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The neverending story

eine Geschichte von Stefan (12)
aus St. Florian bei Linz in Österreich

 

1.Kapitel - VORGESCHICHTE

Stefan der Strafrichter hatte immer schon ein Gefühl für Gerechtigkeit, deswegen liebte er diesen Beruf. Er habe eine besondere Gabe für so etwas, sagte der Zauberer vom Königreich Wiehießesdochnoch, der den Namen H. Zacharias hatte. Was das H in seinem Namen heißen sollte wusste keiner. Manche behaupteten einfach nur Herr, andere Hanibal oder Hector. Sie waren sich nur in dem einig, dass er einen seltsamen Namen hatte.

Doch zurück zu Stefan. Er befand sich im Wald ohne Wiederkehr. Gott sei Dank war er nicht alleine. Denn es gab eine Schar anderer Verzauberten: Simon der Saubattler, Harald der Hauer, Michaela die Milchverkäuferin, Jutch der Jaucheverkäufer, Monika die Ministerin, Karl der Kerzenzieher, Michael der Massenmörder, Michael der Massakrierer (diese Namen hörten sich furchtbar an, aber diese Leute waren sehr nett und gute Freunde von Stefan), Marcel der Müllmann, Jan der Jodelkaiser, Felix der Furzkissenmacher, Tobi der Totengräben und schließlich Michael der Maurer.

Den restlichen Teil der Geschichte erzählt euch Stefan selbst, weil ich es schon langsam satt habe, dass meine Geschichten, die ich schreibe, immer außer Kontrolle geraten.

2.Kapitel - Die Zauberprüfung

An dieser Stelle übergab mir der Autor das Buch, da ich es selber besser erzählen kann und er nur ein stümperhafter Amateur ist (ich hoffe, das hat er nicht gelesen). Hier beginnt ab sofort die richtige Geschichte. Wer den Prolog schon gelesen hat ist selber schuld.

Ich, Stefan der Strafrichter mit der besonderen Gabe zur Gerechtigkeit, werde der Nachfolger von dem im 150.Lebensjahr im Schlafe gestorbenen H. Zacharias. Mit nur einer einzigen Aufgabe wäre ich der rechtmäßige Herrscher über den Wald ohne Wiederkehr, dem Felsgrund der Fiesheit, dem Reich der Rachsucht und das Land des Zauberers, wo auch der Wald der menschenfressenden Rehe liegt. Ich muss ein Gedicht über ein gewisses Fideldingsbums schreiben, mit genau 333 Wörtern.

Ich werde morgen aufbrechen aber jetzt denke ich noch darüber nach, was ich als Nachfolger von H. Zacharias verändere. Ich denke, ich werde die Steuern etwas senken und die Monatsrationen von Wasser erhöhen, um die Wirtschaft etwas besser zumachen. Und ich werde für Gerechtigkeit sorgen, wegen meiner Gabe. Ein großes Schloss werde ich bauen lassen, das vom alten Zacharias ist sowieso schon abrissreif. Und ich werde lernen, lernen und nochmals lernen. Damit ich alle Zaubersprüche beherrsche und sie auch jederzeit nutzen kann. Und das war auch schon das zweite Kapitel.

3.Kapitel - Eine Herrschaft beginnt

Ich habe die Prüfung geschafft möchte aber lieber nicht das Gedicht aufsagen. Es fängt mit „Es war einmal ein Fideldingsbums, dass...“ und hört mit „Und so lebten sie glücklich bis ans Ende ihrer Täge.“ auf. Mir fiel kein anderes Wort für „Tage“ ein, das sich auf „träge“ reimte...

Mehr Geschichten von Stefan findet ihr im Archiv.

 

 
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