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Blinde Kuh
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Eine Geschichte von Julia (12)

Hallo ich heiße Julia und bin 12 Jahre alt und dies ist meine Geschichte:

Ich ging durch den Supermarkt und schaute mir die Angebote an.
Ich hatte einen Schreibelektro (Das sieht aus wie ein Nintendo und darauf kann man Nachrichten speichern) von meiner Roboternanny bekommen.
„1 Putzroboter, 24 selbst kochende Tomaten, einen neuen Fernseher...“ las ich laut die Liste vor.

Nun ihr müsst wissen, dass ich im Jahre 2245 lebe.
Hier gibt es Roboter, sehr viele neue Erfindungen und man bekommt für den Job als Busfahrer 1 Million € im Monat!
Aber die Preise wurden nicht teurer. Es ist alles wie in eurem Jahr!

Na ja ich ging durch die Gänge und suchte die Sachen.
Dabei stolperte ich über einen Erwachsenen Mann und stieß direkt in das Regal der Nannyroboter.
Alle gingen kaputt, aber bauten sich selbst wieder auf und stellten sich zurück in das Regal. „Oh entschuldigen Sie... das tut mir sehr Leid ... sorry!“, stotterte ich.
„ Ach ist doch nicht so schlimm!“, lachte der Mann mir entgegen.
Er errinerte mich an jemanden. Aber an wen nur an wen?
„Oh nein Sie bluten ja dort an ihrem Ellenbogen!“, rief ich erschreckt.
„Och nicht so schlimm! Hier ist doch irgendwo ein Arztroboter!“, meinte der Mann.
Und schon kam sie um die Ecke. Der Mann wurde verarztet und währenddessen plauderte ich mit dem Mann.

Auch wenn ich ihn erst seit eben kannte kam er mir vertraut vor.
„Also das klingt vielleicht komisch aber haben sie Kinder?“, fragte ich.
„Ja, aber ich weiß nicht wo sie wohnen! Du musst wissen ich war Seefahrer im Jahre 2230. Da gab es diese Seerobots ja noch nicht! Ich hatte eine Frau! Sie hieß Stefanie Rolings! Wir heirateten vor ca. 20 Jahren! Dann wurde sie schwanger- zweieiige Zwillinge Junge und Mädchen. Wir hatten noch keine Namen für sie. Ich musste auf See vor ihrer Geburt. Dann kenterten wir und ich sah sie nie wieder!“, erklärte der Mann und guckte nun ein bisschen traurig.
„Meine Mutter heißt Stefanie!“, antwortete ich.
„Und mit Nachnamen?“, fragte der Mann.
Er machte sich wohl Hoffnungen das könnte seine verschollene Frau sein.
„Wir heißen Brooks!“, erklärte ich.
„Und du bist dir sicher?“, fragte der Mann.
„Ja! Wie sieht oder sah diese Stefanie den aus?“, fragte ich.
„Sie hatte wunderschöne schwarze Locken. Lange schwarze Locken. Sie hatte blaue Augen und hatte einen Spanier als Vater und ihre Mutter war aus Deutschland. Daher hatte sie ihre blauen Augen! Und sie hatte wunderbare braune Haut von ihrem Vater. Sie war schlank und...“, erklärte der Mann aber brach dann plötzlich ab.
„Meine Mutter passt perfekt auf ihre Beschreibung und ... ich habe ... einen Zwillingsbruder!“, erklärte ich stotternd.
Der Mann bekam Hoffung und ich brachte ihn zu mir nach Hause.

Ich klingelte.
„Schatz wie lange bist du denn jetzt weg? Ich brauche dich im Haushalt Jaqueline...“ sagte meine Mutter während sie öffnete. Sie tippte gerade etwas in ihren Schreibelektro. Erst jetzt schaute sie auf und starrte den Mann an.
Er starrte sie auch so an.
„Gustav?“, fragte sie gerührt. „Stefanie?“, fragte Gustav.
Die beiden fielen sich in die Arme und es stellte sich heraus, dass Gustav mein verschollener Vater war.
Ich war überglücklich.
Oh und noch was: Er errinert mich an meinen Zwillingsbruder Tom!

 
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