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Lora liebt die Sommerferien, tja eigentlich alle Ferien, aber
die Sommerferien am liebsten.
Dieses Mal war es besonders schön, nämlich Lora fliegt mit ihrer
Familie zusammen nach Brasilien. Im Flughafen sah Lora zwei
gleiche Mädchen die alles gleich anhaben. Ihre Kleider waren
gleich und ihre Sonnenbrillen, aber ihre Haare nicht. Von einer
sind sie braun und von der anderen blond. Lora fragt Virginia,
die Mutter von ihr: „Fliegen die auch nach Brasilien?“
„ Ja, ich glaube schon.“, sagte Virginia. „Fliegen denn alle
hier und dort in der Schlange nach Brasilien?“, fragte Lora.
Martin, der Papa von Lora sagt: „Natürlich!“ Als sie sich auf
den Weg machen zum Flugzeug, gibt Dani (Daniel), Loras 1 Jahr
älterer Bruder an: „Ich sitze am Fenster! Ich sitze am Fenster.
Haha!“ „Na und ich doch auch.“, sagte Lora. „Natürlich sitzt
jeder am Fenster, nur Papa sitzt neben dir Dani und ich sitze
neben dir Lora.“, sagt Virginia. „Ja, ja!“, murmelten die
Kinder. Wir wissen es doch schon, Mama.“, sagte Lora. „Ja, ne!“,
sagte auch Dani. „Im Flugzeug schlafe ich“, sagte Lora und das
tat sie auch. Sie schläft sehr lange. Da aßen Virginia, Martin
und Dani und tranken was. Als Lora aufgewacht ist, musste sie
auch was essen und was trinken. „Und hasst du gut geschlafen
Schätzchen?“, sagte Virginia bevor sie was machte. „Ja. Wie viel
Uhr ist es?“, fragte Lora verschlafen. „8:00 Uhr und schau mal
wir sind schon in Cruzeiro do Sul.“, sagte Virginia. „Hallo
Lora“, sagten Martin und Dani auch. Dann waren sie endlich in
Brasilien. Als sie ausgestiegen sind war es sehr, sehr heiß.
„Mann, ist es heiß hier!“, sagte Lora. „Mama wie viel Grad ist
es?“ „Es ist 40 Grad oder, Martin?“ „Eh, ja, genau es ist 40
Grad.“
Als sie schon im Hotel angekommen sind, mussten sie erstmal die
Koffer abgeben. Die Hotelpagen brachten die Koffer hoch. Aber da
war die Familie schon längst oben den Zimmern. „Wow, sind diese
Zimmer schön.“, sagte Lora, „ja.“, sagte auch Dani. „Du schläfst
mit Dani und ich mit Papa, okay Lora?“ „Okay. Wenn´s sein
muss.“, murmelte Lora. Nachdem sie Mittagessen waren, geht Lora
mit ihrer Familie zusammen zum Strand. Nach einer halben Stunde
hatten Martin, Dani und Virginia keine Lust mehr zum planschen,
aber Lora hatte noch Lust. „Bitte! Noch ein paar Minuten!“,
bettelte Lora ihre Eltern an. „Lora, ich weiß es hat dir spaß
gemacht, im Wasser zu planschen, uns hat es ja auch spaß
gemacht, aber irgendwann wird es auch wieder langweilig wie zum
Beispiel jetzt. Also kommst du jetzt mit oder nicht?“, sagt
Virginia, aber gerade als Lora antworten wollte, sagte Martin:
„Oder wir lassen Lora hier und gehen hoch und außerdem ist Lora
schon groß genug dafür und sie weiß auch wo unser Zimmer ist.“
„Äh, ich bleibe hier, ich komme dann zum Abendessen.“,
entscheidet sich Lora. „Gut“, sagten beide Eltern wie aus einem
Mund. „Okay, wir lassen Lora…“ „Ja, ja wir haben es verstanden
Martin.“, sagte Virginia. Also gehen Martin, Dani und Virginia
ins Hotel. Lora guckt noch einmal zu ihnen und dreht sich wieder
um. Sie planschte im Wasser rum, bis sie ein…ein Hai sah.
