Die Blinde Kuh - Suchmaschine für Kinder
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Blinde Kuh
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Eine Fortsetzungsgeschichte
Du kannst mir schreiben, wie die Geschichte weitergehen soll.

Die Gnockse
von Susanne

Gnockse leben in Erdhöhlen. Aber nicht in solchen, die nach Erde stinken, die dreckig und feucht sind und wo die Regenwürmer von der Decke baumeln. Nein, auch nicht in kahlen und trocknen Kieshöhlen. Unser Gnock lebt in einer Höhle, die in Moos und Sträuchern gebettet und am größten Berg des Felsgebirges liegt. Von einer Gnockhöhle ist auf den ersten Blick nichts weiter zu sehen, als eine grüngestrichene Tür mit goldenem Knauf. Die Höhle ist freundlich eingerichtet. Wenn man sie betritt, steht man in einem langen Flur. Der Boden ist mit einem roten Teppich ausgelegt. An den Wänden hängen Bilder, auf denen Gnockse abgebildet sind und es gibt zahlreiche Haken für Jacken und Mäntel. Die Gnockse bekommen nämlich viel Besuch. Rechts und links im Flur sind viele kleine grüne Türchen. Dahinter befinden sich Esszimmer, Badezimmer, Schlafkammern, Wohnstuben und unzählig viele Speisekammern. Die Gnockse haben nämlich die Angewohnheit den halben Tag zu Essen. Die restliche Zeit verbringen sie in den Wäldern. Trotzdem sind sie sehr selten zu sehen. Denn wenn dummes Menschenvolk dahergetrampelt kommt, dann verschwinden sie schnell in ihre Höhlen.

Weil Gnockse so selten zu sehen sind, will ich ich euch erst mal erklären, wie ein Gnock aussieht. Nun, Gnockse sind halb so groß wie du. Sie tragen gern bunte Sachen, am liebsten grün und gelb. Sie haben einen kugeligen Bauch und fröhliche Gesichter, die immer zu lachen scheinen. Außerdem hören sie schrecklich gut und werden mehrere 100 Jahre alt. Auf dem Kopf haben sie braungraue, fellartige, borstige Haare, die meist von einem Hut verdeckt sind. Sie haben geschickte Hände und flinke Füße, die in braunen klumpigen Schuhen stecken. Gnockse sind außerdem sehr abenteuerlustig.

Vorallem der kleine Gnock Lupp. Er ist ein richtiger kleiner Abenteurer. Aber er liest auch gerne Koch- oder Märchenbücher, vorausgesetzt er ist nicht gerade auf Abenteuerreise. So wie zum Beispiel im letzten Jahr:

Es war eines mittags. Lupp hatte sich einen Kräutertee gekocht und war gerade mit seinem dritten Frühstück fertig. Nun wollte er ein Buch über Obstkuchenrezepte durchlesen, als es plötzlich klopfte. Lupp öffnete die Tür. Vor ihm stand ein schnaufender Gnock und . . . . .

 

nach Stichworten von Florian (9) aus Rendsburg/Schleswig-Holstein

Er fragte : "Darf ich rein kommen ?" "Aber natüürlich, doch weeer biiiist denn duuuh?" Fragte Lupp, der so erschrocken war, dass er anfing zu stottern.

Ich bin dein Onkel Levit und komme von der anderen Seite des Riesengebirges um dich um Hilfe zu bitten. Als ich gestern Abend ins Bett ging und gerade am einschlafen war, hat meine ganze Höhle gewackelt. Ich dachte nur schnell raus hier ein Erdbeben, aber als ich nach oben kam stellte ich fest das es was viel schlimmeres war.

"Was war es denn ?" Unterbrach Lupp den aufgeregten Gnock. Es waren ganz viele Menschen mit ihren Eisendrachen. Die haben alles zerstört, die Bäume, Büsche, Blumen und meine Höhle auch. Was soll ich jetzt nur machen ?

 

nach Stichworten von Lilly ( 7 Jahre ) aus Wien

Levit war ganz verzweifelt. Doch da hatte Lupp die rettende Idee und sagte: "Sei nicht traurig und mach dir keine Sorgen mehr um eine Unterkunft, denn ich weiß, wie ich dir helfen kann." "Wie denn"? Fragte Levit erleichtert. "Ja, weißt du ich wollte sowieso für einige Zeit verreisen, denn mein Wunsch ist es, ein ganz berühmter Koch zu werden und während ich unterwegs bin kannst du ja bei mir wohnen. "Oh ja ! Das ist gut, da freue ich mich und ich wünsche dir viel Glück auf deiner Reise". "Naja, so schnell geht das ja nun auch nicht. Heute gehe ich noch nicht, aber morgen, morgen da ist es soweit. Komm nur schnell herein und fühl dich, wie zu Hause.

