Die Blinde Kuh - Suchmaschine für Kinder
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Blinde Kuh
Kinder-Post
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Der Anfang der Geschichte stammt von Rudolf Herfurtner, ich, Alja, habe mir dann eine eigene Fortsetzung dazu ausgedacht!

Harald auf dem falschen Gleis
Zu ende erzählt von Alja (12) aus Ludwigshafen

 

Eigentlich hätte das alles nicht passieren können, weil alle Schulkinder laut Erlass des Kultusministers vom 1.April 2010 ein satellitengesteuertes Funkleitsystem zu tragen hatten. Das war in die Armbanduhr eingebaut und fing sofort an zu piepsen, wenn ein Kind mal den falschen Weg zur Schule nahm.

Das Funkleitsystem wusste genau, wo Harald werktags um halb acht zu sein hatte. Es piepste auch, als Harald in den falschen Zug einstieg. Aber er hörte es nicht, weil er seine Uhr nicht anhatte. Er hatte am Morgen sein Geodreieck aus dem Goldfischglas fischen müssen, das da irgendwie reingefallen war. Und dazu hatte er die Uhr abgemacht. Sie lag zwischen seinen alten Socken, und das war der falsche Platz werktags um halb acht. Die Uhr piepste und konnte ihm doch nicht helfen.

Er hätte natürlich auch so merken können, dass er in den falschen Zug einstieg. Der Zug, der ihn jeden Tag von Gleis 7 in Bitzbach aus zur Schule nach Butzbach brachte, war alt und grau und verbeult. Dieser Zug hier war aus blitzendem Stahl und hatte ein Dach aus Glas. Das hätte Harald merken müssen. Aber Harald war ein Leser. Ein wirklicher Leser. Immer und überall hatte er ein Buch vor der Nase und sah und hörte dann nichts mehr um sich herum. Sogar beim Gehen. Und darum hörte er auch die Lautsprecher-Durchsage nicht: "Der Nahverkehrszug von Bitzbach nach Butzbach fährt heute ausnahmsweise am Gleis 8 ab."

Harald las sein Buch und verließ sich auf seine Beine. Seine Beine gingen von selber zu Gleis 7, stiegen in den Waggon und suchten einen Platz. Erst als Harald sich setzte, merkte er, dass etwas nicht in Ordnung war. Er saß nicht auf einer der vertrauten, abgewetzten Polsterbänke, sondern in einem Rennfahrersitz. Ihm gegenüber saßen zwei Typen aus Plastik. Aus ihrer Brust hingen lauter Drähte heraus. Dann ertönte ein Pfeifen, und ein Sicherheitsbügel wie in der Achterbahn schloss sich um Haralds Bauch. Und dann fuhr der Zug los. Es wurde eine Fahrt, die Harald so schnell nicht vergessen sollte...

[soweit Rudolf Herfurtner]

Der Zug fuhr erst langsam, wurde mit der Zeit immer schneller, die Landschaft, die man durch die getönten Fensterscheiben sehen konnte, verschwamm. Harald schaute zu den zwei Plastiktypen, die aber saßen regungslos da, während im Zugabteil ein grün schimmerndes Licht angegangen war. Er nahm sein Buch wieder in die Hand und fing an zu lesen. Es war ein uraltes Buch über das Mittelalter. Harald liebte Bücher und besonders solche über Ritter. Plötzlich erlosch das Licht und es war so dunkel, daß man nicht die Hand mehr vor Augen sehen konnte. Harald steckte das Buch in die Tasche und schaute aus dem Fenster, sah aber nichts, es war nur schwarz. "Wohl ein Tunnel?" dachte er. Ja, es war ein Tunnel, aber ein ganz besonderer..

