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Timo und die Detektive

Eine Geschichte von Clara (11) und  Lefke (11)
 

Hallo,
wir sind Clara und Lefke. Wir sind Cousinen und haben eine Detektivgeschichte zusammen geschrieben, die wollen wir gerne zu euch schicken.
Ich, Clara, bin 9 Jahre alt und gehe in die 3. Klasse.
Ich, Lefke, bin ebenfalls 9 Jahre alt und gehe in die 4. Klasse. Wir lesen, hören und schreiben beide sehr gerne Geschichten.

 

Timo der Detektiv wohnte mit seinen Eltern in der Straße Alte Aue. Er hatte 4 Freunde. Sie hießen: Philipp, Paul, Leon und Tom. Zusammen hatten sie schon viele Fälle gelöst.

Eines morgens als Timo in die Schule ging, erzählte ihm Philipp, dass in seiner Nachbarschaft ein Geldbeutel geklaut wurde.
Nach der Schule trafen sich die Jungs hinter der Sporthalle und besprachen, was sie machen könnten.

Plötzlich rannte ein Mädchen auf die Jungen zu. „Hallo ich bin Lilly und ich habe mitgekriegt, dass ihr jemandem auf der Spur seid.“ „Nein! Nicht direkt. Aber wir suchen jemanden.“ Nach einer Weile merkte Tom, dass er dieses Mädchen sehr lieb hatte und sagte: „Wenn sie eine Ahnung hat, wer es sein könnte, können wir sie ja mitmachen lassen“.
Dann gingen sie zu ihrem Geheimversteck, das auf dem Dachboden war. Sie holten Seile, eine Lupe, eine Flasche zum Trinken und ein Taschenmesser. Danach gingen sie los, die Treppen des Hauses hinunter. Als die Jungen und Lilly unten angekommen waren stürzten sie aus der Tür auf die Straße. Lilly zeigte den Jungen, wo es längs ging. Die Jungen folgten Lilly brav.

„Da eine Spur!“ „Wo?“ kam es von Philipp, Leon, Paul und Tom zurück. „Na hier!“ „Wer hat die Lupe?“ „Ich“ sagte Timo. „Dann untersuche die Spur!“ „Ja, ich bin ja schon dabei“.
„Schneller Propeller“ rief Leon, der immer ein Angeber sein wollte. „Ich kann nicht so schell wie du willst“, sagte Timo. „Äh, lass mich mal“ sagt Tom, „der Dieb müsste aber sehr kleine Füße haben“. „Du hast recht“ sagte Paul, „ich glaube sogar der Dieb müsste ein Kind sein“.
„Nein, nein, ich weiß es! Lilly ist vorgelaufen und ihr Fuß ist so groß wie diese Spur, deswegen hat Lilly die Spur gemacht“ sagte Philipp. „Na klar“ sagte Leon. „Dann suchen wir eben weiter“ sagte Paul.

„Wo ist denn das Haus, wo du den vermuteten Dieb gesehen hast?“ fragte Timo Lilly. „Da vorne an der nächsten Straßenecke.“ antwortete sie. Die Jungen liefen hin, nur Lilly blieb unschlüssig stehen und fragte „Wo sollen wir denn klingeln?“ Paul rannte gerade an Lilly vorbei. Er sagte „Wir klingeln einfach im Erdgeschoß, vielleicht kann uns dort jemand weiter helfen.“ Lilly war einverstanden und rannte hinter Paul her. Die anderen Jungen wollten gerade klingeln als Paul und Lilly ankamen.
Mit klopfendem Herzen drückte Philipp auf die Klingel. Ein Mann machte die Tür auf und fragte, was sie hier wollten. Timo fragte, ob hier in den vergangenen Tagen ein Geldbeutel gestohlen wurde.
„Ja, bei Frau Müller im dritten Stock und jetzt macht das ihr weg kommt!!!“ „Ja, ja und vielen Dank“.

Die Jungen rannten aus dem Haus und setzten sich auf eine Bank.
Leon sagte „Der war aber unfreundlich“. Lilly spottete „Genauso unfreundlich, wie du, Leon.“
„Ppb“ sagte Leon. „Jetzt fangt nicht wieder an zu streiten, last uns lieber überlegen, was wir jetzt machen sollen“ sagte Tom. „Wir gehen zur Polizei“ sagte Philipp. Alle waren einverstanden und gingen los.

