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Hallo
Ich dachte mir ich versuch euch mal wieder Geschichten zu schicken in der Hoffnung, ihr könnt sie
brauchen.
Name: Rafael
Was ich gerne mache: Geschichten schreiben, Filmen, in die Schule gehen und natürlich noch mehr
Was ich nicht mag: Für Dinge beschuldigt zu werden für die man keine Schuld trägt
Phillip ist heute alleine. Eigentlich ist er fast jeden Tag alleine. Zuhause hat er nur seine Elter und ab und zu seine Oma. Phillip hat viele Spielsachen. Aber keinen richtigen Freund. Oft bleiben Phillip nur seine Träume und seine Fantasie.
Eines Nachts träumte er wieder etwas ganz besonderes. Er stand mitten in einer Wüste. Der Himmel über ihm war voller Sterne. Vor ihm stand ein Löwe. Aber Phillip hatte keine Angst. Langsam lief er auf den Löwe zu. Der brummte leise, aber rührte sich nicht. Um seinen Hals trug der Löwe eine Kette mit einer goldene Kugel. Nie hatte er etwas so schönes gesehen und ihm wurde ganz warm. Doch gerade als er nach der Kugel greifen wollte, erwachte er. Was war das für eine Kugel? Draußen war es noch dunkel. Aber einschlafen konnte Phillip jetzt nicht mehr. Er stand auf und setzte sich an seinen Schreibtisch, um das eben geträumte aufzumalen. Eine solche Kugel, dachte er, kann es nicht nur im Traum geben.
Beim Frühstück fragte er seine Eltern, ob sie eine solche Kugel schon einmal gesehen hätten. Die wussten aber nicht von einer solchen Kugel. Sie meinten nur, dass es doch ein Traum gewesen wäre. Phillip aber war sich sicher, dass es diese Kugel geben musste. Da war doch auch noch der Löwe. Wo aber sollte er einen Löwen finden? Schließlich lebte er nicht in Afrika. Dann aber fiel im ein, dass es doch auch im Zoo Löwen gab. Als seine Oma mittags kam, fragte er sie, ob sie mit ihm in den Zoo gehen würde. Schließlich wären doch Ferien. Seine Oma wunderte sich über die plötzliche Begeisterung. Sie freute sich jedoch, etwas
mit ihrem Enkel zu unternehmen.
Im Zoo schaute es sich ungeduldig die anderen Tiere an, bis sie schließlich zum Löwengehege kamen. Er hielt sich am Zaun fest um die Löwen ganz genau sehen zu können. Die lagen schlafend in ihren Ecken. Phillip beobachtete ihre stolzen braunen Mähnen. Eine goldene Kugel konnte er nicht finden. Enttäuscht ging er weiter. Natürlich fragte seine Oma nach, wieso er denn auf einmal so betrübt sei. Da erzählte er ihr von seinem Traum. Aber auch sie wusste nichts von einer solchen Kugel, hatte jedoch eine gute Idee. Sie kaufte Phillip einen Löwen aus Stoff und hängte ihm eine silberne Kette um. Jetzt war Phillip wieder glücklich. Abends dürfte der Löwe bei ihm im Bett schlafen. Der Mond schien durch das Fenster. Das Licht spiegelte sich golden in der Kette. Phillip hatte die goldene Kugel doch noch gefunden. Und da war auch wieder dieses Gefühl. Das Gefühl der Wärme und Geborgenheit.
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