Der Zug wurde schneller und schneller, als würde er fallen. Urplötzlich kam Leben in die zwei Typen; sie drückten auf einen Knopf unter dem Sitz, den Harald erst jetzt bemerkte, die Bügel gingen hoch und die zwei nahmen Harald's Arme und rissen ihn unsanft hoch. Harald wehrte sich und zappelte und rief aufgeregt: "Was wollt ihr Joghurtbecher eigentlich von mir? Laßt mich sofort los! Hilfe, Hilfe!" Aber die beiden waren gnadenlos. Sie schleppten ihn den Flur entlang. Harald sah noch andere Abteilungen, aber in denen waren die Vorhänge zugezogen. Da kamen die drei zu einer Tür. Harald schrie nun angsterfüllt: "Ihr wollt mich doch nicht da rauswerfen, ihr Mörder?!"

Das aber hatten die zwei Verschlepper vor, der eine öffnete mit der einen Hand die Tür und sie warfen Harald aus dem Zug. Er dachte das wäre sein Ende, doch seltsamerweise flog er ins Schwarze. Er sah überhaupt nichts mehr und ihn überkam plötzlich eine starke Müdigkeit und er schlief ein, so sehr er auch versuchte, wach zu bleiben.

Es ist hell, sehr hell und weich. "Wo bin ich?", dachte Harald und traute sich nicht, die Augen zu öffnen. Doch als er noch ein bisschen da lag, wagte er es schließlich. Er öffnete die Lider sehr langsam und sah einen Himmel, einen Himmel ohne Wolkenkratzer. Dann setzte er sich auf und entdeckte eine Wiese, eine Wiese voller Blumen mit einigen Bäumen darauf. Harald traute seinen Augen nicht, er dachte, daß er im Paradies wäre, ja, so schön war es hier. Dann stand er auf und ging über die schöne Wiese. Er mußte selbst nicht wohin, aber er wünschte auf Menschen zu treffen, denn er hatte Angst. Angst vor dem Ungewissen. Er war schon lange gelaufen, da sah er einen Berg und auf diesem stand eine Burg. Er zweifelte an seinem Verstand. "Steht da tatsächlich eine Burg?" Harald wußte gleich, daß es eine Burg war (da er ja gerade ein Buch über das Mittelalter las), obwohl es im Jahr 2050 gar keine Burgen mehr gab. Harald blieb überwältigt stehen. Es war eine wunderschöne Burg. Als er noch sich umschaute, hörte er immer lauter werdendes Hufgetrappel. Da erwachte er aus seiner Starre und wandte sich nach der Richtung, aus der die Geräusche kamen. Er sah wie erwartet Pferdehufe, blickte den Hufen entlang hoch, sah einen prächtigen Pferdekopf und dann einen ebenso prächtigen Ritter, gefolgt von etlichen anderen Rittern. Der Ritter sprach: "Folgt mir, ich werde Euch zum König bringen!" Harald tat dies sofort, nicht weil er dies so wollte, sondern er fürchtete sich davor, daß sie ihn bestrafen würden, falls er nicht mitkäme. Es war ein sehr anstrengender Marsch zu der Burg auf der der König wohnte. Dort angekommen wurde die Zugbrücke herunter gelassen, nachdem der Ritter den Wächtern ein Passwort ins Ohr geflüstert hatte. Die Ritter brachten ihn, nachdem die Pferde versorgt waren, in einen großen Saal mit drei Türen, das war der Thronsaal des Königs; dieser war prächtig geschmückt, überall brannten Kerzen und die Sessel waren mit Seide bezogen. Die Ritter baten ihn: "Nehmt Platz, der König wird bald kommen." Harald wartete. Endlich öffnete sich eine Tür und der König kam herein, er schritt zum Thron und nahm darauf Platz, klatschte zweimal in die Hände und die andere Tür öffnete sich. Heraus kam ein kleiner alter Mann, er ging ebenfalls zum Thron und stellte sich daneben. Nun fing der König an zu sprechen: "Meine Ritter haben Dir noch nicht erzählt, weshalb Du hier bist, oder doch?" Harald antwortete stockend: "Oh, äh, nein!" - Der König fuhr fort: "Na dann werde ich es Dir erklären. Also mein eigener Bruder will mich vom Thron stürzen. Er hat mich zu einem Wettkampf herausgefordert. Einer meiner Ritter soll gegen seinen besten Ritter kämpfen; meine Ritter, ja selbst der stärkste unter ihnen, können gegen ihn nicht gewinnen. Meine Gelehrten," - er zeigte auf den alten Mann neben sich - "sagten mir, daß der erste Jüngling den ich heute sehen werde, mein rettender Ritter sein wird! Als ich vorhin auf dem Turm stand, sah ich Dich, mein Sohn, auf einer Wiese liegen, ich schickte sofort meine Ritter los, um Dich holen zu lassen. Morgen wird das Turnier stattfinden. Wenn Du gewinnst, wirst Du reichlich belohnt, wenn Du aber verlierst - wirst Du geköpft. - Wirst Du kämpfen?"