Als sie bei der Polizei ankamen, saßen dort die Wachtmeister Benjamin Sandrock und Pampelmuse Löffelstiel gerade beim Mittagessen.
Die Polizisten begrüßten sie freundlich und fragten, was die Jungen und Lilly hier wollten. Timo begann „Wir wollten fragen, ob ihr mehr über den Diebstahl in der Klodeckelstraße wisst?“ „Oh ja, sehr viel: Es soll ein Mann gewesen sein, er soll angeblich eine Brille getragen haben und sehr dünn gewesen sein.“ „Wisst ihr auch schon welche Haarfarbe er hatte?“ „Ja, schwarz“. „Vielen Dank!“ Die fünf Kinder liefen aus der Polizeiwache hinaus und bemerkten, dass es schon halb acht war.
„O nein, ich muss schon längst zu Hause sein!“ sagte Timo. „O.K.“. sagte Tom und alle trennten sich.

Am nächsten Morgen trafen sich die 5 Freunde in ihrem Geheimversteck auf dem Dachboden und besprachen, was sie machen sollten.
Timo war ganz aufgeregt, er erzählte, dass in der Zeitung stand, dass in der Großstadt ein Juwelenladen überfallen wurde. Lilly sagte „Dann müssen wir jetzt schleunigst zur Polizei.“ „Gute Idee“ sagte Philipp, „wir gehen gleich los“.
Als sie bei der Polizeiwache ankamen begegnete ihnen Wachtmeister Pampelmuse Löffelstiel. Sie erklärten ihm die ganze Geschichte. Pampelmuse Löffelstiel lächelte und ging wieder in die Polizeiwache. Als er wieder raus kam, hatte er einen Beutel mit rotem Pulver in der Hand. Lilly wollte wissen, was das wäre. Wachtmeister Löffelstiel erklärte ihnen, dass das ein Pulver sei, mit dem man Fingerabdrücke sichtbar machen konnte.
Die Kinder bedankten sich und fuhren mit dem nächsten Taxi in die Innenstadt.
Dort gingen sie zu dem Juwelenladen und fragten den Verkäufer, wo genau der Diebstahl gewesen sei. Der Verkäufer zeigte ihnen einen Schrank, der ganz leer war.
Phillip fragte, was in diesem Schrank gewesen sei. Der Verkäufer sagte „Ringe, Ketten und Broschen. Alle waren sie aus echtem Silber und Gold.“ „Wie viel waren die Sachen wert?“ fragte Timo. „Sehr viel“ sagte der Verkäufer.

Timo nahm das Pulver aus seiner Tasche und strich es über den Schrank und ein Fingerabdruck nach dem anderen wurde sichtbar, es war ein Zaubermittel.
Sofort rief Tom die Polizei an. Sie war nach einigen Minuten da.
Der Mann vom Juwelenladen war sehr aufgeregt, als die Polizisten ankamen. Er erklärte ihnen die ganze Geschichte.

Die Polizisten verglichen die Fingerabdrücke mit ihrer Fingerabdruckkartei in ihrem Computer und sahen so, dass Frisörius Männer Gel der Täter war. „Ich find ihn eigentlich ganz nett“ sagte der Polizist, „aber jetzt muss er in den Knast. Vorher müssen wir ihn eher gesagt noch fangen.“

Als die Kinder wieder in ihr Geheimversteck wollten, war dieses schon besetzt, denn in ihrer Abwesenheit hatte Herr Frisörius Männer Gel dort Platz genommen.
Als die Detektive dies bemerkten, riefen sie sofort die Polizei an. Wachtmeister Benjamin Sandrock kam sofort mit noch drei anderen Polizisten und nahmen den Täter mit.

Als Belohnung bekam jedes Kind 1000 Euro. Als der Täter im Knast war, stellte sich heraus, dass er auch den Geldbeutel von Frau Müller im dritten Stock gestohlen hatte.

30 Jahre später wurden Tim, Leon, Paul und Philipp zu der Hochzeit von Tom und Lilly eingeladen.

Und wenn sie nicht gestorben sind dann rätseln sie noch heute.


Clara und Lefke

 
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