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Die Fee

Eine Geschichte von Berna

Hallo, ich heiße Berna und hatte vor vielen Monaten eine Geschichte die "Shibso" heißt geschickt. Nun möchte ich wieder eine neue Geschichte schicken. . .



Emma, schwamm wie gewöhnlich im See. Sie dachte das heute wieder ein
gewöhnlicher Tag werden würde, aber da hatte sie sicher geirrt. Nämlich im
gleichen Moment, als sie das dachte, wollte Christine über den See fliegen.
Ängstlich flog sie, wobei sie immer schneller wurde. Ihr müsst wissen, dass die
Hexe Lucy den See früher mit einem Fluch belegt hatte. Jede Fee muss in
nur 8 Sekunden über dem See fliegen. Früher wussten die Feen das nicht,
doch sie fanden es raus. Die Feen in Emma's Zeit waren nämlich Böse
und sie flogen nur deshalb in die Menschenwelt um ihnen die Freude am
Tag zu stehlen, und ihnen Pech zu bringen. Dies Entschied früher der Vater von Paris und
alte König. Paris ist die jetzige Königin von Feen-Dorf. Ihr Vater ist vor knapp 2 Jahren gestorben und sie muss alles leiten. Königin Paris, wie sie alle nennen, mag dieses Gesetz insgeheim nicht. Aber diese Geschichte kommt später.

Weiter zu Emma und Christine. Christine schaffte es nicht über den See in 8 Sekunden zu schwimmen und sie flog runter in den See. Emma, sah nicht, was oder wer in den See fiel, aber sofort tauchte sie unter und holte Christine raus. Christine schnaufte und lächelte sie an. Sie sagte: "Herzlichen Dank, Menschenskind. Ich heiße Christine, wie heißt du?"
"Nichts zu Danken, mein Name ist Emma."
"Emma ist ein sehr schöner Name. Ich wäre erfreut darüber, wenn du meine Freundin sein würdest, Emma."
"Klar. Ich freue mich immer über neue Freundinnen. Tut mir leid, dass ich
dich das jetzt frage Christine, aber du bist doch eine Fee ähm..."
"Ja, gewiss bin ich eine. Aber dieses doofe Gesetz mag ich nicht. Ich meine, was habt ihr Menschen denn getan. Gar nichts, habt ihr."
"Ja, dieses Gesetz ist wirklich doof..."
"Ja, hoffentlich sieht mich keine Fee. Königin Paris würde mich bestrafen, wenn sie sehen würde, wie ich mit einem Menschen rede."
Emma schaute sich um, aber bemerkte nicht, dass eine Fee sich zwischen den Bäumen befand. Diese Fee flog sofort zu Königin Paris. Emma und Christine hörten nur ein Rascheln zwischen den Bäumen...
"Was war das... Du hast es doch auch gehört oder, Christine?"
"Gewiss, ich habe es auch gehört. Ich glaube ich fliege weiter..."
"Ok, sehen wir uns Morgen wieder?"
"Gewiss, Emma, Gewiss..."
Mit diesen Worten flog sie davon...

Emma war glücklich, Christine hektisch.
Es war Abend, da holte Königin Paris, Christine zu sich:
"Ja, Frau Königin, Sie haben mich rufen lassen...?", sagte Christine mit piepsiger Stimme. Sie hoffte es sei etwas Gutes... aber da irrte sie sich.
"Christine, ich hörte, du hättest dich mit einem Menschen befreundet. Stimmt das?"
"Zwar werde ich Sie mit dieser Antwort enttäuschen aber... Ja..."
"DAS DULDE ICH NICHT! DU WIRST TAG UND NACHT IHRE FREUDE NEHMEN!"
"Aber...!"
"KEIN WENN UND ABER, CHRISTINE. REGEL IST REGEL. GESETZ, GESETZ. JETZT GEH MIR AUS DEN AUGEN!"
Traurig ging Christine zurück nach Hause. Bevor sie schlief bekam sie noch Ärger
von ihrem Vater. Die Mutter schimpfte nachher auch.

