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Patrick! Patrick! Patrick! Immer nur dieser Name spuckte in meinem Kopf. Als
ich verheult in meinem Bett lag. Ich war doch erst 14 und schon war mein
Leben versaut. Nein, versaut nicht! Ich muss da jetzt durch. Pech, wenn es
jetzt die ganze Schule weiß. NEIN!!! Es ist kein Pech es ist eine fiese
Gemeinheit. Ich bin jetzt doch zerstört. Jetzt weiß jeder das ich in Patrick
verknallt bin. In den Patrick eine Klasse über uns. Nur weil ich mein
Tagebuch mit auf Klassenfahrt genommen hatte.
Nein, es war nicht meine
Schuld. Es ist Danielas Schuld! Sie dürfte nicht der ganzen Klasse aus
meinem Tagebuch vorlesen, als ich auf der Toilette war. Ich konnte Daniela
noch nie leiden und sie mich auch nicht. Jetzt ist es aber passiert. Ich
sollte nicht über Patrick in meinem Tagebuch schreiben. NEIN!! Warum gab ich
immer mir die Schuld. Es war einzig und allein Danielas Schuld. Und damit
Basta!!!
Morgen ist Montag, der erste Schultag in der Schule nach der Klassenfahrt!
Bestimmt erzählt Daniela bald alle meine Gefühle für Patrick in der Schule
herum.
Egal, dann weis es Patrick halt...Nein, nicht egal!!!! Wieder fing ich erneut an zu heulen.
Langsam ging ich über den Schulhof. Daniela hatte wirklich alles herum
erzählt. Jetzt wissen es alle. Als ich an ihr und ihrer Freundin Patricia
vorbei ging zeigten sie auf mich und lachten. „Na, wie geht´s dir Natalie? Patrick schämt sich bestimmt, das sich so eine
in ihn verliebt hat!“, spottete Daniela. „Na und?!!“, rutschte es mir heraus, jetzt war ich nicht mehr zu Stoppen:
„Im Gegensatz zu dir, bin ich wenigstens schöner!! Und außerdem ich hatte
schon drei Freunde, und du? Keinen!! Ja, weil keiner etwas mit dir zu tun
haben will! Ich stehe jetzt jedenfalls zu meinen Gefühlen!!!“ Da verschlug es Daniela die Sprache.
Aber es stimmte ja! Ich hatte schon drei Freunde und meine schönen glatten,
braunen, langen Haare und meine Figur waren besser als ihre spröde, viel zu
dicke, und zu kurze blonde fettige Mähne. Und außerdem war sie schon etwas
dicker als ich.
Daniela drehte sich um und lief über denn Schulhof ins Schulgebäude, dabei
zog sie Patricia mit sich.
Ich ging einfach weiter über den Schulhof, denn ganz am Ende des Schulhofes
stand immer meine Clique. Aber vorher musste ich noch an Patricks Clique
vorbei. Alle seine Freunde grinsten mich an, nur er guckte beschämt weg. Er
schämt sich wirklich, ich war am Boden zerstört. Ich ging einfach weiter zu meiner Clique. Doch was ich da auf dem Boden des
Schulhofes sah, verschlug mir die Sprache. Da stand mit Kreide:
Natalie + Patrick
Wütend sprang ich aus dem überfüllten Schulbus. Heute hatten schon viele
Schüler über mich Witze gerissen. Ich hatte nur noch einen Wunsch: Name,
Stadt und Land wechseln!! Plötzlich hörte ich seine Stimme hinter mir und Schritte. Es war
wirklich
Patrick, sonst stieg er doch nie hier aus? ER rief wirklich: „Natalie! Natalie, warte bitte!“
Was hatte das zu bedeuten? Ich wartete nicht.
Bis ich seine Hand auf meiner Schulter fühlte. Nun musste ich mich umdrehen.
Ich stand wirklich meinem Schwarm gegenüber. Ich drehte mich um und ging weiter. Er seufzte und lief eilig neben mir her.
Dann berichtete er Außeratem im gehen: „Seit ich weiß was du über mich
denkst, bin ich echt glücklich.“ Überrascht riss ich die Augen auf: „Weiter, erzähl weiter!“, forderte ich
ihn auf. „Da ich jetzt weis was du für mich empfindest!“, fing er noch mal an:
„Solltest du auch wissen was ich über dich denke!“
Jetzt kommt es, dachte ich.
„Ich finde dich nämlich auch ganz nett, und nett ist noch harmlos
gesagt.“ Er seufzte erneut: „ich empfinde das gleiche für dich wie du für mich!“
Erschrocken schaute ich zu ihm auf: „Was?“ Er nickte. Dann berührte er meine Hand und umgriff sie leicht.
Seitdem sind wir ein Paar.
Danke Daniela!!!!
Also, es gibt auch gemeines Glück!
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