Am nächsten Tag war es dann soweit, Lupp stand mit seinem braunen, schwer bepacktem Rucksack an der Tür und verabschiedete sich von Levit, der ihm nochmals alles Gute wünschte. Dann machte er sich auf den Weg und ........

 

nach Stichworten von Heiko, 12 Jahre, aus Mülheim an der Ruhr

Tagelang wanderte Lupp durch Wälder und Felder, bis er eines Tages an eine Menschenstadt kam. Normalerweise wäre er wie alle Gnockse umgekehrt, weil er die Menschen wegen ihrer Gier nach Macht und Geld nicht leiden konnte. Lupp aber wollte Koch werden und zwar der Beste. Dazu musste er auch die Kochkünste der Menschen erlernen.

Also ging er in die Stadt und kam dort auf einen Marktplatz. Er sah dem bunten Treiben der Leute zu und bewunderte all die schönen Sachen, die auf dem Markt angeboten wurden. Dabei bemerkte er, dass die Menschen völlig anders gekleidet waren als er. Er mußte sich schnellstens verkleiden, um nicht unter ihnen aufzufallen.

Er suchte nach einem Stand, an dem Kleidung verkauft wurde. Heimlich nahm er sich einen Mantel und einen Hut. Geld um die Sachen zu bezahlen hatte er leider nicht und so machte er sich schnell aus dem Staub. Plötzlich rief ein Mann : "Haltet den Dieb !"

Nun rannte Lupp so schnell ihn seine Beine trugen um der wütenden Menschenmenge zu entkommen. Er lief durch die engen Straßen der Stadt und flüchtete schließlich in einen Park. Dort versteckte er sich in einem Gebüsch. Er wußte, nur im Wald war er vor den Menschen in Sicherheit. Aber wie sollte er wieder aus der Stadt herauskommen ? ........

 

nach Stichworten von Sabrina, 11 Jahre, aus der Schweiz

Er wartete noch 10 Minuten, zog dann Hut und Mantel an, auch wenn ihm beide Kleidungsstücke viel zu groß waren. Verängstigt schlich er aus dem Park und am Markt vorbei und hörte erst auf zu laufen, als er schon weit von der Stadt entfernt war.

Zurück im Wald setzte er sich unter einen großen schattigen Baum, fischte einen Apfel aus seinem Rucksack und biss genüßlich hinein, da hörte er, wie es im Gebüsch hinter ihm raschelte. ........

 

nach Stichworten von Lina, 6 Jahre, aus Hamm in Westfalen

Ein Fußball war genau hinter Lupp im Gebüsch gelandet. Lupp erschrak furchtbar. Als er sich vom ersten Schrecken erholt hatte, sah er einen kleinen Jungen, der nach etwas suchte. "Hast du meinen Ball gesehen ?", fragte der Junge. Lupp zeigte aus das Gebüsch hinter sich. "Oh! Da liegt er ja!" rief der Junge und hob den Ball auf. "Wer bist du ?" , fragte Lupp den Jungen. "Ich bin Paul und wohne dort in der Stadt", antwortete der Junge. "Und wie heißt du?"

"Ich heiße Lupp." und dann erzählte er dem Jungen was er alles erlebt hatte. Paul hörte aufmerksam zu und sagte dann zu Lupp: "Ich werde Dir helfen, zuerst kommst du mit zu mir nach Hause und da werde ich dir dann alles zeigen, so dass du dich in der Stadt zurechtfindest". Beide machten sich auf den Weg. Unterwegs aßen sie von den Keksen, die Paul noch in der Tasche hatte, als ein riesiger Vogel über den beiden auftauchte .......

 
nach Stichworten von Sabrina ( 11 Jahre ) aus Uster in der Schweiz

Lupp sah nach oben, als plötzlich ein mächtiger Adler auf ihn herabstürzte und ihn am Mantel packte. Lupp versuchte, sich noch bei seinem neuen Freund festzuhalten, schrie und zappelte, aber der Adler riss ihn los und flog mit ihm davon. Paul musste atemlos zusehen, wie der Adler mit Lupp über den Baumwipfeln verschwand.

Der Flug dauerte nicht sehr lange und Lupp landete in einem Nest neben zwei Adlerjungen. Er verhielt sich ganz ruhig und sah, wie der große Adler wieder davon flog. Diesen Moment nutzte Lupp und kletterte aus dem Nest, das sich hoch oben auf einem Felsvorsprung befand. Langsam kletterte er die Felswand herab, bis er den Boden erreicht hatte. 

