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Hallo,
wir sind Clara und Lefke. Wir sind Cousinen und haben eine
Detektivgeschichte zusammen geschrieben, die wollen wir gerne zu
euch schicken.
Ich, Clara, bin 9 Jahre alt und gehe in die 3. Klasse.
Ich, Lefke, bin ebenfalls 9 Jahre alt und gehe in die 4. Klasse.
Wir lesen, hören und schreiben beide sehr gerne Geschichten.
Timo der Detektiv wohnte mit seinen Eltern in der Straße Alte
Aue. Er hatte 4 Freunde. Sie hießen: Philipp, Paul, Leon und Tom.
Zusammen hatten sie schon viele Fälle gelöst.
Eines morgens als Timo in die Schule ging, erzählte ihm Philipp,
dass in seiner Nachbarschaft ein Geldbeutel geklaut wurde.
Nach der Schule trafen sich die Jungs hinter der Sporthalle und
besprachen, was sie machen könnten.
Plötzlich rannte ein Mädchen
auf die Jungen zu. „Hallo ich bin Lilly und ich habe mitgekriegt,
dass ihr jemandem auf der Spur seid.“ „Nein! Nicht direkt. Aber
wir suchen jemanden.“ Nach einer Weile merkte Tom, dass er
dieses Mädchen sehr lieb hatte und sagte: „Wenn sie eine Ahnung
hat, wer es sein könnte, können wir sie ja mitmachen lassen“.
Dann gingen sie zu ihrem Geheimversteck, das auf dem Dachboden
war. Sie holten Seile, eine Lupe, eine Flasche zum Trinken und
ein Taschenmesser. Danach gingen sie los, die Treppen des Hauses
hinunter. Als die Jungen und Lilly unten angekommen waren
stürzten sie aus der Tür auf die Straße. Lilly zeigte den Jungen,
wo es längs ging. Die Jungen folgten Lilly brav.
„Da eine Spur!“ „Wo?“ kam es von Philipp, Leon, Paul und Tom
zurück. „Na hier!“ „Wer hat die Lupe?“ „Ich“ sagte Timo. „Dann
untersuche die Spur!“ „Ja, ich bin ja schon dabei“.
„Schneller Propeller“ rief Leon, der immer ein Angeber sein
wollte. „Ich kann nicht so schell wie du willst“, sagte Timo.
„Äh, lass mich mal“ sagt Tom, „der Dieb müsste aber sehr kleine
Füße haben“. „Du hast recht“ sagte Paul, „ich glaube sogar der
Dieb müsste ein Kind sein“.
„Nein, nein, ich weiß es! Lilly ist
vorgelaufen und ihr Fuß ist so groß wie diese Spur, deswegen hat
Lilly die Spur gemacht“ sagte Philipp. „Na klar“ sagte Leon.
„Dann suchen wir eben weiter“ sagte Paul.
„Wo ist denn das Haus,
wo du den vermuteten Dieb gesehen hast?“ fragte Timo Lilly. „Da
vorne an der nächsten Straßenecke.“ antwortete sie. Die Jungen liefen hin, nur
Lilly blieb unschlüssig stehen und fragte „Wo sollen wir denn
klingeln?“ Paul rannte gerade an Lilly vorbei. Er sagte „Wir
klingeln einfach im Erdgeschoß, vielleicht kann uns dort jemand
weiter helfen.“ Lilly war einverstanden und rannte hinter Paul
her. Die anderen Jungen wollten gerade klingeln als Paul und
Lilly ankamen.
Mit klopfendem Herzen drückte Philipp auf die
Klingel. Ein Mann machte die Tür auf und fragte, was sie hier
wollten. Timo fragte, ob hier in den vergangenen Tagen ein
Geldbeutel gestohlen wurde.
„Ja, bei Frau Müller im dritten Stock und jetzt macht das ihr
weg kommt!!!“ „Ja, ja und vielen Dank“.
Die Jungen rannten aus
dem Haus und setzten sich auf eine Bank.
Leon sagte „Der war
aber unfreundlich“. Lilly spottete „Genauso unfreundlich, wie du,
Leon.“
„Ppb“ sagte Leon. „Jetzt fangt nicht wieder an zu streiten, last
uns lieber überlegen, was wir jetzt machen sollen“ sagte Tom.
