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Flipper - der Delfin
von Johanna

Ihr kennt doch sicher jeder die Serie Flipper und Lopaka. Und vielleicht hat auch mancher von euch den originalen Film gesehen. Aber was viele vielleicht nicht wissen, dass die Geschichte wahr ist. Heute erzähle ich euch ein wenig über "Flipper": Flipper ist eine tierische Hauptfigur in vielen Medien gewesen. Tiere und Fernsehen in Kombination schreiben meistens Erfolgsgeschichten. So geschah es auch mit dem Kult-Delfin Flipper. Im Jahr 1963 begann alles mit einem Kinofilm. Damals freundeten sich der blonde Bursche Sandy Ricks (Luke Halpin) und der Tümmler Flipper gegen den Willen des Vaters (Brian Kelly) an und erlebten zahlreiche Abenteuer zu zweit.

Nachdem der Delfin mehrfach heldenhafte Taten vollbracht hatte, wurde Flipper auch vom Vater akzeptiert und in die Familie aufgenommen. Flipper ist eine tierische Hauptfigur in vielen Medien gewesen. Der große Erfolg eroberte dann auch das TV als Serien-Abenteuer. Über die Jahre hinweg spielten insgesamt fünf weibliche Tümmler den Serien-Star Flipper. Unter widrigsten Bedingungen wurden die Tiere zu TV-Stars gedrillt. In kleine Kisten verfrachtet wurden sie ans Set der Serie auf die Bahamas gebracht, um dort vor der Kamera den fidelen, abenteuerlustigen Delfin zu verkörpern. Das geht aus einem Bericht des deutschen Magazins "Express.de" hervor.

Ihr Trainer Richard O'Barry war immer an ihrer Seite und versuchte es den Wasserlebewesen so angenehm wie möglich zu machen. Doch sein schlechtes Gewissen, etwas Falsches zu machen, bereitet ihm damals schon Kopfzerbrechen. Doch dass, das nicht nur Geld und Gold brachte, spürte der Trainer danach: "Wenn Flipper mir nicht vertraut hätte, wäre die Fernsehserie nie zustande gekommen" sagt Trainer sagte O'Barry später in einem Interview. "Ich habe Delfine gekannt und habe gelernt, sie zu lieben und zu respektieren. Doch ich war auch jung und sehr dumm und verdiente plötzlich eine Menge Geld. Heute bereue ich, für ihre tragische Begegnung mit uns Menschen mitverantwortlich zu sein", erklärte er weiter. Zwei der übrig gebliebene Darstellerinnen verendeten qualvoll.

Nach der Einstellung der TV-Serie ging es nicht nur mit den menschlichen Schauspielern bergab. Auch die Tiere litten unter der nachlassenden Prominenz und der weniger werdenden Aufmerksamkeit. So schwammen die zwei letzten Flipper-Tümmler Suzy und Cathy nach dem Serien-Ende apathisch in Miami im Seeaquarium herum. Suzy wurde später an einen europäischen Wanderzirkus verkauft, wo sie an einer qualvollen Lungenentzündung verendete und auch mit Cathy ging es tragisch zu Ende. Denn sie soll sich laut O'Barry das Leben genommen haben, indem sie einfach aufgehört hat zu atmen. Seither gibt sich der Delfin-Trainer eine Mitschuld am Sterben der zwei Serien-Tiere und engagiert sich als Gründer des "Dolphin Projects" beim "Earth Island Institute".

 

 
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