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Hallo, ich bin
Kaj Wiebke, 11 Jahre alt und gehe auf das Latina AHF in Halle
Saale und möchte euch von einem ganz besonderen Tag meiner
Klasse 6/3 erzählen, wie wir in Erfurt bei KI.KA waren:
Eines schönen Tages in der 5. Klasse in einer total
interessanten Mathestunde erzählte uns "Pilzi" (unsere
Kassenlehrerin), dass der Fernsehsender KI.KA unsere Schule
angeschrieben hatte, bei der Serie "Team KI.KA" mitzumachen. Wir
waren alle sofort Feuer & Flamme. Wir erstellten ein
schönes Bewerbungsmäppchen, anstatt den langweiligen Fragebogen
auszufüllen, aber mit dem selben Inhalt. Wir schickten die Mappe
umgehend ab, mit allem drum & dran: Schlachtruf, Motto,
Maskottchen, Klassenfoto,...
Ein paar Wochen war dann erstmal Ruhe. Wieder in einer
Mathestunde, erzählte uns "Pilzi", dass wir in die engere Wahl
gekommen sind & das jemand zum Casting kommen würde. Wir waren
sehr erfreut, dass wir so weit gekommen waren. Es hatten sich sehr
viele Klassen beworben. An einem "tollen" Montag (wir hatten
gerade Sport) kamen dann 2 freundliche Damen, die ein paar
Fragen hatten und dann wieder gingen. Es hatte sich zäh gezogen,
bis ungefähr 6 Wochen später in einer Mathestunde (wow, wie
überraschend, Mathe) "Pilzi" sagte, KI.KA hätte bei ihr
angerufen. Wir hätten 3 Schulstunden + Pausen warten müssen, um
die lang ersehnte Antwort zu bekommen. Also setzten wir eine der
besten "Waffen" eines Kindes, die sogenannte "Unruhe", um unsere
Antwort früher zu bekommen. Natürlich hat es funktioniert, sie
sagte: Liebe 5/3, ihr habt es geschafft, ihr seit Am 08.05. in
Erfurt!!! "Wir jubelten. Kaum eine Mathestunde verging,
ohne etwas wegen der Planung zu besprechen. Wir bastelten 2
Plakate, liehen uns die große Trommel von unserer Musiklehrerin
aus & schrieben ein eigenes, kleines Lied für KI.KA, welches sehr
toll geworden ist. Am 08.05. ging es früh, um halb 9, los. Von
Halle bis Erfurt dauerte es ein wenig, also belustigten wir uns
im Bus, mit Musik und vielem mehr. Ich hatte ein Lied auf meinem
Walkman, welches durch DSDS bekannt geworden ist: We have a Dream
(das stimmte ja auch). Als wir auf dem Gelände von KI.KA
ankamen, waren wir ganz schön aufgeregt. Ein Betreuer holte uns
ab, dann ging es in die KI.KA Lounge, um auf die Gegnerklasse
aus Nossen (Geschwister Scholl Gymnasium) zu treffen. Dann gingen wir auf
Kosten von KI.KA Nudeln essen (Mhhhh...). danach ging es auf die
Erfurter Gartenausstellung, um uns ein wenig auszutoben, damit
wir im Studio ruhig waren. Als wir dann wieder in die KI.KA
Lounge kamen, erwarteten uns die T-Shirts, die wir in der
Sendung an hatten (Wir waren Rot). Danach schauten wir uns eine
Sendung an, die die Mitarbeiter als Beispiel gedreht hatten.
Nun war es soweit: die "Heiligen Hallen" wurden betreten (Das
Aufnahmestudio). Dann ging es auch schon los. Die Kandidaten
mussten zuerst in die "Balldusche" (dort schwebten Bälle in der
Farbe der eigenen Mannschaft, mit einer Maximalzahl von 5
Punkten pro Runde, ein Ball = ein Punkt). Wir hatten keinen so
guten Start. Dann kam das Teamspiel. Shari von "Wissen macht Ah!"
stellte es vor. Nun holten wir auf. Das Finalspiel kam immer
näher. Es ging wie folgt: Es waren 5 Ringe, die sich bewegten,
in den Farben der olympischen Ringe, in die man Bälle werfen
musste. Wenn der rote Ball z. B. in den roten Ring geworfen
wurde, gab es 2 Punkte, in den blauen einen Punkt. Es ging los.
Der erste von uns traf, der erste Nossener auch, da die Nossener
nur insgesamt 4 Spieler Im Finale hatten und wir 6, hatten wir
minimalen Vorteil. Die Nossener erreichten eine Punktzahl von 4.
Valentin (er war unser Kandidat in der Baldusche), war mit
werfen dran. Wenn er treffen würde, hätten wir gewonnen. Er nahm
einen schwarzen Ball. Er warf. Würde er treffen??? Er traf den
schwarzen Ring. Wir jubelten, wir schrien, wir waren einfach nur happy, gewonnen zu haben. Jeder von uns bekam eine
Medaille und für
die Schule gab es einen Tischkicker. Als wir zurückfuhren, ging
die Party im Bus los. Sehr zum Leiden des netten Busfahrers. Aber
wir hatten allen Grund zum rumgröhlen. "Pilzi" hat nichts
gesagt, sie hat ja auch mitgesungen. Wir freuen uns jetzt immer
noch über unseren Sieg, wenn wir uns harte Spiele am Tischkicker
liefern. |