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"Mam, Dad, ihr müsst wissen, ich
hasse Pferde. Also, ich werde auch keins anfassen!" Meine Mutter
sah mich wütend an, warf einen Koffer ins Auto und rief nach
meiner kleinen Schwester Josie. Sie war froh, dass wir umziehen.
Naja, sie war erst 6 Jahre alt. Also legte ich nicht viel Wert
drauf, was Josie dachte oder sagte. Meine Mutter, mein Vater,
Josie und ich zogen zur Pride Farm. Die Farm lag mehrere
Kilometer von unserer nicht mehr Farm entfernt. Ich war sehr
traurig, dass Mam und Dad mein Pferd Wonderback, 20 weitere
Pferde und auch unsere Farm abgeben mussten. Ich weiß nicht
wieso. Naja, jetzt gehörten die Farm und Wonderback Mr. John K..
Ich wollte mich nie wieder mit einem Pferd anfreunden. Das hatte
ich mir vorgenommen. Während der Fahrt starrte ich aus dem
Fenster. Nun würden Mam und Dad auf einer Farm arbeiten. Ich
fand es blöd, dass uns die Pferde nicht gehörten. Naja, ich
würde sowieso kein Pferd anfassen. Ich freute mich, als ich nach
stundenlanger Fahrt in mein schon eingerichtetes Zimmer durfte,
während Mam und Dad Kuchen aßen. Wir wohnten am Rande der Pride
Farm, nahe den Ställen. Ich freute mich auf mein Bett. Doch als
ich in mein Zimmer kam, erschrak ich, denn an der Wand hing ein
Bild von mir und Wonderback auf der Weide. Wütend ging ich auf
das Bild zu, fasste es und warf es auf den Boden. Der goldene
Rahmen zersprang in tausend Teile. Schnell stopfte ich das Foto
in meine Hosentasche. Plötzlich ergriff mich ein komisches
Gefühl ich spürte Schmerzen überall in der Brust. Mein Herz
raste. Ich ließ mich aufs Bett fallen, weil ich mich plötzlich
schwach fühlte. Irgendwann schlief ich dann plötzlich ein. Als
ich wieder aufwachte, war der Schmerz verschwunden. Schnell
stand ich auf und rannte raus auf den Hof. Schnell sah ich mich
um. Als ich niemanden sah, rannte ich in einen der 5 Ställe.
Irgendetwas trieb mich dazu, aber ich wusste nicht was. Aber das
war auch egal. Als ich im Stall stand, roch ich Heu und Pferde.
Langsam ging ich auf eine Fuchsstute zu. Das Tier blieb ruhig
stehen und beschnupperte meine Hand, die ich der Stute hin
hielt. Um mich herum herrschte Ruhe. Ich hörte nur ein paar
Pferde schnauben. Plötzlich zuckte die Stute zusammen.
Irgendjemand kam in den Stall. Erschrocken drehte ich mich um.
Eine ungefähr 30 jährige Frau stand in der Tür "Hallo! Bist du
Kathrin? Ich bin Mrs. Pride’s Tochter. Na, magst du unsere
Pferde?" "Hä, ja, ich glaube schon." Mrs. Pride´s Tochter kam
auf mich zu. Sie lächelte mich sanft an. "Na, wie alt bist du
Kathrin?" fragte Mrs. Pride´s Tochter mit sanfter Stimme "12
Mrs." "Warum so förmlich Kathrin? Nenn mich Juli. So heiße ich
nämlich. Ich bin nämlich auch erst 12!" ich grinste ein wenig
verlegen "Ok Juli, hihihi hihihi!" Juli sah mich sehr nett an
und fragte auf einmal "Willst du Kuchen oder Kakao?" Ich grinste
"Sicher! Was denkst du Juli, ich bin ein Kind." Schnell lief ich
hinter Juli her zum Pavillon. Dort saßen meine Eltern. Sie
grinsten mich an. Juli führte mich zum Tisch mit dem Kuchen und
dem Kakao. Schnell griff ich eine Tasse heißen Kakao und ein
Stück Schokoladenkuchen. Ich war sehr hungrig. Ich aß in 10
Minuten 3 Stück Kuchen und trank 2 Tassen Kakao. Juli sah mich
überrascht an "Du bist eine Essenzerstörmaschine, hahaha!" Ich
sah Juli ein wenig erschrocken an. "Echt, wirklich so schlimm?"