Die angstvolle Antwort lautete: "Ja." - "Gut. Da wäre aber noch etwas - dieses Hemd, welches Du trägst, gefällt mir sehr." Harald hatte seine leichte Jacke mit einem Reißverschluß an. "Ich gebe Dir 100 Gulden dafür." Harald war begeistert darüber, so viel für seine alte Jacke, die nicht einmal zwei Euro wert war, zu bekommen. Er bejahte und gab dem König die Jacke. Dieser klatschte einmal in die Hände und ein Diener trat herbei. "Was wünschen königliche Hoheit?" - "Bringt diesen Jüngling in das schönste Zimmer im Schloß. Gebt ihm außerdem 100 Gulden und ein frisches Gewand, dann soll er sich ausruhen, denn morgen wird für ihn ein anstrengender Tag sein."

Der Diener führte ihn auf sein Zimmer und gab ihm die Kleider. Er zog sich um und nahm einen Apfel, der unter anderem Obst in einer Schale auf dem Tisch lag, aß und legte sich ins Bett. Jetzt erst merkte er, wie müde er war. Obwohl er lieber darüber nachgedacht hätte, was er heute alles erlebt hatte, schlief er gleich ein.

Im Morgengrauen weckte ihn ein Diener. Er übergab ihm eine Rüstung und brachte ihm das Frühstück. Anschließend wusch sich Harald und der Diener half ihm dabei, die Rüstung anzulegen. Als nach einer Stunde die Rüstung endlich befestigt war, führte man ihn in den Hof, wo er einen prächtigen Rappen bekam. (Harald's Eltern besaßen auch einen Rappen, der diesem sehr ähnelte und auf dem Harald schon oft geritten war. So hatte er keine Probleme, auf das Pferd zu steigen und mit ihm zu reiten. Ein Junge, wohl sein Knappe und etwa in Harald's Alter, kam und nahm das Pferd am Halfter und führte den Rappen, der übrigens Tarin hieß, auf den Kampfplatz.