Am nächsten Morgen stand Emma ganz früh auf. Sie wollte sich unbedingt mit Christine
treffen. Sie wartete am See den ganzen Tag... In der Mittagsstunde tauchte Christine auf: "Endlich bist du da! Ich warte schon den ganzen Tag auf dich, Christine."
"Emma, ich nehme dir die Freude."
"Wieso, Christine?"
"Tut mir leid... Die Königin will das. Außerdem... ich muss..., Emma."
"Pflicht, ist Pflicht, Christine."
Mit einem Ruck sprühte Christine über Emma einen Staub aus. Emma musste ganz laut
niesen und Christine war weg. Dieser Staub war aber kein gewöhnlicher Staub, nein er
nahm den Leuten die Freude weg. Und das merkte Emma auch schon, als sie traurig auf
dem Weg nach Hause war. Auf den Weg begegnete sie zwei Räubern, einer Schlange
und Emily, der größten Zicke in ihrer Klasse. Außerdem war ihre Mutter nicht zu Hause
und der Storm viel aus. Weinend saß sie in ihrem stockdunklen Zimmer. Sie bekam solchen Hunger, dass sie mit ihrer kleinen Kerze nach unten ging. In der Küche lag ein Foto, verschwommen wegen den Tränen... Aber sie konnte es noch recht gut sehen. Sie erkannte ihre Mutter als Kind und eine Mädchen neben ihr. Emma dachte, dass es nur ein Foto von einer ihrer Freunde war. Was sie nicht wusste war, dass das Mädchen neben ihrer Mutter Paris, die Königin der Feen, war. Ja Emma's Mutter Lena und Paris waren früher die besten Freundinnen der Welt. Leider mochte Paris Vater die Menschen nicht und er erstellte ein Gesetz, das hieß, dass die Feen den Menschen die Freude am Tag wegnehmen sollen. Kurz darauf kam der Fluch am See von Hexe Lucy zum Schutz der Menschen. Emma tat das Foto wieder zurück an seinen Platz. Machte sich ein Brot und ging zurück in ihr Zimmer. Mitten in der Nacht hörte sie Geräusche aus der Küche.
Emma's Mutter war gekommen. Emma ging nach unten um zu sehen wer da ist:
"Mutter? Bist du das?"
"Ja, Emma. Setz dich doch."
Also setze sich Emma auf den Stuhl und sah ihre Mutter an.
"Wo warst du? Ich dachte du kommst nie wieder, Mutter."
"Tut mir leid, Emma. Ich habe draußen im Wald über meine Kindheit nachgedacht und die Zeit vergessen."
"Nicht schlimm. Halb so wild, Mutter."
"Hast du schon was gegessen, Emma?"
"Ja, ich habe mir ein Brot mit Käse gemacht, Mutter."
"Gut, dann leg dich wieder ins Bett, Emma. Gute Nacht, mein Schatz."
"Gute Nacht, Mutter!"
Emma ging ins Bett. Sie war sehr müde. Christine nahm Emma die Freude am Tag, jeden
Tag. So ging das 2 Wochen. Bis Emma wieder am See schwimmen war:
"Wieso, Emma, wieso bist du nicht Sauer auf mich?"
"Wie ich schon vorher gesagt habe, ich bin nicht Sauer auf dich, Christine. Pflicht ist Pflicht."
"Ich kann nicht mehr! Ich gehe zur Königin!"
"Halt, Christine!"
Emma rief zwar so laut, dass jeder es mitkriegen konnte, aber Christine ignorierte sie und
flog schnurstracks zur Königin:
"ICH ERTRAGE DAS NICHT MEHR!"
"DU KANNST HIER NICHT EINFACH SO REINPLATZEN WIE ES DIR PASST!"
"KÖNIGIN, PARIS! HATTEN SIE NIE EINE FREUNDIN???"
Sofort flog Königin Paris raus. Draußen war Emma's Mutter Lena mit Emma am Picknicken am See. Paris sah Emma's Mutter Lena. Paris sah die Frau an und bemerkte, dass diese Frau Emma`s Mutter ist und gleichzeitig Lena. Sie sah Lena, die Mutter von Emma lächelnd an:
"Lena?"
"Hallo, Paris."
Sie fielen sich in die Arme.
Am nächsten Tag hob Paris, die Königin der Feen das Gesetz auf.

Und wenn Emma und Christine nicht gestorben sind, so sind sie heute noch befreundet.

 
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