"Naja, du bist Hungrig, also egal!" Ich sah Juli belustigt an "Ok,
kommst du mal mit?" Ich sah Juli an. "Bitte komm mit!" "Ok, ich
komm mit!" Ich rannte los in Richtung Stall und dann erzählte
ich ihr von Wonderback. Sie staunte über die Geschichte von
Wonderback "Wow, der arme Wonderback. Also mir gehört Timey. Die
ist voll süß. Es ist die Fuchsstute, die du schon gesehen hast!"
"Echt? die ist süüßßß…. Wonderback ist schwarz. Ein toller
schwarzer Hengst. Aber er ist jetzt irgendwo auf unserer alten
Farm. Aaaachhhhh, ich möchte ihn nur noch einmal reiten. Man wär
das schön…." Juli sah mich mitfühlend an. "Ich würde es dir
gerne ermöglichen, aber es geht nicht. Schade, dieser Typ ist
sicher voll fies. Der, der die Farm durch einen Vertrag errungen
hat. Der ist sooo… scheiße" "Ja, aber was will man machen?
Wonderback ist für mich wie gestorben… Oh, stell dir vor,
Wonderback ist tot. Das wäre schlimm! Echt extrem schlimm!" Ich
zuckte bei meinen eigenen Worten zusammen. Juli sah mich an und
meinte "Ich hoffe nicht. Ich glaube es nicht!"
Ich sah Juli an und grinste ein wenig. "Danke, danke für alles!"
Schnell lief ich mit Juli in eine Scheune. Dort legten wir uns
ins Heu und redeten, bis wir einschliefen. Als wir wieder
aufwachten (merkwürdiger weise zur selben Zeit), waren wir so
fit, dass Juli mir alle Pferde des Hofes zeigte. Das waren 50
Pferde. Ich war baff! So viele Pferde! Langsam gingen wir auf
dem Hof auf und ab. Juli grinste mich an. "Na baff, was? Unsere
Pferde sind so schön, aber am Besten ist Timey. Sie ist ein
Star, aber ich möchte nicht nur auf ihr reiten. Ich möchte
Springreiten oder Dressur oder, oder… Es gibt so viele Sachen,
die man machen kann. Aber ich weiß nicht wie. Kann Wonderback so
was eigentlich?" Ich sah Juli verlegen an "Naja, er kann
Springreiten, Dressur und Westernreiten. Ich habe ihm das aber
nicht beigebracht und ich reite nur im Westernstil. Also kann
ich dir nicht weiter helfen." Juli sah mich traurig an. "Schade,
ich dachte, naja egal!" Plötzlich hörten wir Hufe. Es klang wie
eine kleine Pferdegruppe, die immer näher kam. Juli sah mich
verstört an und blieb wie eine Salzsäule stehen. Ich erschrak.
Ungefähr 6 Pferde galoppierten auf uns zu. Juli und ich begannen
zu rennen. In einem Stall machten wir halt. Juli sah mich mit
Angst im Gesicht an. "Unsere Eltern! Sie sind noch im Pavillon.
Die Pferde sind von der Weide abgehauen! Los zum Pavillon! Aber
zu Fuß sind wir nicht schnell genug! Hier nimm den hier! Er ist
schnell! Ich nehme Timey. Los!" Erschrocken und mit Angstschweiß
auf der Stirn stieg ich auf das Pferd, das Juli mir zeigte. "Er
heißt Tornado." rief mir Juli zu, als wir auf denn Pferden
saßen. Wir galoppierten los und nahmen eine Abkürzung. Innerhalb
kürzester Zeit waren wir am Pavillon. Unsere Eltern saßen dort
und redeten. Sie bemerkten uns erst gar nicht. Als sie uns dann
entdeckten, erklärten wir die Sache schnell, bis wir plötzlich
die Pferde sahen. Blitzschnell galoppierten wir auf sie zu. Das
trieb sie zurück. Wir trieben sie wieder auf die Weide. Dort
stellten wir fest, dass das Elektrokabel aus war. Zum Glück
wusste Juli, wie man es an bekommt. So blieben die Pferde drin.
