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Momoko ist zwölf Jahre alt. Sie wohnt in einer Cyberwelt. Dort wurde sieauch aufgezogen. Ihre Eltern Mutter Mimiko und Vater Kim sind damals vor
dem Krieg in Japan geflüchtet. Sie führen jetzt ein schönes Leben. Momoko
liebt den Park von der Cyberstadt Exelino. Dort gibt es wunderschöne Bäume,
gemütliche Bänke, ein toller Abenteuerspielplatz, schöne Plantagen und viel
mehr. Einfach traumhaft. Momoko findet sie hat ein gutes Schicksal
erwischt.
Sie geht in ihren Heimatort Dataworld spazieren. Sie sieht Madam
Butterfly ihre Lehrerin. Madam Butterfly geht in die Bibliothek. Momoko
ruft: Madam Butterfly! Warten sie, ich möchte sie begleiten. Ihre
Lehrerin lächelt und winkt sie herbei. Die beiden gehen eine Weile und
kommen jetzt bei der Bibliothek an. Liest du noch immer so viel
Momoko? Ich hoffe schon. Lesen ist wichtig. Vergiss bitte deine Hausaufgabe nicht.
Sie lächelt und Momoko nickt.
Die Hausaufgabe war ein Gedicht zu erfinden.
Sie geht zufrieden nach Hause. Ihre Hausaufgabe wird jetzt nicht mehr
erledigt. Es ist schon 8 Uhr abends und Momoko möchte ins Bett.
Mimiko, die Mutter kommt ins Zimmer und sagt: Gute Nacht Momoko. Aber Momoko schläft
schon tief und fest.
Es ist Morgen und Momoko steht auf. Sie findet sich
in einen großen Container wieder. Momoko erinnert sich. Es war alles nur
ein Traum. Ihr Heimatland ist Japan. Japan hat gerade Krieg mit Russland.
Momoko hat kein schönes Leben. Sie weint. Da entdeckt sie ein Gedicht. Das
hat sie gestern als Hausübung geschrieben.
Denke immer ganz fest daran:
Friede ist kein Krieg, darum leget die Waffen nieder und fangt von vorne
an. Denn Friede ist immer da. Auch in Notzeiten wie diesen. Ihr habt ein
schlechtes Gewissen. Die Soldaten schämen sich schon längst. Also habt ihr
begriffen wer die Hoffnung und das Schicksal lenkt. Ja, das sind wir.
Momoko liest das Gedicht leise für sich selbst vor. Es ist Nachrichtenzeit
und sie schalten den Radio an. Der Mann aus dem Radio spricht: Die Japaner
bieten den Frieden an. Russland hat zugesagt. Keine Gewalt mehr meine Damen
und Herren. Ich muss jetzt feiern gehen. Tschüß euer Radiomoderator Jun
Nuriko. Alle Nachbarcontainer schreien: Juhu! Auch Momoko und ihre
Eltern schreien mit. Vielleicht war das Gedicht daran Schuld, denkt
Momoko.
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