das zweite Kapitel.
3.Kapitel
- Eine
Herrschaft beginnt
Ich habe die Prüfung geschafft möchte
aber lieber nicht das Gedicht aufsagen. Es fängt mit „Es war
einmal ein Fideldingsbums, dass...“ und hört mit „Und so
lebten sie glücklich bis ans Ende ihrer Täge.“ auf. Mir fiel
kein anderes Wort für „Tage“ ein, das sich auf „träge“
reimte...
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