"Endlich geschafft!" seufzte Juli und lächelte mich wieder an.
Ich war erstaunt, wie oft sie lächeln konnte. "Ähmmm, du
lächelst sehr oft, kann das sein?" Ich sah Juli ein wenig
beunruhigt an. Was sagt sie jetzt? Wird sie anfangen zu lachen?
Wird sie anfangen zu weinen oder wird sie weglaufen? All diese
Fragen kreisten in meinem Kopf, aber sie meinte nur kühl, aber
mit einem leichten Grinsen "Ich bin eine Frohnatur, darf ich das
nicht sein? Oder überrascht es dich nur, dass ein "Reiches"
Mädchen eine Frohnatur ist? Na, sag schon." Ich grinste Juli an
und sagte "Eigentlich schon!" "Naja, du grinst auch nicht wenig,
also gleich auf!" Ich sah Juli an und fragte "Was jetzt?" Juli
setzte ein verschwörerisches Grinsen auf und lief los. Ich lief
hinterher. Sie rannte in einen Stall. Ich wollte hinterher, doch
ich blieb stehen. Jemand fasste an meine Schulter. Hastig drehte
ich mich um und sah in die strahlend blauen Augen eines
zugegeben sehr hübschen Traumboys. Er hatte blonde Haare. "Hi,
ich bin Joey. Ich bin 12!" "Oh, hi, ich bin Kathrin und bin auch
12. Bye bye, ich muss zu Juli. Ist sie deine Schwester?" "Nein,
alle denken das. Ich bin der Sohn des Stallmeisters. Also der,
der füttert und so."
"Ja schön, ich muss jetzt aber los. Bye bye!" Schnell drehte ich
mich in Richtung Stall und lief zu Juli. Die saß kichernd am
Eingang vom Stall "Juli, du wusstest es. Was sollte das? Das hat
keinen Sinn!" Juli sah mich lächelnd an. "Doch, du hättest dein
verknalltes Gesicht sehen sollen. Erst erschrocken, dann voll
verknallt." Ich war ein wenig wütend, doch das verflog, als Juli
sagte "Ich will ihn mit dir verkuppeln." "Du spinnst doch! Das
ist nicht auszuhalten. Oh nein! Ich fang gleich an zu heulen.
Ich habe hier Spaß, während Wonderback irgendwo ohne mich ist.
Ich muss ihn finden. Ich fahre jetzt zu unserer alten Farm und
besuche Wonderback. Kommst du mit Juli oder bleibst du hier in
Sicherheit?!" Juli sah mich verdutzt an. "Du spinnst doch!
Wonderback zu besuchen oder zu holen ist unmöglich. Aber na gut,
ich komme mit. Aber wie willst du zur Farm kommen? Etwa mit… Ach
so genau, ich nehme Timey und du sitzt hinten auf und wenn wir
es schaffen Wonderback zu holen reitest du auf Wonderback
zurück. Los, geh du essen packen. Bei dir zu Hause. Ich sattle
Timey. Wir treffen uns gleich hier wieder, ok?" "Ok, danke!"
Schnell rannte ich zu unserem Haus und klingelte. Josie öffnete.
Sie sah sehr müde aus. "Ich gehe jetzt ins Bett Josie, ok?"
Schnell rannte ich in die Küche und nahm einen kleinen
Beutelrucksack von Josie. Ich stopfte 2 Äpfel und 2 Brote in den
Rucksack. Dazu noch 2 Liter Wasser. Dann rannte ich wieder auf
den Hof. Dort stand auch schon Juli mit Timey. Ich warf ihr den
Beutelrucksack zu und schwang mich hinten auf das Pferd. Timey
raste los. Ich zeigte Juli den Weg, damit sie auch richtig ritt.
Nach der halben Strecke machten wir an einem kleinem Waldstück
rast. Wir ließen Timey an einem kleinen Bach trinken und gaben
ihr die Äpfel ich und Juli aßen etwas Brot und tranken Wasser.
Dann tauschten wir die Rollen. Ich ritt und sie saß hinter mir.
Nach einem elendig langen Ritt kamen wir an meine alte Farm.