Erschrocken rannte sie zum Ufer. Ob es ein echter Hai war? Nein,
es war kein echter Hai, zum Glück. Es war nur ein Junge, der nur
oben aus Plastik eine Flosse hat die wie vom Hai aussieht. „Du
hast mich ja erschreckt.“, sagte Lora zu dem Jungen. „Oh habe
ich dich wirklich erschreckt? Cool. Äh ich meinte,
Entschuldigung.“, sagte der Junge, „wer bist du?“ „Ich? Ich bin
Lora.“, sagte Lora und fragte ihn, „und wer bist du?“ Da
antwortete der Junge: „Ich bin Jonas. Wollen wir zusammen
tauchen gehen?“ „Ja, ich würde gerne, aber ich habe keine
Taucherbrille.“, sagte Lora.
„ Ach die gibt’s hier überall, nur für drei Dollar.“ sagt Jonas
freundlich. Lora weiß was Dollar ist, Geld, also wie Euro. Als
es Abendessen gab, hat Lora ihre Familie schnell gefunden,
nämlich ihr Vater, also Martin, hat eine blaue Sonnenbrille und
ein blaues T-Shirt an, das kann man sehr gut erkennen. Und sie
wahren die ersten, die da wahren. Als sie sich dann an den Tisch
setzte, sagte Lora: Ich habe einen Freund, er heißt Jonas!“, „Du
hast einen Freund, der Jonas heißt?“, fragte Martin. „Ich dachte
du magst keine Jungs.“ „ Ja, den mag ich halt.“, sagte Lora zu
ihrem Vater. „Ach so“, sagt Martin mit vollem Mund. Dann erzählt
sie wie sie sich getroffen und was sie gespielt haben. Danach
fragte sie ihre Eltern ob sie eine Taucherbrille bekommt. Die
Eltern überlegten kurz, dann sagte Virginia: „Okay, aber wir
haben keine Doller Scheine.“ „Oh.“, sagte Lora traurig. „Es tut
uns Leid“, sagt Virginia schuldig. Dann geht Lora zum Strand und
da wartet auch schon Jonas auf sie. „Und“, fragte Jonas, „hast
du eine gekriegt?“
„Nein, eigentlich hätte ich eine gekriegt, nur weil wir keine
Doller Scheine haben!“, sagte Lora wütend und traurig. „Ach, ist
doch egal“, sagte Jonas freundlich, „ich hab´ hier eine
Taucherbrille für dich, falls du keine bekommen hast.“ „Oha“,
sagte Lora überrascht. Jetzt hat Lora genau die gleiche
Taucherbrille wie Jonas. „Wow das ist ja die beste Taucherbrille
die ich je hatte!“, schrie sie volltönend. Das war wirklich die
beste Taucherbrille die man je haben kann. Sie hatte einfach
alles. So ging Lora mit ihrer neuen Taucherbrille und Jonas in
den Strand. Sie tauchten, planschten und taten noch andere
Dinge. Das ist viel schöner als alleine zu planschen, fand Lora.
Dann sah Lora die zwei Mädchen die sie im Flughafen gesehen
hatte.
Sie waren ganz blöde Angeber, sie gingen wie ein Topmodell. Sie
schwammen gar nicht im Strand, sie legten sich nur in den
Liegestuhl und genossen die Sonne. Auf einmal stehen sie auf und
gehen auf Lora zu. Die eine sagte: „He guck mal, da ist ja das
Mädchen vom Flughafen!“ „Ja.“, sagte die andere. „Die ist ja so
blöd… und, und so komisch.“
„Hört sofort auf Lora zu ärgern!!!“, verteidigte Jonas Lora.
„Ihr seit ja soo doof.“ „Äh, aha denkst du?“, sagten sie ganz
komisch. „ Papi, komm sofort her.“ Da kam ein riesengroßer Mann.