„Wir gehen zur Polizei“ sagte Philipp. Alle waren einverstanden und gingen los.
Als sie bei der Polizei ankamen, saßen dort die
Wachtmeister Benjamin Sandrock und Pampelmuse Löffelstiel gerade
beim Mittagessen.
Die Polizisten begrüßten sie freundlich und
fragten, was die Jungen und Lilly hier wollten. Timo begann „Wir
wollten fragen, ob ihr mehr über den Diebstahl in der
Klodeckelstraße wisst?“ „Oh ja, sehr viel: Es soll ein Mann
gewesen sein, er soll angeblich eine Brille getragen haben und
sehr dünn gewesen sein.“ „Wisst ihr auch schon welche Haarfarbe
er hatte?“ „Ja, schwarz“. „Vielen Dank!“ Die fünf Kinder liefen
aus der Polizeiwache hinaus und bemerkten, dass es schon halb
acht war.
„O nein, ich muss schon längst zu Hause sein!“ sagte Timo. „O.K.“.
sagte Tom und alle trennten sich.
Am nächsten Morgen trafen sich
die 5 Freunde in ihrem Geheimversteck auf dem Dachboden und
besprachen, was sie machen sollten.
Timo war ganz aufgeregt, er
erzählte, dass in der Zeitung stand, dass in der Großstadt ein
Juwelenladen überfallen wurde. Lilly sagte „Dann müssen wir
jetzt schleunigst zur Polizei.“ „Gute Idee“ sagte Philipp, „wir
gehen gleich los“.
Als sie bei der Polizeiwache ankamen
begegnete ihnen Wachtmeister Pampelmuse Löffelstiel. Sie
erklärten ihm die ganze Geschichte. Pampelmuse Löffelstiel
lächelte und ging wieder in die Polizeiwache. Als er wieder raus
kam, hatte er einen Beutel mit rotem Pulver in der Hand. Lilly
wollte wissen, was das wäre. Wachtmeister Löffelstiel erklärte
ihnen, dass das ein Pulver sei, mit dem man Fingerabdrücke
sichtbar machen konnte.
Die Kinder bedankten sich und fuhren mit
dem nächsten Taxi in die Innenstadt.
Dort gingen sie zu dem
Juwelenladen und fragten den Verkäufer, wo genau der Diebstahl
gewesen sei. Der Verkäufer zeigte ihnen einen Schrank, der ganz
leer war.
Phillip fragte, was in diesem Schrank gewesen sei. Der
Verkäufer sagte „Ringe, Ketten und Broschen. Alle waren sie aus
echtem Silber und Gold.“ „Wie viel waren die Sachen wert?“
fragte Timo. „Sehr viel“ sagte der Verkäufer.
Timo nahm das
Pulver aus seiner Tasche und strich es über den Schrank und ein
Fingerabdruck nach dem anderen wurde sichtbar, es war ein
Zaubermittel.
Sofort rief Tom die Polizei an. Sie war nach
einigen Minuten da.
Der Mann vom Juwelenladen war sehr
aufgeregt, als die Polizisten ankamen. Er erklärte ihnen die
ganze Geschichte.
Die Polizisten verglichen die Fingerabdrücke
mit ihrer Fingerabdruckkartei in ihrem Computer und sahen so,
dass Frisörius Männer Gel der Täter war. „Ich find ihn
eigentlich ganz nett“ sagte der Polizist, „aber jetzt muss er in
den Knast. Vorher müssen wir ihn eher gesagt noch fangen.“
Als
die Kinder wieder in ihr Geheimversteck wollten, war dieses schon
besetzt, denn in ihrer Abwesenheit hatte Herr Frisörius Männer
Gel dort Platz genommen.
Als die Detektive dies bemerkten,
riefen sie sofort die Polizei an. Wachtmeister Benjamin Sandrock
kam sofort mit noch drei anderen Polizisten und nahmen den Täter
mit.
Als Belohnung bekam jedes Kind 1000 Euro. Als der Täter im
Knast war, stellte sich heraus, dass er auch den Geldbeutel von
Frau Müller im dritten Stock gestohlen hatte.
30 Jahre später wurden Tim, Leon, Paul und Philipp zu der
Hochzeit von Tom und Lilly eingeladen.
Und wenn sie nicht gestorben sind dann
rätseln sie noch heute.
Clara und Lefke |