"Ach vor 2 Tagen bin ich zum letzten Mal auf Wonderback
geritten. Das war schön. Die Sonne hat geschienen und der Himmel
war wunderbar blau…." Juli sah mich an und versuchte nicht
traurig auszusehen. "Wonderback möchte sicher nicht, dass du
weinst. Also Kopf hoch! Ich finde, ihr seid nicht auseinander.
Euch verbindet die Freundschaft, wie ein magisches Band, das
niemand durchtrennen kann. Hey, was war mit den Schmerzen heute?
Das waren Wonderback´s Abschiedsschmerzen. Ich sag dir, er
vermisst dich echt!" Ich sah Juli ein wenig verwirrt an.
"Warum hatte ich danach keine Schmerzen mehr? Hasst er mich
etwa?" "Nein, er will dir aber nicht schaden. Er ist sicherlich
ein super Pferd. Er will dich nicht durch die Schmerzen
zerstören!" "Sag mal, bist du eine Freundin oder eine
Psychologin? Ich glaube, du bist eine Psychologin, die meine
Freundin ist, danke!" Juli grinste und klopfte gegen das Tor der
Farm. Juli grinste. "Nicht abgeschlossen. Komm wir holen
Wonderback. Er wartet sicher auf dich… Was ist los?" Plötzlich
spürte ich schon wieder diese Schmerzen, aber stärker. Ich
sackte zusammen. Alles wurde dunkel. "Kathrin, Kathrin wach auf,
bitte wach auf! Wach auf! Deine Eltern warten!" Langsam öffnete
ich meine Augen und sah mich um. Ich lag wieder in meinem Bett
auf der Pride Farm. Pride Farm! "Wo ist Wonderback? Wo ist er?"
Juli sah mich traurig an. "Er ist nicht hier. Als du zusammen
gesackt bist, bin ich mit dir nach 1 Stunde nach Hause geritten.
Du sahst aus wie tot! Sorry!" Ich sah Juli traurig an. "Er wir
geschlagen und getreten, das spüre ich. Er muss gerettet werden.
Ich glaube, wenn er stirbt, sterbe ich auch. Das spüre ich.
Bitte, lass mich zu ihm reiten. Juli, bitte! Wenn ich sterbe,
dann bei ihm. Bitte ich habe kaum Kraft. Das heißt er auch
nicht. Ich muss zu ihm. Er braucht mich!" Juli sah mich
mitfühlend an. "Das darf ich nicht, sorry. Sonst fällst du
wieder um!" Ich sah sie wütend an. "So, das denkt die beste
Freundin, die ich hab. Naja, dann suche ich mir eine neue beste
Freundin!" Wütend stand ich auf und rannte zum Stall. Gerade
wollte Joey ein Pferd absatteln. "Halt gib mir das Pferd, wie
heißt es?" Joey gab mir zögernd die Zügel des Pferdes. "Sie
heißt Balome!" Schnell schwang ich mich auf den Rücken von
Balome. Balome begann zu galoppieren in Richtung alte Farm… Als
ich endlich die Farm erreichte, stand das Tor sperrangelweit
offen. Ich konnte auf den Hof sehen. Schnell band ich Balome im
Gebüsch fest. Dann schlich ich in Richtung Stall. Ich hörte
Pferde, aber es war kein Wonderback zu hören. Ich bekam Angst.
Was ist, wenn Wonderback schon tot ist oder der Typ ihn verkauft
hat? So viele Gedanken surrten in meinem Kopf. Schnell rannte
ich in den Stall und sah mich um. Wonderback´s Box war ganz
hinten. Als ich in Wonderback´s Box schaute erschrak ich.
Wonderback lag halb tot auf dem kalten Boxenboden. Noch nicht
einmal Heu war da. Ich sah das Wonderback versuchte den Kopf zu
heben. Schnell öffnete ich die Boxentür und kniete mich neben
Wonderback. Er schnaubte glücklich und hob den Kopf. Plötzlich
stand Wonderback auf und zeigte mir mit Kopfbewegungen, dass ich
auf seinen Rücken steigen soll. Schnell schwang ich mich auf
Wonderback´s Rücken und trabte zum Ausgang. Da holte ich Balome
und schwang mich auf Balome, da Wonderback noch so schwach war.
Schnell Galoppierte ich zur Pride Farm. Plötzlich fiel ich von
Balome. Mein Kopf schlug auf einen Stein. Alles wurde dunkel.