„Was ist denn, Daniella?“, fragte der Mann freundlich. Da sagte
Daniella: „Diese beiden hier, die haben uns geärgert.“
„Aber…aber das stimmt doch gar nicht! Sie haben mich
beleidigt.“, rief Lora laut. „Ist das wahr Daniella und Ariella?“,
fragte der Vater von den beiden. „Nein, das stimmt nicht. Sie
lügen, bitte glaub uns Papi!“, sagten Daniella und Ariella, mit
einer ganz vertraulichen Stimme.
Jetzt schimpfte der Vater ganz laut. Dann gingen Lora und Jonas
zu ihren Eltern, aber erzählten ihnen gar nichts davon.
Inzwischen konnte Lora beide Zwillinge unterscheiden.
Daniella ist die mit den braunen Haaren und Ariella ist die mit
den blonden Haaren.
Am Tag wo Jonas wieder nach Deutschland flog, spielten Lora und
Jonas noch, bis Jonas gehen musste. Als Jonas mit seinen Eltern
weg fuhr, winkte Lora ihm solange zu, bis er nicht mehr zu sehen
war. Danach ging Lora und ihre Familie zum Strand und Lora baute
große Sandburgen.
Da kamen die Zwillinge und sagten „Oh, die arme kleine Lora
sitzt da und baut eine Sandburg. Na, ist dein geliebter Jonas
weggeflogen? Jetzt bist du nicht mehr so mutig, ne!
Sie lachten und Lora sagte: „Hä, wo her wisst ihr unsere Namen?“
„Wir haben sie gehört.“ Dass sagten sie zuletzt und
verschwanden. Am folgenden Tag fuhren Lora und ihre Familie nach
Brasilia, dass ist die Hauptstadt von Brasilien. Als sie
angekommen sind gingen sie in eine große Einkaufspassage, die
Centro de Compras hieß. Auf Deutsch heißt das Einkaufszentrum,
hatte Martin ihr erklärt, denn er konnte bisschen portugiesisch.
In dieser Einkaufspassage sind sehr viele Leute. Lora und ihre
Familie gingen in viele Läden.
Lora ging gerade aus und sang ein selbst gedichtetes Liedchen.
Das ging so: Lalala, lalala. Hallo ich heiße Lo-ora und ich bin
jetzt in Brasilia. Oleolea, oleolea, oh-oh-oleolea…
Sie wollte ihre Eltern etwas fragen, aber als sie hoch guckte,
waren ihre Eltern nicht mehr da. Sogar Dani war nicht mehr da.
Wo waren sie denn bloß? Lora schaute sich um. Sie waren nicht
da, sie waren nirgends wo. Lora kullerten die Tränen in die
Augen. Jetzt musste sie ein bisschen weinen. Auf einmal kamen
ein Mädchen und ein Junge. Die sind ungefähr so groß wie Lora.
Der Junge hatte goldene Haare und das Madchen blonde mit
goldenen und braunen Strähnen. Lora guckte schnell weg. Das
Mädchen tippte sie an und sagte: „Ola!“ „Was“, rutschte es Lora
dann raus. „Ah, du sprichst Deutsch.“ Lora staunte und sagte
dann: „Du kannst auch Deutsch!“ „Ja, weil mein Vater aus
Deutschland kommt und meine Mutter aus England, aber dann sind
wir nach Brasilien gezogen und außerdem haben ich und mein
Bruder auch so ein bisschen brasilianische Namen. Übrigens, ich
heiße Filipa und das ist mein Zwillingsbruder Filipe!“, sagte
Filipa, „und du? Wie heißt du?“ „Ich heiße Lora.“, antwortete
Lora, „ich finde meine Eltern nicht mehr.“ „Du arme“, sagten
Filipa und Filipe. Auf einmal klingelte ein Handy. Das klingeln
kam aus Filipas Hosentasche. „Oh, mein Handy.“, sagte Filipa, „Ola.
Hallo Papa, ja, okay, zum Frederico, ja, okaydokay. Komm Filipe
wir müssen zum Frederico.“ „Kann ich mit?“, fragte Lora. „Ach
so, deine Eltern. Mhm.“ Filipa überlegte. Da sagte Filipe: „Du
kannst mit uns kommen!“ „Ja“, schrie Lora vor Begeisterung. Also
gingen Lora, Filipa und Filipe zu dem Vater von den Zwillingen.