Lupp zitterte am ganzen Körper und rannte mit letzter Kraft in den Wald, wo er dann unter einer dicken Eiche erschöpft einschlief. Als er dann wieder erwachte, war es inzwischen dunkel und Lupp wollte gerade durch ein Gebüsch weitergehen, als er über etwas stolperte. Es war ein Türknauf. Lupp öffnete vorsichtig die Tür und kam in eine geräumige Höhle........
 

nach Stichworten von Claudia ( 14 Jahre ) aus Odenkirchen in Deutschland

Es war sehr dunkel. Langsam tastete sich Lupp vorwärts. Als sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah er in der Ferne ein schwaches Licht. Vorsichtig ging er weiter. Was war das ? Waren das Stimmen ?

Lupp blieb stehen und lauschte. Ja, wo das Licht war, waren auch Stimmen zu hören. Lupp ging zu einem Felsspalt. Durch diesen konnte er lauter kleine Menschen sehen. Sie sahen fast so aus wie er, nur das sie viel längere Nasen hatten. Lupp lehnte sich weiter vor, um besser sehen zu können. Plötzlich gaben die Steine nach, es krachte und donnerte und ehe Lupp sich versah, landete er mit viel Getöse bei den seltsamen Wesen......

 

nach Stichworten von Andrea ( 11 Jahre ) aus Graz in Österreich

Er schlug hart auf dem Boden auf. Die Wesen beugten sich über ihn. Sie musterten Lupp von oben bis unten und kamen gefährlich nahe. "Wer seid ihr?" fragte Lupp vorsichtig. Die Wesen schienen sehr überrascht davon zu sein, dass er sprechen konnte. Dann trat eines vor und sagte: "Ich bin Markus und wer bist du?" Lupp richtete sich auf und sagte schüchtern: "Ich bin Lupp. Ich bin ein Gnock und bin hier, weil die Menschen mit ihren Eisendrachen unsere Heimat zerstören und ich außerdem ein weltberühmter Koch werden will."

Und er erzählte den Wesen von Onkel Levit und seinem ehemaligen Haus und wie er ausgewandert war um Koch zu werden. Dann sagte Markus: "Wir sind Kinder. Wir haben das gleich Problem. Unsere Eltern müssen ganze Wälder abreißen, nur weil sie unbedingt ein modernes Hochhaus mit Tiefgarage und riesigem Parkplatz brauchen." Darauf meinte Lupp: "Aber ich habe eine Idee, wie wir sie davon abhalten können....

 

nach Stichworten von Verena ( 10 Jahre ) aus Gilching

Wir müssen sie überzeugen, dass es auch anders geht! Sie sind alle nur größenwahnsinnig! Das wäre doch gelacht, wenn wir das nicht hinkriegen würden, oder? Jetzt denkt alle mal nach! Also wer hat einen Vorschlag?

nach Stichworten von Carmar ( 6 Jahre ) Waltrop in Deutschland

"Wie wäre es, wenn wir alle auf die Bäume klettern würden. Wenn wir oben sitzen, können die Bäume nicht gefällt werden."

nach Stichworten von Desiree ( 11 Jahre ), Julia ( 10 Jahre ) und Daniel ( 11 Jahre ) aus Ratingen ( Deutschland )

"Nein, das ist nicht so gut", sagte ein kleines Mädchen, "wir können schließlich nicht ewig auf den Bäumen bleiben. Aber wir könnten ihnen vorschlagen, dass sie woanders bauen sollen. Doch ich glaube, sie werden uns nicht einmal zuhören. Sie denken nur an das Geld, was sie dabei verdienen."

Die Kinder waren ratlos und sahen traurig zu Boden. Plötzlich hatte Lupp eine Idee. "Wir brauchen die Hilfe der Tiere des Waldes. Nur mit ihrer Hilfe können wir uns gegen das Verhalten der Menschen zur Wehr setzen." .... 

 

Diese Fortsetzung wurde geschrieben von der
Klasse 4 der Grundschule Bokholt-Hanredder, Deutschland.

"Oh ja, das könnte funktionieren", sagte Markus. "Kommt, wie suchen die Tiere!"

Die Kinder und Lupp gingen noch tiefer in den Wald hinein. Auf einmal stießen sie auf eine dunkle Höhle. "Da drüben habe ich ein Bienennest gesehen", sagte Lupp, "ich gehe dort hin. Ihr könnt schon mal in der Höhle nach Tieren suchen."

Nach zwei Minuten waren die Kinder schon tief in der Höhle. Auf einmal hörten sie ein schauriges Brummen. Ängstlich zündeten sie ein Streichholz an und entdeckten wenige Meter vor ihnen einen riesengroßen, kräftigen Bären. Der Bär starrte die Kinder an, hob die Tatzen und ...

 
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