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Warum der König Rot verschwand
eine Geschichte von Patrick (11) aus Hofheim

Hallo Birgit,
jetzt habe ich meine Geschichte in den Computer geschrieben und möchte sie Euch gerne zeigen. Ich hoffe sie gefällt Euch.
Ich bin 11 Jahre alt und gehe in die 5.Klasse im Gymnasium in Hofheim. 
Ich schreibe gerne Phantasiegeschichten und bin eine echte Leseratte.
Bis bald euer Patrick

Eines Tages im Farbland passierte etwas Schreckliches. Der König Rot wurde entführt. Es passierte eines Nachts da kam eine Horde voller Krawise ins Schloss und entführten den König. 

Ein Krawis ist ein großer Löwe mit einem Schwanz, der wie ein Pinsel aussieht und er kann schwarze Farbe spucken so das alles dunkel wird. Unsere Soldaten, die Pinsel, konnten nichts gegen die Krawise machen. Die Königin Gelb weinte über die Entführung ihres Gemahls. Sie ging zum großen Zauberer Weiß und fragte ihn, was sie machen sollten, um ihn zu retten. 

Der Zauberer sagte: "Ihr müsst ein Turnier veranstalten, die fünf Besten sollten aufbrechen, um den König zu befreien." "Gut, ich werde ein Turnier veranstalten“, sagte die Königin. Als die Königin schon fast draußen war, sagte der Zauberer: "Ach, ihr solltet noch einen Highload mitnehmen.“ Ein Highload ist ein Haustier, was aussieht wie eine Mischung aus Radiergummi, Anspitzer und Hund. Sein Kopf ist von einem Hund, seine Beine wie Radierer, die er einsetzen kann, wenn er in Gefahr ist. Dann radiert er nämlich den Angreifer einfach weg. Zu guter Letzt war sein Bauch ein Anspitzer für Stifte, die man zum Kampf einsetzte, um sie stärker und schneller zu machen. 

Das Turnier stand gleich am nächsten Morgen an. Zehn Farben wollten beim Turnier mitmachen. Der Erste war der schnelle Königsblau, an zweiter Stelle war der schöne Zitronengelb. Der Vierte war der große Olivengrün. Dann der Fünfte war der tapfere Türkis. An Sechster Stelle der witzige Orange. Der Siebte war der mutige Ultramarinblau. Der Achte war der kleine Hellgrün. An Neunter Stelle der kräftige Dunkelblau. Als Letzter der trickreiche Grau. Als das Turnier dann anfing verlor Rotbraun gegen Ultramarinblau. Olivengrün gewann knapp gegen Orange. Zitronengelb verlor jämmerlich gegen Grau. Königsblau gewann gegen Hellgrün. Am Ende gab es nur noch zwei, Türkis gegen Dunkelblau. Sie ritten  mit ihren Stiften gegeneinander zu. Dunkelblau gab Türkis einen kräftigen Stoss mit seinem Stift. Türkis verlor das Gleichgewicht, konnte aber mit seinen Stift noch Dunkelblau anstoßen und beide fielen vom Pferd. Wie in Zeitlupe kamen sie dem Boden näher. Türkis versuchte sich an seinem Pferd festzuhalten, doch es klappte nicht. Dunkelblau erreichte als erstes den Boden und verlor so damit den Kampf. 

Nach dem Turnier brachen die fünf Krieger auf, um den König aus den Klauen der Krawise  zu befreien. Dann gingen sie los, doch schon bald gab es das erste Hindernis, ein Fluss versperrte ihnen den Weg. Aber der Highload radierte den Fluss einfach weg. Es verging ein Tag noch ohne weiteres Hindernis. Doch am frühen Morgen war all ihr Essen weg. Man sah Fußstapfen, die aussahen wie von einem Hirsch. Aber das stimmte nicht, in Wahrheit waren es kleine Häbse. Die Häbse waren klein wie Zwerge und klauen Reisenden ihr Essen. Die fünf Krieger rannten um ihr Leben. Wenn hier Häbse waren, dann würde gleich ein Leigrik kommen. Ein Leigrik ist ein Dinoskelett, dass Farbe isst und so wird alles weiß an der Stelle wo es isst. 

Der Leigrik holte sie schnell ein und versuchte sie zu fressen. Doch die fünf Krieger duckten sich blitzschnell und Königsblau griff mit seinem Stift an. Dem Leigrik machte es kaum was aus und schlug mit seinem Skelettarm Königsblau bewusstlos. Aber nun griffen auch die anderen mit ihren Stiften an und der Highload versuchte ihn wegzuradieren. Der Leigrik wich allen Attacken aus und holte zum Schlag aus. Doch plötzlich kam ein Kirop vom Himmel und schlug den Leigrik bewusstlos. Ein Kirop war ein riesiger Adler mit Klauen die so groß wie Elefantenstoßzähne sind. Sie waren schärfer als Stifte und ein einziger Schrei vom Kirop genügte, um zwanzig Männer bewusstlos zu machen. Der Kirop verschwand so plötzlich wie er gekommen war. 

Es war nur noch ein Tagesmarsch von der Höhle der Krawise entfernt. Am nächsten Tag gingen sie einen Waldweg entlang, der in den Vergessenen Wald führte. Hinter dem Vergessenen Wald ist die Höhle der Krawise. Als sie in den Wald gingen, hörten sie ein leises Wispern, je tiefer sie in den Wald gingen, desto lauter wurde das Wispern. Türkis sagte: "Wir dürfen den Wald nicht verlassen sonst werden uns die Seelen töten.“ Ein Hilfeschrei zerriss die Luft. Grau wollte dem Hilfeschrei helfen doch Türkis hielt ihn fest und sagte: "Du wirst sterben wenn du den Weg verlässt.“ Dann schafften sie es durch den Wald zu gehen ohne weitere Zwischenfälle. 

Sie sahen jetzt die Höhle der Krawise. Die Höhle war fast fünf Meter hoch und zwanzig Meter lang. Grau sagte: "Wir werden Nachts angreifen, wenn die Krawise schlafen.“ Aber die Krawise hatten sie bemerkt und griffen die Helden an. Einer der Krawise spie schwarze Farbe und alles war auf ein Schlag dunkel. Die fünf Helden konnten nichts mehr sehen und schlugen mit ihren Stiften um sich. Ein Krawis setzte zum Sprung an. Da kam Türkis eine Idee, sie konnten den Highload einsetzen und die schwarze Farbe wegradieren. Der Highload fing sofort an und schon bald sah man die Hand wieder vor den Augen. 

Die Krawise erschraken und das nutzten die Helden aus. Ultramarinblau, Olivengrün, Königsblau und Türkis griffen die Krawise an. Währenddessen schlich Grau zum König und befreite ihn. Die Krawise bemerkten den Fluchtversuch und griffen Grau und den König an. Der König ist aber nicht umsonst zum König gewählt worden und nahm den Stift von Grau und pickte den Ersten die Augen aus. Dann schlug er mit voller Wucht gegen die Wand der Höhle, so das sie einstürzte. Der König und die fünf Helden rannten aus der Höhle, doch die Krawise wurden von den Steinen begraben. 

Der Rückweg ging schnell und harmlos. Im Farbland wurden der König und die fünf Helden mit riesigem Applaus empfangen.                

 
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