Die Leute auf den Rängen jubelten Harald zu, er ließ seine Blicke durch die Menschenmenge schweifen und sah auf die Tribüne, wo der König mit seiner Königin saß. Der Blick des unfreiwilligen Ritters löste sich vom Königspaar; da wurden Fanfaren geblasen und ein Ritter in gelber Rüstung kam auf das Feld gestürmt. Dies war der Gegner Harald's! Er galoppierte auf die Tribüne zu, Harald tat dies ebenfalls. Als er vor der Tribüne hielt, erblickte er einen zweiten Mann, der dem König sehr ähnlich sah, nur daß er eine Rüstung wie ein Ritter anhatte. Daß es aber keiner war, merkte man daran, daß er einen prachtvollen Hut trug (seltsamerweise paßte dieser gut zu der Rüstung). Der König begann zu den beiden Rittern zu sprechen: "Ihr werdet um die Herrschaft dieses Königreichs kämpfen. Der Sieger wird von mir reichlich belohnt werden. Wünscht Ihr noch etwas?" - Harald antwortete mit rauher Kehle auf diese Frage: "Ich habe schon seit dem Frühstück nichts mehr trinken können, so dürstet es mich." - Der König schickte die Zofe der Königin an den Brunnen, der unmittelbar am Platz des Gefechtes stand, um Wasser zu holen. Die Frau brachte ihm einen Holzbecher mit köstlichem Brunnenwasser, das er durstig trank. Harald gab der Dame den Becher zurück und der König verkündete, daß nun der Wettstreit beginnen könne. Zwei Knappen brachten die Lanzen und jedem sein Schwert. Beide Wettstreiter ritten auf ihre Position. "Die Ritter haben auch gerade einen Wettkampf, sie legen die Lanzen an und versuchen sich vom Pferd zu stoßen.", dachte Harald laut. "Wo ist überhaupt mein Buch hingekommen?" Doch die Leseratte hatte keine Zeit mehr zu überlegen, denn in diesem Augenblick kam der gelbe Ritter, die Lanze hoch erhoben, auf Harald zugeprescht; Harald jedoch, der wieder zur Besinnung gekommen war, reagierte schnell und machte eine Art Eskimorolle auf dem Pferd, sodaß sein Gegner daneben stieß. Nun nahm Harald seine Lanze fest in die Hand und gleichzeitig einen neuen Anlauf, der Feind stach wieder mit seiner Waffe daneben, doch Harald traf den Widersacher des Königs mitten auf die Brust und dieser flog ihn hohem Bogen vom Pferd. Harald sprang von seinem Roß herab, riß das Schwert aus der Scheide und setzte sich gegen seinen, nun wieder auf den Beinen stehenden Feind zur Wehr. Der Kampf dauerte nun schon einige Zeit an und Harald hatte zahlreiche Verletzungen. Als der gelbe Ritter einen Moment stoppte, stieß Harald ihm wie von Sinnen das Schwert in die linke Brust. Der Gegner sackte zusammen und fiel ohnmächtig (jedoch nicht tot!) zu Boden. Die Menge jubelte und tobte über den Sieg von Harald, doch dem Gefeierten war zum Jubeln überhaupt nicht zumute, wie er so dastand und den mit vor Schmerzen verzerrten Gesicht da liegenden Ritter sah; in ihm kam das schreckliche Gefühl auf, einen Menschen getötet zu haben. Doch riß er sich zusammen und stieg auf den siegesbewußt schnaubenden Turin, trabte mit ihm zum König und dessen Bruder, der zu Harald rief: "Du hast meinen besten Ritter besiegt, aber nicht getötet. Und nun werde ich allen das Geheimnis meines Ritters verraten, da ich sowieso als Ausgestoßener leben werde und nichts mehr zu sagen habe. Also: der gelbe Ritter hat sein Herz auf der rechten Seite!" Nach dieser Mitteilung stand der schwarze Bruder auf und rannte hinaus. Harald seufzte erleichtert auf, denn er hatte keinen Menschen getötet. Der König nahm das Schwert, welches ein Diener ihm brachte, und sprach zu Harald: "Nun edler Knappe, Ihr habt meinen Erzfeind besiegt und ich werde Euch dafür zum Ritter schlagen." Der König schlug ihm das Schwert mit der flachen Seite auf jede Schulter und erklärte ihn zum "Ritter Harald dem Furchtlosen".

Harald, der auf seinem Pferd sitzen bleiben durfte, blickte stolz in die ihm zujubelnde Menge und ritt mit Turin auf den Platz hinaus, er schaute sich um und da, da kam des Königs Bruder auf den furchtlosen Ritter mit gehobener Lanze zugallopiert, Harald erstarrte und konnte nicht mehr ausweichen, der schwarze Ritter rammte ihm die Stange auf die Schulter, so fest, daß es den Getroffenen aus dem Sattel hob und er durch die Luft flog. Harald bereitete sich auf einen tödlichen Sturz vor, doch er flog genau in den Brunnen, der in der Nähe seines Rappens war, - "gleich bin ich tot oder fliege ins Wasser!" murmelte Harald benommen. Doch es kam und kam kein Wasser, sondern nur ein gähnendes Schwarz, genauso ein Nichts, wie er aus dem Zug geworfen worden war. Da überkam den Helden aus dem Mittelalter auch schon wieder diese Müdigkeit.