Als sie da waren sagte der Vater: „Hallo Kinder. Wen habt ihr
denn da mitgebracht?“ „Das ist unsere neue Freundin, sie ist
auch aus Deutschland.“, sagte Filipe. „Sie heißt Lora.“, sagte
dann Filipa, „aber sie findet ihre Eltern nicht mehr.“ „Du armes
Kind.“, sagte der Vater, „wir können sie ja suchen mit meiner
Frau. Olivia, unsere Kinder haben eine neue Freundin gefunden,
aber sie findet ihre Familie nicht mehr, komm wir gehen sie
suchen.“ „Yes, Daniel, komme gleich.“, sagte eine Stimme aus
einer der Umkleidekabinen. „Ich und Olivia haben uns in England
getroffen, sie ist ja auch Engländerin. Dann sind wir hierher
gezogen.“, erklärte der Vater von Filipa und Filipe Dann kam aus
einer Umkleidekabine eine wunderschöne Frau mit goldenen Haaren
und braunen Strähnen, die musste von den Zwillingen die Mutter
sein. „Das ist Lora!“, erklärte der Vater. „Ah, hallo ich bin
Filipe und Filipas Mutter Olivia Adams und das ist mein Mann
Dennis Adams“, sagte Olivia, „ du kannst uns ruhig mit Vornamen
nennen. Komm wir gehen deine Eltern jetzt suchen.“ Dann ging
Lora und die Familie Adams Loras Familie suchen. Erst mal
guckten sie sich um, doch niemand hat sie gefunden. Dann ist
Dennis mit Lora und Filipa zu einem Polizist für den Markt
gegangen. Dennis hatte zu dem Polizist ganz komische Wörter
gesagt, von denen Lora gar keine verstand. Aber dann dachte sie:
„Hauptsache ich finde meine Eltern wieder.“ Der Polizist sagte
was zu Dennis und telefonierte dann. Inzwischen erklärte Dennis
Lora, dass der Polizist einen anderen Polizisten anruft und er
fragt, ob sich die Eltern schon bei ihm gemeldet haben. Dann
legte der Polizist auf und sagte Dennis wieder was. Dann
übersetzte es Dennis und sie gingen zu Polizeiwache. Dort
standen Loras Eltern und Dani. Loras Mutter weinte ein bisschen
vor Freude. Lora umarmte Martin, Virginia und legte ihren Arm um
Dani. Martin und Virginia dankten den Eltern von den Zwillingen,
dann gingen die zwei Familien in die Wohnung von den Adams. Die
Kinder spielten oben im Kinderzimmer und die Erwachsenen
plauderten. Das Hotel, wo Lora und ihre Familie übernachten,
liegt 3 Straßen entfernt von Filipas Haus. Leider mussten Lora
und ihre Familie wieder in das Hotel. Dort sind wieder die
beiden zickigen Mädchen Daniella und Ariella. Sie beleidigten
Lora ein paar Mal und gingen in ihr Zimmer. Lora ging auch in
ihr Zimmer, weil es schon spät war. Am nächsten Tag kamen Filipa
und Filipe zu Besuch. Ihre Eltern natürlich auch. Lora, Filipa,
Filipe und Dani spielten am Strand. Sie planschten im Wasser und
spritzten sich mit Wasser voll. Am Abend mussten Lora und ihre
Familie wieder nach Deutschland. Die Adams kamen, um sich zu
verabschieden. Und Filipa rief: „ Wir kommen euch mal besuchen.“
„ Wir auch.“, rief Lora zurück. Dann starteten sie. Als Lora
wieder zu Hause war, mussten sie erst mal alle Koffer auspacken.
Dann konnte Lora endlich wieder mit ihren Spielsachen spielen.
Danach gab es Abendbrot und sie gingen schlafen. Als Lora am
nächsten Tag aufwachte, dachte sie an Filipa und Filipe. Dann
ging sie zu ihren Freundinnen Alex (wirklicher Name Alexandra),
Sarah und Leonie.
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