"Kathrin wach auf. Wach auf!" Ich schlug meine Augen auf. "Wo
ist Wonderback?" Juli sah mich unglücklich an. "Erstens, das
machst du nicht noch mal. Zweitens hörst du mal zu. Drittens
Wonderback ist hier auf der Farm im Stall neben Timey, aber
deine Eltern müssen ihn wieder abgeben, sonst holt der Typ die
Polizei. Also darfst du ihn nur streicheln und mit ihm reden.
Also: Reiten ist tabu! Der Typ hat nämlich angerufen und hat
festgelegt, dass er Wonderback um 22:00 Uhr abholt!" Ich sah
Juli traurig an. "Aber, aber Wonderback braucht mich. Bei dem
Typen ist er fast gestorben. Das sieht doch der Tierarzt, wenn
er Wonderback untersucht oder wollte der Typ keinen Tierarzt?!"
Juli nickte stumm und brachte mich zu Wonderback. Mein Kopf
schmerzte, aber als ich Wonderback sah, stürmte ich zu seiner
Box und ging hinein. Sein Fell war weich und schwarz, wie die
Nacht. Wonderback lag auf dem weichen Heu und schnaubte
zufrieden. Ich kuschelte mich an Wonderback´s Bauch und
flüsterte: "Wonderback ich möchte nicht, dass du wieder weg
musst. Ich möchte wieder mit dir auf unsere alte Farm, bei den
anderen Pferden sein. Hey wir können doch davon reiten!"
Wonderback schnaubte. Er wollte mir sagen, dass es keinen Sinn
hat. Ich war traurig und ohne Hilfe gab es keinen Ausweg mehr
für mich. Wonderback und ich müssen uns für immer trennen.
Traurig streichelte ich Wonderback. Es war 21:49. In knapp 10
min. würde der Typ kommen und Wonderback abholen. Der hatte
einen tollen Namen, aber alles andere war Mist. Mr. John K. ich
hasste ihn schon, seit er mir mein altes, jetzt schon totes
Pferd, Pirat weggenommen hatte. Er hatte da auch so einen
Vertrag. Da war ich aber erst 10. Ich bin so wütend auf ihn. Er
wird Wonderback nicht töten. Jetzt bin ich 12. Ich werde mich
wehren. Schnell stand ich auf und wartete bis Wonderback gut
stand. Dann stieg ich auf Wonderback´s stabilen Rücken. Ich
fühlte mich so viel besser, als ich auf Wonderback´s Rücken saß.
Die schwarze Mähne kitzelte meine Nase. Wonderback galoppierte
aus dem Stall in Richtung Wald. Ich musste mich ducken, damit
die Äste mir nicht ins Gesicht peitschten. Ich ritt sicherlich 2
Stunden durch den Wald, bis ich plötzlich die Polizei auf dem
Reiterweg sah. Schnell ritt ich in das Waldgebiet ohne Wege. Ich
wusste nicht, was ich jetzt tun sollte. Ich wollte nur
Wonderback behalten. Mein bestes Pferd und meinen besten Freund.
Doch es gab keinen Ausweg. Wahrscheinlich geht es nur so. Ich
ritt zurück zur Polizei. Die war überrascht, dass ich von selbst
kam. Ich stieg traurig vom Pferd und gab es einem Polizisten.
Der schaute mich wütend an. "Warum klaust du Pferde?" "Das war
mal mein Pferd. Es heißt Wonderback. Aber Mr. John K. hatte
einen komischen Vertrag. Er hat unsere Pferde und unsere Farm
bekommen. Sagen Sie ihm von mir, dass ich mir seinen Tod
wünsche!" Der Polizist schaute mich komisch an. "Solche Verträge
gibt es nicht. Hier dein Pferd. Ich muss jemanden festnehmen!"
Plötzlich gab der Polizist mir Wonderback wieder und sprach mit
seinen Kollegen. Dann fuhr die Polizei in Richtung Pride Farm.
Ich ritt im Eiltempo hinterher. Die Polizei nahm Mr. John K.
wegen Betrugs fest und wir bekamen unsere Farm wieder. Ich stand
vor der schwersten Endscheidung meines Lebens… |