"Was ist das? Oh, meine Arme, meine Beine! Was ist mit mir bloß? Und - vor allem - wo bin ich jetzt schon wieder?" dies dachte sich Harald noch im Halbschlaf. Die Augen endlich geöffnet, erblickte er die beiden Joghurtbecher, die ihn wieder zur Zugtür hereinzogen. Er wehrte sich nicht, nach allem was schon passiert war, wunderte ihn das nicht mehr. Drinnen im Zug schleppten die Roboter Harald wieder in das gleiche Abteil zurück, in dem er schon zu Anfang seines Abenteuers gesessen war, doch diesmal ging der Bügel nicht hinunter, sondern die Tür schloß sich und die Zwei stellten sich davor. Harald versuchte nicht zu fliehen, da es ihm sowieso zwecklos erschien. Vor seinem Sitz lag seine Schultasche, die die ganze Zeit im Zug gewesen war. Er schnallte die Rüstung, die mit der Zeit immer schwerer geworden war, ab und stopfte sie in die Tasche, nahm aber vorher seine Sporthose (die er zufällig dabei hatte) heraus und zog sie an, er hatte ja nur eine auffällige Hose und ein Hemd an.

Kaum war er umgezogen, stoppte der Zug plötzlich, die zwei Türsteher griffen nach Harald und seiner Tasche, umfassten beide und zogen den Protestierenden aus dem Abteil in den Gang und warfen ihn auf den Bahnsteig. Harald seufzte erleichtert auf, nahm seine Schultasche und rannte was das Zeug hielt aus dem Bahnhof. Vor diesem blieb er keuchend stehen und überlegte, wohin er jetzt gehen sollte, zur Schule oder nach Hause?

Er entschied sich gleich nach Hause zu gehen, da er in der Schule eh nur mehr eine Stunde Unterricht gehabt hätte. Seine Eltern waren noch nicht im Hause, so blieb Harald ungestört. Er stellte seine kiloschwere Tasche in eine Ecke seines Zimmers und ließ sich erschöpft auf seine Couch fallen. Harald hatte nicht viel Zeit sich auszuruhen, in einer Viertelstunde würden seine Eltern wieder zurück kommen und bis dahin musste die Rüstung aus seinem Ranzen verschwinden! Ihm kam auch sofort eine Idee: in das abschließbare Fach im Schreibtisch! Kaum war das Blech verstaut und Harald umgezogen, da hörte er den Schlüssel im Schloss der Haustüre und die Schritte seiner Eltern. Harald polterte die Treppe herunter um seine Eltern zu begrüßen. "Hallo, Harald!", hieß ihn sein Vater willkommen. "Wie war es in der Schule?" - Diese Frage hatte Harald erwartet und antwortete nur: "Ich habe mich leider verfahren; und dann hätte ich nur noch eine Stunde Unterricht gehabt, da bin ich gleich nach Hause gegangen." - Die Mutter meinte: "Ich hoffe, das wird nicht noch einmal passieren. Jetzt aber etwas anderes. Schau mal (sie holte ein Buch aus ihrer Jackentasche), ich habe hier ein Ritterbuch für dich. Da ist sogar eine Geschichte drinnen, die von einem Ritter namens Harald handelt, toll nicht?!"

Harald war begeistert, nahm seiner Mutter das Buch aus der Hand und raste die Treppe hinauf, setzte sich auf sein Sofa und blätterte zu der Geschichte vom gleichnamigen Ritter. Als er sie gelesen hatte, musste er erst mal Luft holen. Die Geschichte handelte von ihm selbst, er hatte sie selbst erlebt.

[Zu Ende erzählt von]

Alja

 
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